• Brigitte Evans

Sicherheit und Gesundheit

Das stärkste Bedürfnis der Menschen ist das subjektive Erfahren von Sicherheit auf körperlicher, emotionaler und mentaler Ebene. Dieses innere Sicherheitsgefühl erlaubt uns zu heilen und zu wachsen.

Menschen mit einem großen inneren Sicherheitsgefühl, was vor allem durch die Erfahrung der Verbundenheit mit einer Energie ist, die über dem Alltagsbewusstsein liegt, schöpfen aus dieser „Sicherheitszone“ Selbstbewusstsein, Kraft, Gelassenheit und Verständnis. Sie reagieren auf Krisen, Krankheitsauslöser, Konfliktauslöser oder andere Reizen mit erhöhter Achtsamkeit und Bewusstheit.


Menschen, die diese Erfahrung noch nicht oder nicht in ausreichendem Maße gemacht haben und kein inneres Sicherheitsgefühl entwickelt haben, suchen die Sicherheit außen. Sie brauchen eine intakte, friedliche und harmonische, stressfreie Zone im Außen, um heilen zu können.

Menschen, die noch nicht in ihrer Mitte ruhen, und das können die wenigsten, fühlen sich oft unsicher, schwach und leicht angreifbar. Ihre Reaktion ist ein automatisches Wechseln in den Überlebensmodus, der auf Flucht und Angriff basiert.

Ihr System konzentriert sich auf die Verteidigung. In diesem Alarmzustand ist keine Heilung möglich. Der Körper reagiert mit Stress. Und Stress kann uns zu höchster Mobilität treiben – aber niemals echte Heilung bewirken.

Der innere Alarmzustand


So viele Menschen befinden sich zur Zeit in diesem inneren Alarmzustand. Kein Wunder, dass es an allen Ecken und Enden knistert und lodert. Jeder wittert im anderen einen Gegner, eine Gegnerin. Weit und breit keine Spur von Sicherheit und Entspannung.


Eine Gruppe Menschen meint, dass nur durch eine Impfung die Sicherheit wiederhergestellt werden könnte und meint es sicher gut damit. Doch der Druck, der bei diesen gutgemeinten Maßnahmen in den Menschen erzeugt wird, erhöht und verstärkt den Stress und damit die Möglichkeit, krank zu werden. Der Druck betrifft auch die Geimpften. Eine angespannte Atmosphäre verursacht Unsicherheit in allen Menschen.

Und gegen Stress hilft keine Impfung. Wenn also nichts gegen den Stress unternommen wird, ist man unter Umständen gegen die eine Krankheit ein bisschen geschützt, doch es werden andere Symptome auftauchen, andere Krisen und Krankheiten.


Wenn für uns alle tatsächlich die Gesundheit im Vordergrund steht, wäre es wichtig, alles zu tun, um Stress zu vermeiden und Entspannung und Ruhe als zentrale Maßnahme zu praktizieren. Und zwar nicht nur jetzt, sondern auch nach dieser Krise, ständig und in einem hohen Ausmaß.

Viele Menschen glauben, dass sie durch Androhen von weiteren Gefahren Schlimmes verhindern können. Drohung bringt Stress. Stress macht krank!


Ein interdisziplinärer, ganzheitlicher Ansatz zum Vermeiden bzw. Reduzieren von krankmachenden Stressfaktoren bringt langfristig gesehen nur positive Auswirkungen auf alle Menschen und die gesamte Natur.

Zur Zeit beruhen viele Maßnahmen darauf, die Menschen widerstandsfähiger gegen Stress zu machen. Ob dieser Weg richtig ist? Ob es gut ist, weiter Druck und Zwang in allen Ebenen zu verstärken – und den Menschen vorzuschlagen, stärker zu werden, um diesen Druck und Zwang auszuhalten?



Wir erzeugen zu viel Stress


Die meisten Menschen stehen den ganzen Tag unter immensen Druck, der jedoch nicht aus heiterem Himmel entsteht, sondern von anderen Menschen erzeugt wird, die selbst unter Druck stehen. Ist es das, was wir als vernunftbegabt und menschlich ansehen?


Wir wissen, dass Krankheiten entstehen, wenn Menschen fortwährendem Stress ausgesetzt sind. Gesund werden können wir ausschließlich in einer Atmosphäre der Entspannung und Sicherheit. Wir verlegen Kranke nicht in ein Großraumbüro oder in eine Fabrikshalle mit geschäftigem Treiben und Lärm. Kranke Menschen brauchen Ruhe und Zeit, um zu genesen und Menschen, die Vertrauen und Zuversicht ausstrahlen.

So lange das Vertrauen in die Regenerationskraft des Körpers nicht in dem Menschen selbst vorhanden ist, müssen andere Menschen dieses Vertrauen aufbauen und stärken. Wir können niemanden durch unsere Sorgen, unseren Ärger oder unsere Ungeduld dazu bringen, schneller gesund zu werden.


Energetisch betrachtet, bringen Sorgen, Ärger und Ungeduld Disharmonie in das Energiefeld und schwächen es. Ein schwaches Energiefeld schwächt den Körper. Vertrauen, Zuversicht und liebevolle, geduldige Fürsorge stärken das Energiefeld und fördern Gesundheit. Zahlreiche Erfahrungen mit Menschen, Tieren und Pflanzen bestätigen das. Vielleicht haben deshalb Länder, die den BürgerInnen Vertrauen entgegengebracht und weniger Dr