• Brigitte Evans

Angst und Liebe und das Ende des Leidens



Seit einigen Monaten hält ein Wesen die Welt in Atem, das so klein ist, dass man es nur unter einem Mikroskop sehen kein, genannt der Corona-Virus. Warum hat gerade er die Macht, alles durcheinander zu bringen? Es gibt doch auch andere Krankheiten und Probleme, die ebensolche Schlagzeilen verdienen würden.

Doch scheint es so, als wäre dieser kleine Organismus zur richtigen Zeit gekommen, als hätte er die Aufgabe, uns etwas Bestimmtes bewusst zu machen. Seine Mission ist es, uns unsere Ängste bewusst zu machen.

Jeder einzelne Mensch wird jetzt mit seinen eigenen bewussten und unbewussten Ängsten konfrontiert.

Welche Ängste werden in uns angesprochen:

Die Angst, schwer krank zu werden,

die Angst, an einer schweren Krankheit zu sterben,

die Angst an den nicht kalkulierbaren Nebenwirkungen einer Impfung zu erkranken,

die Angst an den nicht vorhersehbaren Nebenwirkungen einer Impfung zu sterben,

die Angst vor einer leichten Krankheit durch den Virus und entsprechenden Unannehmlichkeiten,

die Angst vor wirtschaftlichem Ruin,

die Angst, von der Regierung betrogen und belogen zu werden,

die Angst, von der Regierung und Ärzten bevormundet zu werden,

die Angst, von der Regierung, Ärzten und Pharmakonzernen manipuliert zu werden,

die Angst um die Einschränkung persönlicher Freiheiten,

die Angst, dass Maskentragen zu ernsthaften Krankheiten führen kann,

die Angst, dass ohne das Tragen von Masken infiziert zu werden,

die Angst vor anderen Menschen, die sich "rücksichtslos" verhalten,

die Angst vor anderen Menschen, die sich erdrückend fürsorglich und kontrollierend verhalten,

die Angst um die Gesundheit der Kinder durch das Maskentragen,

die Angst um die psychische Gesundheit der Kinder durch soziale Isolierung,

die Angst um Eltern und Verwandte und deren Wohlbefinden,

die Angst vor dem Zusammenbrechen der Kultur und des Kunstbetriebes,

die Angst vor dem Verlust der Eigenverantwortung in Sachen Gesundheit,

die Angst vor weiteren Restriktionen durch die Regierung

die Angst vor Nachbarn, die einem denunzieren könnten,

die Angst davor, die eigene Meinung nicht mehr offen aussprechen zu dürfen.

Mir fallen im Moment keine weiteren Ängste mehr ein. Doch bei all diesen Ängsten so wie bei allen anderen Ängsten geht es doch darum, dass man eines nicht will: leiden.

Jede Angst ist die Furcht vor dem Leiden. Da wir alle in irgendeiner Form leiden, sind wir ständig mit der Abwehr des Leidens und der Angst vor neuem Leiden beschäftigt.

Warum leiden wir?

Die einzige Antwort - weil wir zu wenig lieben.

Unser Körper ist ein wunderbares Beispiel, dass Liebe die Antwort auf alle Fragen ist.

Der Körper ist ein System, das dann gut funktioniert, wenn er genügend positive Energien erhält. Je mehr Stress wir haben, desto "saurer" wird der Körper und reagiert mit Abwehr, die sich als Symptome äußeren: Verspannungen, Entzündungen und Geschwüre.

Wie lösen wir dieses innere Ungleichgewicht? Durch liebevolle Zuwendung. Wenn der Körper krank ist, müssen wir uns um ihn kümmern, ihn versorgen, gut zu ihm sein.

Warum machen wir das nicht immer, bevor er krank wird?

Weil wir ihn nicht lieben. Weil wir prinzipiell zu wenig lieben.


Wenn unsere Kinder Probleme haben, werden sie "sauer". Sie weisen unterschiedliche Symptome auf. Um die Kinder wieder in ihre Mitte zu bringen, müssen wir uns um sie kümmern, viel Zeit mit ihnen verbringen, auf sie eingehen und ihnen zuhören. Warum tun wir das nicht immer?

Weil wir sie nicht wahrhaftig lieben, weil wir uns selbst nicht lieben und weil wir viel zu wenig über die Liebe wissen.

Was hat das mit Angst zu tun?

Wir leben ständig in Angst vor allem. Angst produziert Stress, den wir häufig als Wut, Ärger oder Frustration spüren.

Hinter jedem Ärger steht eine Angst. Betrachten wir uns mit liebevollen fürsorglichen Augen, erkennen wir, dass wir ängstliche Wesen sind, die nach Sicherheit und Ordnung schreien. Auch jene, die in manchen Bereichen mutig sind, haben Ängste. Aus Angst vor Unterdrückung werfen sich manche Menschen mutig in den Kampf.


Schauen wir tief in uns hinein, finden wir viele Dinge, die wir ablehnen. Schauen wir noch tiefer, erkennen wir, dass es gerade die Dinge sind, die uns Angst machen. Angst kann sich als leichte Unzufriedenheit äußern oder als Panik. Es gibt sehr viele Menschen mit Panikattacken. Die Angst vor sozialem Abstieg, vor Verlust von Geld und Ehre, vor Krankheiten oder dem Tod, vor dem Alleinsein, vor zu viel Nähe, vor Überforderung und Unterforderung, vor den anderen oder vor sich selbst und den eigenen nicht kontrollierbaren Verhaltensweisen.

Angst ist ein ständiger Begleiter und Ursache für viele unserer kulturellen und wirtschaftlichen Errungenschaften. Sarkasmus und Ironie haben als Ursache Angst, die sich in scharfen Worten Luft macht. Spitzensport hat als Ursache die Angst, etwas nicht gut genug zu können und sich beweisen zu müssen, dass man etwas kann. Geiz und Verschwendungssucht haben als Ursache die Angst, zu kurz zu kommen. Parteipolitik hat als Ursache Angst, dass die anderen die Belange des Staates nicht richtig machen - und man selbst es besser machen könnte. Verschiedene Kirchen und Religionen sind aus unterschiedlichen Ängsten entstanden und schüren die Ängste der Menschen, ähnlich wie politische Führungen das gern machen.


Im Unterschied zur Religion, die mit Hierarchien, Unterwerfung und Unterdrückung eigener Erkenntnisse, Emotionen und Bedürfnisse einhergeht, steht die Spiritualität.


Spiritualität ist kein System, sondern der Wunsch des Menschen nach Lösung von allem Leiden und das Streben, alles zu lernen und zu praktizieren, was uns vom Leiden befreit.

Wie beenden wir mit Hilfe unseres spirituellen Strebens die Angst und damit das Leiden?

Der erste Punkt ist: Selbsterkenntnis. Erkenntnis ist wie Licht. Und wir wissen, dass Licht die Angst vertreiben kann. Ein dunkles Zimmer macht Kindern oft Angst. Doch wenn das Licht brennt, fürchten sie sich nicht mehr. Ein Wald im strahlenden Sonnenlicht wirkt definitiv anders auf die meisten Menschen als ein dunkler Wald bei Neumond. Diese Angst vor dem Dunkeln wird in Krimis, Horror- und Vampirgeschichten deutlich dargestellt.


Um unseren Ängsten auf die Spur zu kommen, müssen wir uns Fragen stellen. Wir müssen ehrlich zu uns ein und erkennen, auf welchen Ängsten und Unsicherheiten unser Leben basiert.

Was beunruhigt dich? Wo fühlst du dich unsicher? Wovor hast du panische Angst? Welche Vorstellungen und inneren Bilder verursachen ein flaues Gefühl im Bauch?

Lass dich auf deine Angst ein. Schau genau hin. Und nimm diese Ängste und Unsicherheiten ernst. Sie sind im Laufe vieler Jahre oder Inkarnationen entstanden und prägen zum einem sehr großen Teil dein Leben. Die Ängste haben sich in deine Weltsicht, in deine Überzeugungen und deine Beurteilung über das Leben im allgemeinen eingeschlichen.

Wenn du andere Menschen als Dummköpfe, Ignoranten, Pfeifen oder Despoten bezeichnest, ist das ein Zeichen für deine tiefsitzenden Ängste und dein Misstrauen den Menschen gegenüber.

Wenn du die Männer als ungehobelt, brutal, engstirnig oder dumm bezeichnest, hast du wahrscheinlich viele schlechte Erfahrungen gemacht und hast jetzt Angst vor Männern. Wenn du Frauen als dumm, unehrlich, fordernd oder flatterhaft bezeichnest, hast du wahrscheinlich negative Erfahrungen gespeichert. Angst und Unsicherheit prägen dein Verhältnis zu Frauen.

Wenn du es allein nicht schaffst, deinen Ängsten zu begegnen, sie zu erforschen und zu erkennen, lass dir von anderen Menschen helfen. Angst (= Unsicherheit, Zweifel, Beklemmungen, Panik) ist das Hauptthema aller Therapien.

Wie lösen wir unsere Ängste auf?

Es scheint schwer zu sein, Ängste aufzulösen, vor allem deshalb, weil die Gegenwart uns immer wieder zu bestätigen scheint, dass unsere Ängste, unser Misstrauen und unsere Vorsicht "richtig" seien. Und hier ist Vorsicht in Therapien geboten. Denn so sehr sich andere Menschen bemühen, dich von deinen Ängsten zu befreien, so tragen sie doch selbst auch Ängste in sich. Und da wir durch Spiegelungen lernen, treffen meistens Menschen mit ähnlichen Ängsten aufeinander. So kann es sein, dass du durch eine Therapie zwar ein Symptom deiner Angst verlierst, jedoch ein anderes Symptom aufnimmst.

Da hat niemand Schuld. Das ist Teil unseres Lernens. Wenn wir erkennen, dass wir in einer Therapie nicht weiterkommen oder dass wir neue Ängste und Unsicherheiten entwickeln, so heißt das, dass wir weitermachen sollen - vielleicht mit einer anderen Therapie. Aber wir haben etwas in uns angesprochen, zum Schwingen gebracht und eine Teilerkenntnis erlangt. Wir haben ein kleines Licht angezündet.


Licht vertreibt Angst

Wenn wir unsere Ängste vollständig auflösen wollen, müssen wir mehr Licht in unser Unterbewusstsein bringen. Damit heben wir den Energiepegel an. Das heißt, wir verstärken das Licht in unserer Aura und in unseren Zellen.


Das meiste Licht entfachen wir mit dem Praktizieren von bedingungsloser Liebe.


Wenn du ein Problem mit anderen Menschen hast, ist es nicht erstrebenswert, diese Menschen zu bekämpfen, weil dies das Gegenteil von Erkenntnis und Liebe ist und deinen Energiepegel wieder senkt -- auch wenn das Gefühl des Kämpfens ein Gefühl der Kraft vermittelt. Diese Kraft ist trügerisch, weil sie nicht auf inneren Frieden ausgerichtet ist, sondern auf mehr Kampf. Auch wenn wir für Frieden und gerechte Bedingungen kämpfen, ist die Kampfenergie derart, dass sie weitere Kämpfe führen will und sich Ursachen für weitere Kämpfe kreiert.

Also, wenn dir andere Menschen unsympathisch sind, erkenne deine Angst und Unsicherheit und grabe nach dem wahren Grund, warum sie dir unsympathisch sind -- vielleicht fühlst du dich unterlegen oder überfordert, nicht verstanden oder missachtet. Dann gehe weder in einen Verteidigungs- und Trotzmodus - noch in einen Angriffsmodus, sondern in dein Höheres Selbst und dein Herz.

Praktiziere vor allem Selbst-Liebe. Fühle die Liebe für dich selbst durch deinen Körper strömen und mache dich damit unabhängig von Bewertungen von außen. Erkenne dich als ein Geschenk des Lebens, als jemanden, der hier ist, um seine Freude und seine Herzensenergie zu erhöhen.

Angst ist das Fehlen von Liebe und höherer Erkenntnis

Ängste lassen sich meistens nicht von heute auf morgen auflösen. Zu tief sind sie in uns eingegraben. Doch das unerschütterliche Fühlen und Ausdrücken von bedingungsloser Liebe kannst du jetzt beginnen. Beginne damit, dich selbst zu loben und zu achten für alles, was du machst.

Wenn wir Liebe fühlen, kommen Lebensfreude, Kraft und das Gefühl sicher zu sein, automatisch mit. Ein höheres Energieniveau, das auf Liebe basiert, ermöglicht uns einen weiteren Horizont. Wir erkennen Zusammenhänge besser, was ja wieder eine Erkenntnis ist - und Erkenntnis ist Licht.


Liebe, Licht und Kraft gehören untrennbar zusammen. Wo das eine fehlt, fehlt auch das andere. Wahre Sicherheit beruht auf Weisheit und der Kraft der Liebe.


Die Kraft und die Wirkung von bedingungsloser Liebe kann ich nicht oft genug erwähnen. Liebe kann wahrhaftig Berge versetzen.

Versuchen wir doch, diesen Virus zu lieben.

Lieben wir ihn, weil er uns lehrt, uns unseren Ängsten zu widmen und uns bewusst werden können, wo wir nicht lieben.

Lieben wir alle, die andere Meinungen haben. Entschlüsseln wir ihre Ansichten und erkennen wir die Ängste dahinter. Meistens haben wir ähnliche Ängste.

Lieben wir jene, die uns eingrenzen wollen. Denn sie haben die Angst, dass zu viel Freiheit Chaos verursacht. Sie wollen Ordnung. Erkennen wir sie als Spiegel dafür, dass auch wir Ordnung und Sicherheit wollen.

Entziehen wir durch unsere Liebe, Geduld, unsere Erkenntnis der Eigenverantwortung für alles, was außen geschieht, dem Schrecken seine Macht. Drehen wir das Licht in unserem Unterbewusstsein auf.

Lassen wir die Sonne in uns scheinen und stärken wir die höheren energetischen Ebenen unseres Lebens durch die Macht der Liebe zu allem, was ist. Vor allem zu dem, was uns aufregt, ärgert und Angst macht.

Das Licht der Liebe entlarvt die Schrecken als Schreckgespenster und Projektionen unserer Ängste.


Die Macht der Liebe zu uns selbst ermöglicht uns, auf einer neuen energetischen Ebene zu leben und neue Situationen in unser Leben zu ziehen: Die Qualität unseres Energiefeldes verursacht die Qualität unseres Lebens. Je mehr Liebe und Erkenntnis dieses Energiefeld enthält, umso mehr Liebe und Erkenntnis strahlt es aus und zieht es an. Das bedeutet das Ende des Leidens.

Wie drücken wir die Liebe zu anderen Menschen aus?

Wenn du jemanden magst, fühlst du dich hingezogen. Du bist gern in der Nähe des anderen Menschen. Du freust dich, dass es den anderen Menschen gibt. Du bist dankbar, diesen Menschen kennengelernt zu haben, weil ihr so vieles teilt.

Zusammengefasst bedeutet das: Wenn du liebst, fühlst du Freude und Dankbarkeit. Du hast das Gefühl, dass ihr verbunden seid.

Wenn du es schaffst, diese Gedanken auf Menschen anzuwenden, die dich ärgern, stören oder die du nicht verstehst, dann bist du auf dem richtigen Weg, dich vom Leiden zu befreien.


Übung:

Stelle dir jemanden vor, mit dem du Konflikte hast, den du nicht magst oder der dir "egal" ist. Jemanden, den du nicht zu deinen engsten Freunden zählst und mit dem du keine Gemeinsamkeiten findest.

Dieser Mensch ist ein wunderbarer Spiegel, um dich selbst ganzheitlicher wahrzunehmen. Du nimmst an dieser Person Eigenschaften wahr, die du selbst noch nicht erlöst hast. Nimm dir Zeit, alle Gefühle wahrzunehmen, die du in Verbindung mit dieser Person spürst. Sie sind die Straße zu deiner Erlösung.

Fühle tiefe Freude, dass dieser Mensch in dein Leben getreten ist. Fühle Freude darüber, dass er existiert, dass auch er angetreten ist, um sich zu entwickeln, um sich vom Leiden zu befreien, um seinen Ängsten zu begegnen und die Liebe in der Welt zu verbreiten.

Mag sein, dass du schon ein Stückchen weiter bist. Dann beweise es. Wenn du schon mehr weißt, kannst du dir und der anderen Person bewusst helfen, indem du dein Energiefeld durch freudevolles Akzeptieren und freudevolles Weiterlernen hochhältst.

Freue dich, dass ihr einander Spiegel sein dürft. Freue dich aus ganzen Herzen und sei zutiefst dankbar. Das ist reine Liebe. Und vielleicht findest du dann doch die Gemeinsamkeiten, die ihr miteinander teilt und die tiefe Verbundenheit, die euch zusammengeführt hat.

Verfahre mit allem so, was dich stört und aufregt.

Das ist bedingungslose Liebe. Das ist das Ende der Ängste und des Leidens. Das ist das Leben in der "fünften Dimension".


Wenn du auf einer höheren Energieebene leben kannst, erwachen deine inneren Sinne. Du brauchst dann weniger Licht von außen (z.B. im dunklen Wald), weil deine Intuition geschärft wird. Du erkennst auch ohne andere Hilfsmittel den richtigen Weg. Du wirst von deinen höheren Selbst-Ebenen geführt.

Höhere Erkenntnisse gelangen in dein niederes Selbst und bauen neue Verbindungen in deinem Gehirn auf. Du erlebst Wunder über Wunder und wirst auch auf der irdischen-menschlichen Ebene sicherer und wahrhaftiger. Dein Verstand wird sich diesen höheren Ebenen anpassen und versuchen, deinem lichten Energiefeld entsprechend zu wirken. Je mehr Liebe du für dich selbst und die anderen empfindest, desto bedeutsamer wird dein Leben und desto glücklicher wirst du werden.


❤️ In Liebe und Vertrauen in dich und dein Herz,

Brigitte G. Evans


Ich freue mich über Rückmeldungen, Anmerkungen und Fragen.

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