• Brigitte Evans


Seit einigen Monaten hält ein Wesen die Welt in Atem, das so klein ist, dass man es nur unter einem Mikroskop sehen kein, genannt der Corona-Virus. Warum hat gerade er die Macht, alles durcheinander zu bringen? Es gibt doch auch andere Krankheiten und Probleme, die ebensolche Schlagzeilen verdienen würden.

Doch scheint es so, als wäre dieser kleine Organismus zur richtigen Zeit gekommen, als hätte er die Aufgabe, uns etwas Bestimmtes bewusst zu machen. Seine Mission ist es, uns unsere Ängste bewusst zu machen.

Jeder einzelne Mensch wird jetzt mit seinen eigenen bewussten und unbewussten Ängsten konfrontiert.

Welche Ängste werden in uns angesprochen:

Die Angst, schwer krank zu werden,

die Angst, an einer schweren Krankheit zu sterben,

die Angst an den nicht kalkulierbaren Nebenwirkungen einer Impfung zu erkranken,

die Angst an den nicht vorhersehbaren Nebenwirkungen einer Impfung zu sterben,

die Angst vor einer leichten Krankheit durch den Virus und entsprechenden Unannehmlichkeiten,

die Angst vor wirtschaftlichem Ruin,

die Angst, von der Regierung betrogen und belogen zu werden,

die Angst, von der Regierung und Ärzten bevormundet zu werden,

die Angst, von der Regierung, Ärzten und Pharmakonzernen manipuliert zu werden,

die Angst um die Einschränkung persönlicher Freiheiten,

die Angst, dass Maskentragen zu ernsthaften Krankheiten führen kann,

die Angst, dass ohne das Tragen von Masken infiziert zu werden,

die Angst vor anderen Menschen, die sich "rücksichtslos" verhalten,

die Angst vor anderen Menschen, die sich erdrückend fürsorglich und kontrollierend verhalten,

die Angst um die Gesundheit der Kinder durch das Maskentragen,

die Angst um die psychische Gesundheit der Kinder durch soziale Isolierung,

die Angst um Eltern und Verwandte und deren Wohlbefinden,

die Angst vor dem Zusammenbrechen der Kultur und des Kunstbetriebes,

die Angst vor dem Verlust der Eigenverantwortung in Sachen Gesundheit,

die Angst vor weiteren Restriktionen durch die Regierung

die Angst vor Nachbarn, die einem denunzieren könnten,

die Angst davor, die eigene Meinung nicht mehr offen aussprechen zu dürfen.

Mir fallen im Moment keine weiteren Ängste mehr ein. Doch bei all diesen Ängsten so wie bei allen anderen Ängsten geht es doch darum, dass man eines nicht will: leiden.

Jede Angst ist die Furcht vor dem Leiden. Da wir alle in irgendeiner Form leiden, sind wir ständig mit der Abwehr des Leidens und der Angst vor neuem Leiden beschäftigt.

Warum leiden wir?

Die einzige Antwort - weil wir zu wenig lieben.

Unser Körper ist ein wunderbares Beispiel, dass Liebe die Antwort auf alle Fragen ist.

Der Körper ist ein System, das dann gut funktioniert, wenn er genügend positive Energien erhält. Je mehr Stress wir haben, desto "saurer" wird der Körper und reagiert mit Abwehr, die sich als Symptome äußeren: Verspannungen, Entzündungen und Geschwüre.

Wie lösen wir dieses innere Ungleichgewicht? Durch liebevolle Zuwendung. Wenn der Körper krank ist, müssen wir uns um ihn kümmern, ihn versorgen, gut zu ihm sein.

Warum machen wir das nicht immer, bevor er krank wird?

Weil wir ihn nicht lieben. Weil wir prinzipiell zu wenig lieben.


Wenn unsere Kinder Probleme haben, werden sie "sauer". Sie weisen unterschiedliche Symptome auf. Um die Kinder wieder in ihre Mitte zu bringen, müssen wir uns um sie kümmern, viel Zeit mit ihnen verbringen, auf sie eingehen und ihnen zuhören. Warum tun wir das nicht immer?

Weil wir sie nicht wahrhaftig lieben, weil wir uns selbst nicht lieben und weil wir viel zu wenig über die Liebe wissen.

Was hat das mit Angst zu tun?

Wir leben ständig in Angst vor allem. Angst produziert Stress, den wir häufig als Wut, Ärger oder Frustration spüren.

Hinter jedem Ärger steht eine Angst. Betrachten wir uns mit liebevollen fürsorglichen Augen, erkennen wir, dass wir ängstliche Wesen sind, die nach Sicherheit und Ordnung schreien. Auch jene, die in manchen Bereichen mutig sind, haben Ängste. Aus Angst vor Unterdrückung werfen sich manche Menschen mutig in den Kampf.


Schauen wir tief in uns hinein, finden wir viele Dinge, die wir ablehnen. Schauen wir noch tiefer, erkennen wir, dass es gerade die Dinge sind, die uns Angst machen. Angst kann sich als leichte Unzufriedenheit äußern oder als Panik. Es gibt sehr viele Menschen mit Panikattacken. Die Angst vor sozialem Abstieg, vor Verlust von Geld und Ehre, vor Krankheiten oder dem Tod, vor dem Alleinsein, vor zu viel Nähe, vor Überforderung und Unterforderung, vor den anderen oder vor sich selbst und den eigenen nicht kontrollierbaren Verhaltensweisen.

Angst ist ein ständiger Begleiter und Ursache für viele unserer kulturellen und wirtschaftlichen Errungenschaften. Sarkasmus und Ironie haben als Ursache Angst, die sich in scharfen Worten Luft macht. Spitzensport hat als Ursache die Angst, etwas nicht gut genug zu können und sich beweisen zu müssen, dass man etwas kann. Geiz und Verschwendungssucht haben als Ursache die Angst, zu kurz zu kommen. Parteipolitik hat als Ursache Angst, dass die anderen die Belange des Staates nicht richtig machen - und man selbst es besser machen könnte. Verschiedene Kirchen und Religionen sind aus unterschiedlichen Ängsten entstanden und schüren die Ängste der Menschen, ähnlich wie politische Führungen das gern machen.


Im Unterschied zur Religion, die mit Hierarchien, Unterwerfung und Unterdrückung eigener Erkenntnisse, Emotionen und Bedürfnisse einhergeht, steht die Spiritualität.


Spiritualität ist kein System, sondern der Wunsch des Menschen nach Lösung von allem Leiden und das Streben, alles zu lernen und zu praktizieren, was uns vom Leiden befreit.

Wie beenden wir mit Hilfe unseres spirituellen Strebens die Angst und damit das Leiden?

Der erste Punkt ist: Selbsterkenntnis. Erkenntnis ist wie Licht. Und wir wissen, dass Licht die Angst vertreiben kann. Ein dunkles Zimmer macht Kindern oft Angst. Doch wenn das Licht brennt, fürchten sie sich nicht mehr. Ein Wald im strahlenden Sonnenlicht wirkt definitiv anders auf die meisten Menschen als ein dunkler Wald bei Neumond. Diese Angst vor dem Dunkeln wird in Krimis, Horror- und Vampirgeschichten deutlich dargestellt.


Um unseren Ängsten auf die Spur zu kommen, müssen wir uns Fragen stellen. Wir müssen ehrlich zu uns ein und erkennen, auf welchen Ängsten und Unsicherheiten unser Leben basiert.

Was beunruhigt dich? Wo fühlst du dich unsicher? Wovor hast du panische Angst? Welche Vorstellungen und inneren Bilder verursachen ein flaues Gefühl im Bauch?

Lass dich auf deine Angst ein. Schau genau hin. Und nimm diese Ängste und Unsicherheiten ernst. Sie sind im Laufe vieler Jahre oder Inkarnationen entstanden und prägen zum einem sehr großen Teil dein Leben. Die Ängste haben sich in deine Weltsicht, in deine Überzeugungen und deine Beurteilung über das Leben im allgemeinen eingeschlichen.

Wenn du andere Menschen als Dummköpfe, Ignoranten, Pfeifen oder Despoten bezeichnest, ist das ein Zeichen für deine tiefsitzenden Ängste und dein Misstrauen den Menschen gegenüber.

Wenn du die Männer als ungehobelt, brutal, engstirnig oder dumm bezeichnest, hast du wahrscheinlich viele schlechte Erfahrungen gemacht und hast jetzt Angst vor Männern. Wenn du Frauen als dumm, unehrlich, fordernd oder flatterhaft bezeichnest, hast du wahrscheinlich negative Erfahrungen gespeichert. Angst und Unsicherheit prägen dein Verhältnis zu Frauen.

Wenn du es allein nicht schaffst, deinen Ängsten zu begegnen, sie zu erforschen und zu erkennen, lass dir von anderen Menschen helfen. Angst (= Unsicherheit, Zweifel, Beklemmungen, Panik) ist das Hauptthema aller Therapien.

Wie lösen wir unsere Ängste auf?

Es scheint schwer zu sein, Ängste aufzulösen, vor allem deshalb, weil die Gegenwart uns immer wieder zu bestätigen scheint, dass unsere Ängste, unser Misstrauen und unsere Vorsicht "richtig" seien. Und hier ist Vorsicht in Therapien geboten. Denn so sehr sich andere Menschen bemühen, dich von deinen Ängsten zu befreien, so tragen sie doch selbst auch Ängste in sich. Und da wir durch Spiegelungen lernen, treffen meistens Menschen mit ähnlichen Ängsten aufeinander. So kann es sein, dass du durch eine Therapie zwar ein Symptom deiner Angst verlierst, jedoch ein anderes Symptom aufnimmst.

Da hat niemand Schuld. Das ist Teil unseres Lernens. Wenn wir erkennen, dass wir in einer Therapie nicht weiterkommen oder dass wir neue Ängste und Unsicherheiten entwickeln, so heißt das, dass wir weitermachen sollen - vielleicht mit einer anderen Therapie. Aber wir haben etwas in uns angesprochen, zum Schwingen gebracht und eine Teilerkenntnis erlangt. Wir haben ein kleines Licht angezündet.


Licht vertreibt Angst

Wenn wir unsere Ängste vollständig auflösen wollen, müssen wir mehr Licht in unser Unterbewusstsein bringen. Damit heben wir den Energiepegel an. Das heißt, wir verstärken das Licht in unserer Aura und in unseren Zellen.


Das meiste Licht entfachen wir mit dem Praktizieren von bedingungsloser Liebe.


Wenn du ein Problem mit anderen Menschen hast, ist es nicht erstrebenswert, diese Menschen zu bekämpfen, weil dies das Gegenteil von Erkenntnis und Liebe ist und deinen Energiepegel wieder senkt -- auch wenn das Gefühl des Kämpfens ein Gefühl der Kraft vermittelt. Diese Kraft ist trügerisch, weil sie nicht auf inneren Frieden ausgerichtet ist, sondern auf mehr Kampf. Auch wenn wir für Frieden und gerechte Bedingungen kämpfen, ist die Kampfenergie derart, dass sie weitere Kämpfe führen will und sich Ursachen für weitere Kämpfe kreiert.

Also, wenn dir andere Menschen unsympathisch sind, erkenne deine Angst und Unsicherheit und grabe nach dem wahren Grund, warum sie dir unsympathisch sind -- vielleicht fühlst du dich unterlegen oder überfordert, nicht verstanden oder missachtet. Dann gehe weder in einen Verteidigungs- und Trotzmodus - noch in einen Angriffsmodus, sondern in dein Höheres Selbst und dein Herz.

Praktiziere vor allem Selbst-Liebe. Fühle die Liebe für dich selbst durch deinen Körper strömen und mache dich damit unabhängig von Bewertungen von außen. Erkenne dich als ein Geschenk des Lebens, als jemanden, der hier ist, um seine Freude und seine Herzensenergie zu erhöhen.

Angst ist das Fehlen von Liebe und höherer Erkenntnis

Ängste lassen sich meistens nicht von heute auf morgen auflösen. Zu tief sind sie in uns eingegraben. Doch das unerschütterliche Fühlen und Ausdrücken von bedingungsloser Liebe kannst du jetzt beginnen. Beginne damit, dich selbst zu loben und zu achten für alles, was du machst.

Wenn wir Liebe fühlen, kommen Lebensfreude, Kraft und das Gefühl sicher zu sein, automatisch mit. Ein höheres Energieniveau, das auf Liebe basiert, ermöglicht uns einen weiteren Horizont. Wir erkennen Zusammenhänge besser, was ja wieder eine Erkenntnis ist - und Erkenntnis ist Licht.


Liebe, Licht und Kraft gehören untrennbar zusammen. Wo das eine fehlt, fehlt auch das andere. Wahre Sicherheit beruht auf Weisheit und der Kraft der Liebe.


Die Kraft und die Wirkung von bedingungsloser Liebe kann ich nicht oft genug erwähnen. Liebe kann wahrhaftig Berge versetzen.

Versuchen wir doch, diesen Virus zu lieben.

Lieben wir ihn, weil er uns lehrt, uns unseren Ängsten zu widmen und uns bewusst werden können, wo wir nicht lieben.

Lieben wir alle, die andere Meinungen haben. Entschlüsseln wir ihre Ansichten und erkennen wir die Ängste dahinter. Meistens haben wir ähnliche Ängste.

Lieben wir jene, die uns eingrenzen wollen. Denn sie haben die Angst, dass zu viel Freiheit Chaos verursacht. Sie wollen Ordnung. Erkennen wir sie als Spiegel dafür, dass auch wir Ordnung und Sicherheit wollen.

Entziehen wir durch unsere Liebe, Geduld, unsere Erkenntnis der Eigenverantwortung für alles, was außen geschieht, dem Schrecken seine Macht. Drehen wir das Licht in unserem Unterbewusstsein auf.

Lassen wir die Sonne in uns scheinen und stärken wir die höheren energetischen Ebenen unseres Lebens durch die Macht der Liebe zu allem, was ist. Vor allem zu dem, was uns aufregt, ärgert und Angst macht.

Das Licht der Liebe entlarvt die Schrecken als Schreckgespenster und Projektionen unserer Ängste.


Die Macht der Liebe zu uns selbst ermöglicht uns, auf einer neuen energetischen Ebene zu leben und neue Situationen in unser Leben zu ziehen: Die Qualität unseres Energiefeldes verursacht die Qualität unseres Lebens. Je mehr Liebe und Erkenntnis dieses Energiefeld enthält, umso mehr Liebe und Erkenntnis strahlt es aus und zieht es an. Das bedeutet das Ende des Leidens.

Wie drücken wir die Liebe zu anderen Menschen aus?

Wenn du jemanden magst, fühlst du dich hingezogen. Du bist gern in der Nähe des anderen Menschen. Du freust dich, dass es den anderen Menschen gibt. Du bist dankbar, diesen Menschen kennengelernt zu haben, weil ihr so vieles teilt.

Zusammengefasst bedeutet das: Wenn du liebst, fühlst du Freude und Dankbarkeit. Du hast das Gefühl, dass ihr verbunden seid.

Wenn du es schaffst, diese Gedanken auf Menschen anzuwenden, die dich ärgern, stören oder die du nicht verstehst, dann bist du auf dem richtigen Weg, dich vom Leiden zu befreien.


Übung:

Stelle dir jemanden vor, mit dem du Konflikte hast, den du nicht magst oder der dir "egal" ist. Jemanden, den du nicht zu deinen engsten Freunden zählst und mit dem du keine Gemeinsamkeiten findest.

Dieser Mensch ist ein wunderbarer Spiegel, um dich selbst ganzheitlicher wahrzunehmen. Du nimmst an dieser Person Eigenschaften wahr, die du selbst noch nicht erlöst hast. Nimm dir Zeit, alle Gefühle wahrzunehmen, die du in Verbindung mit dieser Person spürst. Sie sind die Straße zu deiner Erlösung.

Fühle tiefe Freude, dass dieser Mensch in dein Leben getreten ist. Fühle Freude darüber, dass er existiert, dass auch er angetreten ist, um sich zu entwickeln, um sich vom Leiden zu befreien, um seinen Ängsten zu begegnen und die Liebe in der Welt zu verbreiten.

Mag sein, dass du schon ein Stückchen weiter bist. Dann beweise es. Wenn du schon mehr weißt, kannst du dir und der anderen Person bewusst helfen, indem du dein Energiefeld durch freudevolles Akzeptieren und freudevolles Weiterlernen hochhältst.

Freue dich, dass ihr einander Spiegel sein dürft. Freue dich aus ganzen Herzen und sei zutiefst dankbar. Das ist reine Liebe. Und vielleicht findest du dann doch die Gemeinsamkeiten, die ihr miteinander teilt und die tiefe Verbundenheit, die euch zusammengeführt hat.

Verfahre mit allem so, was dich stört und aufregt.

Das ist bedingungslose Liebe. Das ist das Ende der Ängste und des Leidens. Das ist das Leben in der "fünften Dimension".


Wenn du auf einer höheren Energieebene leben kannst, erwachen deine inneren Sinne. Du brauchst dann weniger Licht von außen (z.B. im dunklen Wald), weil deine Intuition geschärft wird. Du erkennst auch ohne andere Hilfsmittel den richtigen Weg. Du wirst von deinen höheren Selbst-Ebenen geführt.

Höhere Erkenntnisse gelangen in dein niederes Selbst und bauen neue Verbindungen in deinem Gehirn auf. Du erlebst Wunder über Wunder und wirst auch auf der irdischen-menschlichen Ebene sicherer und wahrhaftiger. Dein Verstand wird sich diesen höheren Ebenen anpassen und versuchen, deinem lichten Energiefeld entsprechend zu wirken. Je mehr Liebe du für dich selbst und die anderen empfindest, desto bedeutsamer wird dein Leben und desto glücklicher wirst du werden.


❤️ In Liebe und Vertrauen in dich und dein Herz,

Brigitte G. Evans


Ich freue mich über Rückmeldungen, Anmerkungen und Fragen.

  • Brigitte Evans

DAS HOHE SELBST

Heute hatte ich wieder Besuch von Erzengel Nathanael. Nachdem ich in den letzten Tagen sehr viel Neues über das Höhere Selbst (oder Hohe Selbst) erfahren durfte, gab es heute eine Botschaft darüber.

Das Hohe Selbst ist euer Zugang zu einer Dimension, die so unsagbar weit und weitreichend ist, dass euer Verstand es nicht begreift. Der Verstand ist darauf ausgelegt, die Erfahrungen, die ihr macht, zu ordnen und wiederzukäuen. So wie eine Kuh ihre Nahrung immer wieder hervor würgt und schluckt.

So arbeitet der Verstand und nennt es Analyse. Das ist gut, wenn ihr euch in der Bewusstseins-Ebene, in der ihr euch befindet, orientieren und jedes Detail dieser Ebene erforschen wollt. Doch es ist nicht gut, um in neuen Bereichen einen Weg zu finden, weil der Verstand für den neuen Weg noch keine Erfahrung hat.

Das ist so, als ob ihr in einer Wühlkiste voller alter Sachen nach einem neuen Ballkleid suchen würdet. Im Märchen Aschenputtel kniet das Mädchen am Grab seiner Mutter. Das Grab ist das Symbol für das Niedere Selbst. Das neue Kleid wird von einer Feen oder einem Vogel überbracht. Es kommt nicht aus dem Grab, sondern von "oben", von einer Ebene, die weit über dem Grab, also über dem Alten und Gewohnten liegt.


Das Hohe Selbst und die Hohe Seele übersteigen und überragen euren Alltag, der euch nur allzuoft in Konflikte und Leiden führt. Dies wird dem Hohen Selbst und der Hohen Seele nicht gelingen. Richtet ihr euch auf beide aus, so verliert ihr den Zugang zum Leiden. Es ist nicht mehr auf dem Bildschirm eurer Wahrnehmung. Weder das Hohe Selbst noch die Hohe Seele schwingen auf einer Ebene des Leidens. Das macht nur das Niedere Selbst mit seinem Verbündeten, dem Verstand.


Das Verharren in alten Mustern, Gedanken und Urteilen bringt neues Leiden und noch mehr Konflikte, Krankheiten und viele Momente, in denen ihr nicht leben wollt oder nach Veränderung schreit. In diesem Momenten sucht der Verstand nach Lösungen. Doch er wühlt weiter in der Kiste der alten Meinungen, Urteile und Vorurteile, wühlt sich vor in längst vergessene Erinnerungen und hofft, hier eine Lösung zu finden.


Befreie deinen Geist von deinem Verstand. Höre auf, in alten Klamotten zu wühlen und lasse dir ein prächtiges Kleid übergeben von deinem Hohen Selbst. Erkenne, dass dein Verstand zu begrenzt ist, so klug du auch sein magst, und öffne dich für das Wissen aus deinem Hohen Selbst. Und öffne dich vor allem für die Liebe aus deiner Hohen Seele. Anstatt in alten Kisten zu wühlen, die dich auf falsche Wege bringen, zerstreue dich. Zerstreue die Bemühungen deines Verstandes und richte dich aus auf etwas, das so groß und schön ist, dass es dir den Atem raubt.

Versenke deinen Verstand in der Anschauung des Wunderbarsten, das du erreichen kannst. Lass dich auf ein Abenteuer der Sinne und der Seele ein! In diesen Momenten bist du frei von den Grenzen des Verstandes und frei von alten Mustern und Konditionierungen und frei genug, um die Weisheit des Hohen Selbst aufzunehmen.

Die Ausrichtung auf das, was dir den Verstand raubt, ob seiner Schönheit und Klarheit, seiner Größe und Magie, ist unserer Ansicht nach die schnellste Verbindung zu deinem Hohen Selbst, in euren Worten, eine Autobahn zum Glück.

Der Verstand hat mit seinen alten Meinungen und Mustern euer Herz erfasst und erfüllt es mit Gedanken und Sorgen, mit Erinnerungen an leidvolle Momente. Und sogar, wenn ihr euch an etwas Schönes erinnert, so bleibt ein Rest an Leid zurück, weil diese Momente vergangen sind.

Das Leben ist ein Geschenk und bietet jeden Augenblick wunderbare Erfahrungen, wenn ihr euch darin übt, sie zu sehen.

Dazu ist es notwendig, das Herz von den alten Programmen und Erfahrungen, dem alten vermeintlichen Wissen zu leeren. Das Herz muss leer sein. Dann ist es leicht.

Wir Engel ziehen in euer Herz ein und halten es bereit für alles, was ihr von der Hohen Seele und dem Hohen Selbst erhaltet. Diese Erfahrungen sind leicht und belasten das Herz nicht. Sie wiegen nichts, weil sie kommen und gehen. Diese Erfahrungen lösen dunkle und schwere Programme auf. Sie sind reines Licht. So ist dein Herz nicht wirklich leer, sondern voller Licht und kann einst, wenn es auf der Waage liegt, frohlocken, denn es hat kein Gewicht, in dem Sinne, dass es belastet wäre. Weder hängt es an Besitz noch an Menschen. Es ist leer in dem Sinne, dass es frei und unabhängig ist. Es ist strahlend von Licht und bietet Raum für noch mehr Licht.

Im Märchen weint Aschenputtel am Grab der Mutter und wird von oben beschenkt. Nicht, weil sie arm ist oder brav. Jeder Mensch wird beschenkt, egal, was er macht oder gemacht hat. Jeder Mensch, der begräbt, woran er hängt, wird frei für die Botschaften des Höheren Selbst. "Mach dieses!", "Mach jenes!" wird dem Mädchen aufgetragen und es hört auf diese Stimmen. Scheinbar unmögliche Dinge geschehen, bis es erreicht, wonach sich jede Seele sehnt, nach der Vereinigung mit dem Licht. Im Märchen ist es oft die Hand des Prinzen oder der Prinzessin und ein Königreich.

Sind das nicht die Wünsche, die jede Seele hegt? Liebe und Wohlstand, Glückseligkeit und die Möglichkeit, selbstbestimmt ein eigenes Umfeld zu schaffen (also ein eigenes Königreich zu haben)?

Wenn Selbst-Bestimmung vom Hohen Selbst ausgeht, wird es ein friedliches Königreich sein, wenn es vom Niederen Selbst regiert wird, werden Konflikte und Leiden an die Tore deines Reiches klopfen.

Wie also erreicht ihr die Ausrichtung auf das Hohe Selbst?

Das erste wurde schon genannt: Indem ihr euch so oft wie möglich und vor allem in schwierigen Zeiten, wenn euch eine Krankheit oder ein Problem in niedrige Frequenzen ziehen will, auf das Höchste und Schönste ausrichtet, dessen ihr habhaft werden könnt!

Erfreut euch - gerade in Situationen, die euch Kummer bereiten - erfreut eure Sinne mit etwas besonders Schönem!


Im Alltag bleibt mit euren Gedanken in der Gegenwart. Hastet nicht in die Zukunft oder verweilt nicht in der Vergangenheit, denn so kommen Fragen, Ängste und dunkle Erinnerungen hoch, Sehnsucht nach dem, was schön war und Angst, vor dem dem, was kommt.

Seid euch bewusst, dass alle Fragen, Unsicherheiten, Bedürfnisse, Zweifel, Ängste und Sorgen, aller Ärger und Zorn, alle Urteile und Verurteilungen, Vorwürfe und missbilligendes Denken, alle Meinungen und Ansichten aus dem Niederen Selbst kommen.

Das Hohe Selbst kann nur Sicherheit und Freude vermitteln, sozusagen ein gutes, sicheres Gefühl erzeugen.

Alles andere ist Teil der Wühlkiste mit euren alten Klamotten!


So bleibt bei jeder Verrichtung des Tages offen für die Botschaften des Hohen Selbst. Das heißt, beobachtet euch. Erkennt, welche Gedanken auftauchen. Und erkennt, ob euch der Gedanke erfreut oder nicht. Wenn er euch in der Gegenwart erfreut, verweilt in Stille bis zum nächsten Gedanken, der euch erfreut.

Doch achtet darauf, dass diese Gedanken allgemein erfreulich sind. Ein Gedanke, der euch erfreut, könnte zum Schaden anderer sein.

Leider ist es so, dass sich viele Menschen an dem Gedanken erfreuen, anderen Schaden zuzufügen oder sie leiden zu sehen. Sei es, dass sie Vergeltung üben wollen für erlittenes Unrecht oder sei es, dass sie aus inneren Blockaden heraus das Gute nicht mehr vom Schädlichen unterscheiden können.

Viel eher jedoch hegt ihr Gedanken, die euch erfreuen, doch die euch selbst schaden. So zum Beispiel die Vorfreude auf eine Belohnung nach einer Arbeit, die ihr nicht gern verrichtet. Als Belohnung wird oft eine Zigarette oder ungesunde Nahrung angesehen. Auch diese Freude oder Vorfreude kommt nicht vom Hohen Selbst. Diese Art der Freude und der Bedürfnisse sind Teile des Niederen Selbst.


Beobachtet genau, welche Gedanken und Wünsche ihr habt. Wünscht euch nur etwas, das euch in höchstem Maße erfreut und euch und allen anderem zum Höchsten Wohle gereicht.

Tut dies mit dem Zusatz: "Möge dieser Wunsch erfüllt werden, wenn er zum meinem höchsten Wohle gereicht und dem Wohle aller dient. Möge dieser Wunsch erfüllt werden, wenn er dem göttlichen Bewusstsein entspringt."

Auf dem Grunde der Kiste eurer Überzeugungen liegt der Glaube, dass man nur durch Leiden lernen kann.


Früher oder später werden alle Anteile des Niederen Selbst gelöscht werden. Und sehr oft geschieht dies in Verbindung mit Konflikten und Leiden.

Ihr selbst habt euch diese Art des Lernens gewählt. In eurem Niederen Selbst ist eine Überzeugung verankert, die euch an das Leiden bindet. Ihr glaubt, dass ihr durch schlimme Erfahrungen besser lernen könnt, als durch Vorbilder und auf das Hören auf die innere Stimme.

"Wer nicht hören will, muss fühlen", ist ein altes Sprichwort, dem ihr euch sehr verbunden fühlt. Denn insgeheim glaubt ihr nicht an euch und eure Fähigkeit, auf die leise Stimme des Hohen Selbst zu hören.

Ihr tragt in euch die Ansicht, dass ihr bestraft werden müsst, wenn ihr versagt, dass ihr leiden müsst, wenn ihr etwas falsch macht und dass ihr nur über harte Erfahrungen und Leid am eigenen Leib erkennt, was gut ist und was schlecht ist.

Weder das allerhöchste umfassende göttliche Bewusstsein, noch eure Hohe Seele, weder euer Hohes Selbst noch alle hohen Wesen haben euch dies gelehrt. Wir alle lehrten und lehren euch die Liebe.


Wir lehren euch, dass euer Leben eine Gnade ist, ein Geschenk, ein freudevolles Ereignis. Und ihr wisst vielleicht noch nicht, dass wir nie müde werden, die Geburt eines neuen Wesens zu feiern und den Mut, die Kraft und die Ausdauer achten, mit der ihr euren Weg aus den Fallstricken des Niederen Selbst sucht und euch immer wieder auf eine neue Inkarnation einlasst, um diesen Fallstricken zu entkommen.


Doch wir bitten euch inständig: Erkennt, dass es nicht notwendig ist, so zu leiden. Niemand wird gezwungen, durch Leiden und Konflikte ein besserer Mensch zu werden.

Seht tief in eurer Kiste nach und erlöst euch selbst von dem Glauben, dass ihr nur durch Leiden und schlimme Erfahrungen lernen könnt. Befreit euch von dieser Meinung - und tut damit auch anderen einen Gefallen, indem ihr durch euer Vorbild zeigt, dass es eine andere Art des Lernens gibt.

Öffnet euch für die Botschaften eures Hohen Selbst und eurer Hohen Seele. Macht endlich das Geschenkpaket auf, das euch übergeben wurde, im Augenblick eurer Geburt: die Möglichkeit, ein Leben voller Freude und Frieden zu genießen in Verbindung mit Allem-Was-Ist.

Ich liebe und umarme euch so wie euch das Universum in seiner Liebe und Güte umarmt und liebt.

Nathanael

  • Brigitte Evans

Ein Kapitel aus meinem Buch "Die Erde ist ein Paradies"

Botschaft von Erzengel Nathanael


Diese Botschaft kam 2013, als mich eine Freundin bat, ihr zu sagen, was sie tun könnte, um wieder ein ruhigeres Leben zu führen. Sie fühlte sich ausgelaugt und überfordert.

Vielleicht hast du manchmal auch den Wunsch auszusteigen und dich von der Hektik des Alltags zu befreien. Erzengel Nathanael erklärt ausführlich, wie wir unser Leben einrichten können, damit wir gelassen, ruhig und glücklich sind.



Erzengel Nathanael:

Worauf sollte man sich einstellen, wenn man versucht, dem Leben die schönen Seiten abzugewinnen? Was bedeutet ein Ausstieg aus dem Netz von Verpflichtungen und Aufgaben? Heißt das nicht auch, dass man sich allem entzieht, was man bislang glaubte zu brauchen? Würde das nicht auch heißen, Zeit in unendlichem Ausmaß zur Verfügung zu haben? Und wenn man gewohnt ist, die Zeit mit Tausenden Aktivitäten zu füllen, gäbe es dann nicht das Gefühl ohne Sinn zu leben, das Dasein zu verschwenden? Sich im Alltag zu verlieren ohne etwas zu tun, dessen man sich rühmen kann?


Liebes Kind, es ist nicht der Anstieg der Tätigkeiten, die euch zu Fall bringen und eure Lebenskraft erschöpfen, es ist der Grad an Enge in eurem Herzen und in eurem Geist, der euch zusetzt und ermüdet. Die Bewegung, dir ihr macht, ist eine nach außen gerichtete, ein Streben nach mehr und mehr, nach außen und weg von euch selbst – und das kostet Zeit, Geld, Kraft und Mut.

Die Verzweiflung, in der ihr steckt, ist das Maß der Entfernung von euch selbst zu euerer Seele und zu Gott.

Das, was ihr einen Ausstieg aus dem Alltag und den Pflichten nennt, wäre eigentlich eine Rückkehr zu Gott und zu eurer Hohen Seele.

Die Hohe Seele ruft nach euch und ihr rennt weit, weit weg. Ihr rennt davon, scheinbar gleichzeitig in alle Richtungen, auf der Suche nach euch selbst und nach der Hohen Seele, deren Rufen ihr vernehmt.

Wie kommt ihr nun zurück zu eurer Hohen Seele, die auf euch wartet und die in Stille steht und nicht rennt? Sie ruft, das vernehmt ihr in eurem Herzen oder in euren Ohren sogar – ist es das, was ihr Tinnitus nennt? Der Ruf der Hohen Seele? Was wäre zu tun?

Ein Innehalten wäre gut. Haltet inne und atmet tief ein und aus, lauscht dem Rufen der Hohen Seele in euren Ohren, hört das Schlagen eures Herzens, das Pochen eures Blutes, hört die Stille eures Körpers und den Widerhall der Welt in ihm.

Fühle die Hast, die in jedem Muskel steckt und in jeder Zelle wohnt. Fühle das Aufgewühltsein in deinem Darm, die Härte in deinem Magen, deinen Kiefern und in deinen Gliedmaßen, fühle tief in dich hinein und lasse das alles geschehen.

Beobachte welche Gefühle du dabei hast, wenn dein Körper so hastig rennt und gleichzeitig so starr und eng ist. Wohin drängt und zieht er? Gleichzeitig nach vorne und gleichzeitig zurück? Wohin glaubst du, kann das führen?


Wenn du nun an einen Ausstieg denkst, wohin willst du gehen? Was willst du tun, wenn du eine Aufgabe beendest? Zieht dein Körper, dein Geist nicht sofort in eine weitere Richtung? Und obwohl du aus deiner Arbeit ausgestiegen bist, spürst du keine Erleichterung.

Erkenne deshalb, dass es keinen Ausstieg gibt, sondern nur ein inneres Stillestehen und Anhalten des ewigen Ziehens und Gezogenwerdens in alle Himmelsrichtungen.

Auch der Wunsch mit uns zu sprechen, entspricht dem Ziehen in eine Richtung. Immer lasst ihr euch treiben und ziehen und schieben von euren inneren Peitschen, die euch jagen und peinigen.

Ihr wisst, dass wir euch auch bei eurer Jagd begleiten, wenn ihr es wollt. Schnell wie die Engelsflügel uns tragen, sind wir bei euch und euren Vorhaben. Noch ehe ihr einen Plan erdacht, kennen wir ihn und helfen euch so gut es eben geht, eure Wünsche zu erfüllen. Und ihr habt Tausende und Abertausende Wünsche und Bedürfnisse und eigentlich wäre es an uns auszusteigen und anzuhalten. Doch dann würdet ihr ins Leere rasen und verloren sein.

Frage: Kann ich darauf vertrauen, dass der Ruf meiner Hohen Seele hörbar ist, wenn ich etwas tun soll? Kann es sein, dass ich etwas versäume oder eine Aufgabe nicht erledige, weil ich glaube, dass mich die Hohe Seele ruft?

Die Seele ruft nur, um dich bei ihr zu haben. Sie führt dich nicht hinaus in die Welt. Die Hohe Seele ruht in sich und ruft ihre Anteile zusammen, sie treibt sie nicht auseinander.

Frage: Und wie geschieht das Leben auf Erden, wenn wir unsere Energie nicht nach außen richten?



Welches Leben auf Erden? Alles, was ihr macht, entsteht aus eurem Denken und in eurem Geist. Ihr kämpft gegen Geister und lebt ein fiktives Leben. Was willst du da tun?

Die Welt ist so real, wie du sie machst. Erschaffe eine Welt voller Pein und Qual und lebe darin, erschaffe ein Welt des Friedens und lebe in ihr.

In welcher Welt lebst du lieber? Wähle deine Welt, in der du existieren willst und richte deine Gedanken danach aus. Trug und Schein sind die Welten, in denen ihr eure Kraft investiert. Ihr wähnt die Welt der Filme und Träume als Trug, doch auch das, was ihr als materielle Welt bezeichnet, ist nur ein Teilaspekt der wahren Welt, etwas, das ihr in eurem Geist erschaffen habt und das ihr durch euren Geist eingrenzt und kontrollieren wollt.

Ströme hinaus in eine Welt des Friedens, der Farben und Düfte, der Freiheit und Freude, voller sonniger Tage in Frieden und Harmonie. Ströme hinaus in deine Hohe Seele, in den Augenblick einer Gegenwart, die immer währt und eine Ewigkeit des Glücks bedeutet, ein Einatmen und Ausatmen ohne Ende, Äonen voller Glückseligkeit, ein einziger Atemzug des inneren Friedens. Das ist die Welt, in der ihr leben könnt, wenn ihr aus euren alten Bildern und Vorstellungen aussteigt.

Es sind die inneren Muster der selbstgewählten Welt, die dich rufen, Aufgaben zu erledigen, nicht die Hohe Seele, die sich einzig nach sich selbst sehnt und nach dem inneren Frieden.

Frage: Heißt es nun ganz der Welt entsagen?

Nicht der Welt entsagen, sondern die Welt durchschauen. Dich nicht vereinnahmen lassen von all den Dingen, die scheinbar so real und unveränderbar sind, keine Angst haben vor all dem, was passiert und dich betroffen macht.

Überlasse es denen, die weiterhin die Welt gestalten wollen und müssen, weil sie noch nicht wissen, dass sie blind ihren Mustern folgen und noch lange nicht selbst entscheiden, was sie tun. Jeder Mensch, der glaubt, etwas aktiv zu tun, ist in Wahrheit ein Getriebener seiner Muster und inneren Ideen. Jede Tat, von der du glaubst, sie wäre einmalig, ist nur das Produkt vieler kollektiver und individueller Ideen, Impulse und Erfahrungen.

So lange du nicht in der inneren Ruhe deiner Hohen Seele lebst, hast du die Möglichkeit, in vielen Welten zu leben, entsprechend deiner inneren Bilder.

Darum ist es gut, die eigenen Gedanken zu erkennen und zu sehen, in welche Netze du verstrickt bist, um dich daraus zu befreien, auch wenn das der Weisheit letzter Schluss noch nicht ist. Die Entzauberung von dieser Welt tritt manchmal schnell, manchmal langsam ein.


Die Faszination an deinen Möglichkeiten, Schicksal zu schaffen, treibt dich immer weiter in die Welt und ihre fiktiven Bühnen und Szenarien. Und auch der Glaube, dich durch Tun von dieser Fiktion zu lösen, ist nur eine Illusion.

Lösen heißt immer, etwas zu verlieren, etwas loszulassen. Etwas aufgeben und fallen lassen. Ersetzt du eines durch das andere, so hast du nichts aufgeben, du hast nur getauscht. So löse dich von diesem und jenem und ersetze es nicht. Somit befreist du dich wirklich und löst dich aus den Fesseln der irdischen Materie. Sieh zu, wie alles entschwindet und gleichzeitig alles mehr wird.


Du denkst, du hast zu wenig Geld? So kaufe immer weniger ein – und merke wie dein Geld mehr wird. Du glaubst, du hast zu wenig Zeit? So tue weniger und sieh zu, wie die Zeit mehr wird. Sobald du wieder etwas kaufst, hast du weniger Geld. Sobald du wieder etwas tust, hast du weniger Zeit zur Verfügung. Wenn du Geld und Zeit behalten willst, so darfst du darüber nicht verfügen. Du musst sie lassen. Doch willst du das?

Ist das Leben nicht ein ständiges Tauschen? Das Handeln gegen die Zeit und die Dinge gegen Geld?


Wenn du Liebe haben willst, so darfst du nichts fordern. Fordere für dich und du hast weniger Liebe. Bleibe in der Liebe und du hast keine Kontrolle mehr. Wenn du in der Liebe bleiben willst, hast du bald gar nichts mehr. Deshalb ist die Liebe der schnellste Weg, um aus allem auszusteigen.

Bleibe in der Ruhe, dann musst du die Hast und dein Wollen loslassen. Wenn du viel Zeit hast und viel innere Ruhe, was machst du dann mit der Zeit? Nichts.


Wenn du viel Zeit hast, aber keine innere Ruhe, weil du so viele Ideen hast – was machst du dann mit der Zeit? Du verbrauchst sie schnell. Es ist nicht die Zeit, die schneller wird, es ist der Strom an Ideen und Gedanken, der weltweit mehr und mehr wird und ins Handeln drängt.

So läuft euch die Zeit nicht davon. Ihr verbraucht sie einfach. Für all das, was ihr verwirklichen wollt, für Schöpfung und Neugestaltung, für das Verwirklichen von Ideen. Im „Idealfall“ könnt ihr gar nicht mehr schlafen, weil euch die Ideen den Schlaf rauben. Wer hat schon Zeit zum Schlafen, die wird ja immer weniger....

Nun gibt es noch den Trick, die Zeit auszudehnen, auch das ist ein Konstrukt der Illusion. Natürlich kannst du die Zeit dehnen, damit du mehr Zeit hast, um all das zu tun, was du glaubst, tun zu wollen oder zu müssen.


Und du kannst die Welt nicht aufgeben, auch das ist eine Illusion. Du hast die Welt nicht, deshalb kannst du sie nicht aufgeben, du kannst dich nur langsam von einer Idee nach der anderen verabschieden und all das, wovon du glaubst, es tun zu müssen, weil.... nicht zu tun und dem Bedürfnis nicht nachgeben, dringend das oder jenes tun zu müssen.

Du kannst die Welt nicht aufgeben, solange du noch von ihr fasziniert bist, so lange da noch Ängste und Wünsche sind. Die Welt löst sich von selbst auf, wenn du ihr von innen heraus den Boden und die Nahrung entziehst – und du wirst sehen, wie viele Vorstellungen von Welt du hast und wie viele Facetten der Welt sich zeigen, bevor du deine Hohe Seele erreichen kannst.


Affirmationen:

Ich strahle Ruhe, Harmonie und Frieden aus und ziehe dadurch Menschen an, die ebenfalls Ruhe, Harmonie und Frieden in sich verwirklicht haben


Ich nehme immer mehr den Ruf meiner Hohen Seele wahr. Sie hilft mir, den Weg zu mir selbst zu finden. Sie ist der leitende Stern in meinem Leben, dem ich folge und dem ich vertraue. Von jetzt an und immer jetzt.



Das Buch "Die Erde ist ein Paradies", ein Lehr- und Hoffnungsbuch, könnt ihr gern bei mir bestellen.

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