• Brigitte Evans



Was macht eine gute Geschichte aus?


Jede Geschichte hat einen Anfang, in dem wir die Personen kennenlernen: die Hauptfigur und ihre Freunde, das Problem, das sie hat und die Menschen, die dieses Problem verursachen. Indem die Hauptfigur gefährliche oder leidvolle Erfahrungen macht, lernt sie sich selbst besser kennen und erhält die notwendigen Fähigkeiten, um das Problem zu lösen und die Gegner zu besiegen. Je mehr Spannung die Geschichte aufweist, umso lieber wird sie gelesen. Spannung entsteht dadurch, dass sich der Leser mit der Hauptfigur identifiziert. Er "fühlt" und "leidet" mit ihr mit und freut sich mit ihr, wenn sie Erfolg hat. Je größer die Gefahr ist, umso größer die innere Anspannung. Wird er/sie es schaffen? Und je größer die Gefahr, die Krankheit oder das Leid ist, desto größer ist die Erleichterung und Freude der LeserInnen, wenn der Held/die Heldin es endlich schafft, alle Hindernisse zu überwinden.

Und kaum liest man den letzten Satz und schlägt den Buchdeckel zu, freut man sich schon auf das nächste spannende, emotional aufwühlende Buch. Oder den nächsten spannenden Film.



Wo liegt der Fehler?


Geschichten sind Abbilder des Lebens. Aber sie sind auch Vorbilder für unser Leben. Die Geschichten und ihre Handlungsabläufe sind entstanden, weil Autoren den Ablauf des menschlichen Lebens analysiert und ihre Drehbücher dem Erleben der Menschen nachempfunden haben. Aber mit jeder Geschichte, die uns die Reise eines Helden nahebringt, verankern wir in uns mehr den Glauben, dass das Leben so sein müsste. Spannungsgeladen, voller Konflikte, Gefahren und Missverständnisse, voller emotionaler Tiefen und Höhen, die in einem glücklichen Ende aufgelöst werden.

Der Wunsch nach Spannung scheint sich in unseren Zeiten zu verstärken. In meiner Ausbildung zur Autorin werde ich angeleitet, in jeder Szene einen Konflikt einzubauen - denn die LeserInnen erwarten Konflikte. Seitenlange Beschreibungen von Landschaften oder innerer Zustände sind tabu. Action auf jeder Seite - dazwischen kleine Verschnaufpausen für den Helden, eventuell mit Romantik versehen, dann geht es wieder weiter mit Spannung, Schlag auf Schlag.


Ein spirituelles Leben, das auf bedingungsloser Liebe basiert, ist für uns schwer vorstellbar, weil wir dabei auf ein actiongeladenes Leben verzichten müssen. Wir wünschen uns zwar Zeiten der Ruhe und des Rückzugs, doch so ganz ohne Spannung und großen Emotionen wollen wir nicht leben. Wir sind süchtig nach Spannung.

Doch wenn wir das Wort "Spannung" genauer betrachten, ist es etwas, das uns krank macht. Ein spannender Moment bringt uns in innere Aufruhr. Unser System sucht einen Ausweg. Es schaltet in einen Flucht- oder Angriffsmodus um. Es hat Angst um sein Leben. Und wir wissen ja, dass unser Gehirn keinen Unterschied macht zwischen einer Vorstellung und einem tatsächlichen Ereignis. Wir kennen das Beispiel mit der Zitrone. Kaum denkt man daran, in eine Zitrone zu beißen, schon läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Das setzt natürlich voraus, dass man eine ähnliche Erfahrung mit einer Zitrone gemacht hat.


Wenn wir einen Thriller lesen, oder einen Horrorfilm ansehen, spannende Computerspiele spielen, verstärkt das unseren inneren Stresslevel. Wir denken, es würde uns entspannen - so ein Krimi, ein spannendes Fußballmatch, ein Box-Kampf, die Nachrichten oder ein aufregendes Quiz - was auch immer wir am Abend ansehen, soll zu unserer Entspannung beitragen.

Dass hier etwas nicht stimmt, liegt auf der Hand. Spannung kann Spannung nicht heilen. Um uns wirklich zu entspannen, brauchen wir andere Maßnahmen. Viele Menschen trinken ein Gläschen Wein, rauchen einen Joint, nehmen Medikamente oder haben Sex, um sich zu entspannen. Andere hören Musik (von Punk, Heavy Metal bis zur Klassik findet jeder Mensch eine andere Musik, die er/sie als entspannend bezeichnet). Andere machen Yoga und meditieren - vielleicht machen sie auch alles gleichzeitig oder hintereinander.

Aus astrologischer Sicht ist es interessant, dass wir automatisch zu den Mitteln greifen, die dem Planetenprinzip Neptun zugeordnet sind, um uns zu entspannen und abzuschalten.

Alkohol, Drogen, Medikamente, Yoga, Musik, Meditation und Filme gehören ins Wirkungsfeld des Planeten Neptun, dessen höchste Ausdrucksform die bedingungslose Liebe ist.



Was will uns das zeigen?


Etwas in uns kennt das Prinzip, das die Anspannung aus unserem Leben nehmen würde. Aber etwas in uns wehrt sich dagegen und nimmt stattdessen lieber die scheinbar ungefährlichen Formen des Neptun in Anspruch.

Anstatt zu lieben, nehmen wir Drogen, trinken Alkohol, sehen wir uns Action-Filme an und meditieren. Gut, da gibt es natürlich Unterschiede. Meditation ist wahrscheinlich besser als ein Vollrausch und ein Drogentrip. Doch auch das kann man nicht pauschalisieren. Viele Menschen erleben sich im Rausch liebevoll und wollen die ganze Welt umarmen. Und andere Menschen werden durch ihre spirituellen Praktiken zu Menschen, die auf andere herabschauen oder sich zurückziehen, um mit der Welt nichts mehr zu tun haben zu müssen.


So viel wir auch machen, wir lösen uns ungern aus den Dramen des Lebens. Nach jedem Rausch kommt ein böses Erwachen, nach jeder Meditation erwartet uns das "normale" Leben mit seinen Höhen und Tiefen. Und wir wollen es ja gar nicht anders, wenn wir ehrlich zu uns sind.

Interessanterweise werden uns auch spirituelle Inhalte sehr theatralisch präsentiert (wie z.B. "The Secret" oder "What the Bleep do we know?"). Wir werden da abgeholt, wo wir sind. Mitten in einem Drama, das Drama verehrend und vergötternd.


Und natürlich mache ich mir auch Gedanken über die Geschichten, die ich selbst schreibe. Ist es noch zeitgemäß, spannende Geschichten für Kinder zu schreiben? Sollten die nicht in eine andere Welt hineinwachsen? In eine Welt ohne Anspannung und Stress?

Wenn ihnen die Erwachsenen jedoch ihre Auffassung von Leben vermitteln, werden sie keine Chance auf ein friedliches, stressfreies Leben haben! Sie werden auch daran glauben, dass Aufregung und Spannung das Salz des Leben ist. Sie werden ebenso kämpfen und siegen wollen.



Was bedeutet ein Leben in Frieden?


Wenn man genau darüber nachdenkt, was es bedeutet, ein Leben ohne Leiden zu führen, kann man schon erschrecken. Es bedeutet erst einmal, auf vieles zu verzichten, was man bislang als wichtig erachtet hat. Und viele Menschen scheuen sich verständlicherweise, diesen Schritt zu machen. Sie erkennen zwar, dass sie durch ihr Denken und durch ihre Glaubenssätze Stress und Krankheiten, Konflikte und Probleme in ihr Leben ziehen. Doch sie nehmen lieber das Leiden in Kauf, als auf das zu verzichten, was sie sich erkämpft, erarbeitet und erwünscht haben - auch wenn es auf falschen Grundlagen beruht.

Eine falsche Grundlage wäre es, wenn man aus Angst vor finanzieller Not einen Beruf ausübt, bei dem man sich selbst oder anderen Schaden zufügt oder zufügen kann. Eine falsche Grundlage ist es deshalb, weil man dadurch nicht die Angst besiegt, sondern nur nach hinten schiebt. Die Angst bleibt und will gesehen werden. Da kann es dann geschehen, dass es echt spannend wird und man einen vermeintlich sicheren Job verliert. Die Seele will, dass man sich der eigenen Gefühle und Blockaden bewusst wird und sie heilt.

Wir können Spannung nicht durch Ausblenden vermeiden. Wir können uns jedoch bewusst für inneren und äußeren Frieden und Heilung entscheiden und offen sein für die Veränderungen, die sich aus dieser Entscheidung ergeben. Das bedeutet unter Umständen ein völliges Umdenken, ein Ehrlichwerden, ein neues Zuhause, neue Freunde, neue Ernährungsgewohnheiten, ein neuer Beruf oder eine neue Ausbildung usw.

Wir lieben Spannung, aber so viel Unsicherheit wie ein Leben in bedingungsloser Liebe bringt, ertragen die wenigsten. Wenn wir nicht schon eine tiefgreifende spirituelle, mystische Erfahrung gemacht haben, sehen wir keinen triftigen Grund, uns komplett zu wandeln. Die Figuren in einem Film oder einem Buch haben meistens ein großes Ziel, das sie erreichen wollen. Sie werden innerlich zu diesem Ziel getrieben; sie haben keine andere Wahl, weil zu viel auf dem Spiel steht.

Wir sind uns nicht klar, was für uns auf dem Spiel steht. In Wahrheit steht unser Leben und unser Seelenheil auf dem Spiel, aber das verdrängen wir und streichen wir um den heißen Brei herum. Wir wagen es nicht, die Hauptfigur in unserem Leben zu werden und die inneren Hindernisse zu überwinden, die uns davon abhalten, in Liebe und Friede zu leben.


Wir projizieren die inneren Hindernisse nach außen und genießen es in masochistischer Art, Gefahren und Konflikte zu meistern. Wir verherrlichen die Helden und Sieger, anstatt zu erkennen, dass die Liebe zu sich selbst kein Heldentum ist, sondern reine Selbstfürsorge, Hingabe und Sanftheit, Geduld und Vertrauen.

Wenn wir in uns selbst die Faktoren erkennen, die uns in die äußeren Dramen führen, können wir sie durch andere Faktoren ersetzen. So wie unser Gehirn bei der Zitrone funktioniert, funktioniert es bei allen Vorstellungen.


Wenn wir an jemanden denken, den wir nicht mögen, reagiert der Körper augenblicklich mit einem negativen Gefühl: Ablehnung, Ärger, Wut, Hass, Ohnmacht, Verzweiflung, Verachtung, Angst, Unsicherheit. Diese Gefühle verursachen Stress für den Körper. Weil wir den anderen als Gegner wahrnehmen, reagiert der Körper mit allen Symptomen, als wäre unser Leben in Gefahr. Das nenne ich das Kampfbewusstsein. Der Körper fährt alle Systeme hoch, um uns in Sicherheit zu bringen. Das macht er meistens öfters am Tag.

Stell dir vor, du arbeitest mit einer Kollegin zusammen, die du nicht magst. Ein Teil von dir ist den ganzen Tag in diesem Kampfmodus, wartet nur darauf, dass die Kollegin einen Fehler macht, etwas Beleidigendes sagt oder dich verbal angreift. Dein Körper ist ständig im Stress. Du hast Kopfschmerzen, fühlst dich am Ende des Tages matt - und glaubst, dass es die Arbeit ist. In Wahrheit hat dein Körper einen Kriegstag hinter sich. Das ist ziemlich anstrengend! Vor allem, weil er kein Ventil findet. Er darf die Kollegin nicht angreifen und besiegen und nicht flüchten, obwohl er mehrmals täglich diese Szenarien zumindest ansatzweise macht: Sie nicht anlächeln, ihr Informationen vorenthalten, sie nicht um einen kleinen Gefallen bitten, der dir die Arbeit erleichtern würde; versuchen, ihr aus dem Weg zu gehen; schlecht über sie reden (denken sowieso); sie im Traum besiegen; mehr leisten wollen als sie; usw.


Sehr oft ist es so, dass wir die Menschen, die uns in den Kampfmodus versetzen, gar nicht persönlich kennen. Oder wer kennt schon den amerikanischen Präsidenten persönlich, der alle Gemüter erhitzt und zu vehementen Debatten oder spöttischen Aussagen Anlass gibt? Er ist für viele ein Feindbild.

Jeder von uns hat Feindbilder, die ihn im Kampfmodus halten. Die "geliebte" Spannung muss ja aufrecht erhalten bleiben. Feindbilder sitzen im Kopf. Wenn wir an jemanden denken, der als Feindbild eingeordnet ist, kommen wir blitzschnell in den Kampfmodus und bauen Spannung auf. Jede Anspannung braucht aber auch eine Entspannung. Also suchen wir im Kopf unsere Entspannungsbilder - wir essen etwas, rauchen eine Zigarette, trinken Kaffee oder Tee oder schauen gedankenverloren aus dem Fenster, plaudern über Belangloses usw. Das Spiel spielen wir den ganzen Tag!

Wen wundert es, dass sich die Welt so langsam ändert, wenn wir doch das Kampfbewusstsein (also Aufbau von Spannung und Abbau von Spannung) in uns so innig festhalten, es hegen und pflegen? Vertreten wir nicht die Meinung, dass Leiden und Schmerzen zum Leben dazu gehören?

Das ist eine Überzeugung, mehr nicht. Sie hat als solche nicht mehr Berechtigung wie andere Überzeugungen auch. Zum Beispiel jene


Neue Überzeugung:


In Kurzform: Das Leben ist ein Geschenk des Himmels!

Längere Ausformulierung: Das Leben ist ein Geschenk des göttlichen Bewusstseins, das mich unendlich und bedingungslos liebt. Es will, dass es mir und all seinen Schöpfungen gut geht. Deshalb sorgt es dafür, dass ich jeden Tag glücklich bin und dass alle Wesen alles haben, was sie zu ihrem Glück brauchen.

Mit dieser Überzeugung könnte das Leben ganz anders aussehen. Voller Vertrauen, Liebe und innerem Frieden. Mein Kopf wäre frei von Feindbildern. Mein System würde dankend auf Spannung verzichten und nichts anderes mehr erwarten als Liebe, Freude und inneren Frieden.

Überzeugungen bauen sich aus Erfahrungen auf. Für Menschen, die noch nie die Erfahrung von Liebe und Vertrauen gemacht haben, gestaltet es sich ungleich schwerer, ein positives inneres Bild zu produzieren. Wenn jemand von Kind an nur Leiden erlebt, ist er voller Feindbilder. Aber die meisten Menschen erleben doch beide Seiten: Freude und Leiden, Liebe und Verletzung.

Unsere Lust auf Spannung und der Glaube, dass sie zum Leben dazugehört, verführt uns dazu, das Schlechte zu speichern und das Gute als Belohnung für Leistung zu betrachten.

Viele Religionen und auch die klassische Psychologie beruhen auf der Annahme, dass Leiden zum Leben dazu gehört wie das Amen zum Gebet. Wir müssen lernen, damit umzugehen oder es überwinden. Aber auf ein Leben ohne Leiden hinzusteuern, wird von den meisten als Utopie hingestellt.


Die neueren Psycholgien gehen jedoch diesen Schritt weiter. Sie lehren, dass wir uns unser Leben im Kopf erschaffen, mit unserem Geist. Wir können wählen. Das ist ein neuer Zugang, der uns ermöglicht, die alten Überzeugungen abzustreifen wie einen abgetragenen Mantel.

Das neue Leben kann auf einer neuen Überzeugung aufbauen, nämlich auf der, dass das Leben ein Segen, ein Geschenk und eine reine Freude ist; eine breite Straße, auf der wir gemeinsam mit unseren Liebsten jeden Tag genießen dürfen. Die Erde endlich wieder als Paradies wahrnehmen und nicht als Arena für Ego-Kämpfe.



Wie geht der Aufbau einer neuen Überzeugung?


Denke an die Zitrone oder daran, wie es sich anfühlt, sich anzustoßen oder zur Abwechslung ein positives Bild, wie es sich anfühlt, verliebt zu sein!)


Wenn ich Frieden will, stelle ich mir eine friedliche Situation vor, und schon produziert mein Körper das Gefühl von Frieden. Wenn ich es mir zur Gewohnheit mache, zehnmal am Tag einen inneren Friedensfilm abzuspielen, produziert mein Gehirn zehnmal am Tag das Gefühl von Frieden! Das ist doch großartig, oder? Unsere Überzeugungen beruhen auf Gewohnheiten! Mit der Zeit erlebe ich nur mehr diesen Frieden. Er ist meine gewohnte Welt geworden! ❤️


Wenn ich das Gefühl habe, dass ich Anerkennung brauche, stelle ich mir eine Situation vor, in der ich Anerkennung erhalten habe - und sofort produziert mein Gehirn das passende Gefühl. Wenn ich das öfters am Tag wiederhole, nähre ich mich mit dem Gefühl der Anerkennung. Dazu ist es aber auch notwendig, nachzuforschen, ob ich glaube, dass mir die anderen Anerkennung schulden. Sollte dies der Fall sein, trage ich eine Frustration in mir, die sich mit noch so viel Anerkennung nicht aufwiegen lässt. Ich werde nicht satt werden, wenn ich nicht anfange, dieser Frustration entgegenzuwirken. Frustration entsteht aus nicht erfüllten Erwartungen. Ich erwarte, dass mir die anderen etwas geben. Und zwar nicht zu knapp. Hier folgt gleich die nächste Frage: Wieviel Anerkennung gebe ich den anderen? Und wem und wofür? Wenn ich von anderen viel erwarte, erwarte ich das auch von mir selbst und werde ständig unzufrieden sein. Niemand kann es mir recht machen. Und wenn ich andere nicht achte, was bringt mir dann deren Anerkennung? All diesen Gedanken muss man sich stellen, bis man klar erkennt, worum es einem wirklich geht.



Die Antwort ist immer dieselbe:


Ganz tief am Grunde jeder Selbstbefragung steht die Liebe - die Liebe zu sich selbst und zu anderen. Hinter jedem inneren Konflikt steht ein Mangel an Liebe. Ihr könnt es ausprobieren. Entweder lieben wir uns selbst zu wenig oder die anderen.

Und wenn ich das erkenne, könnte ich doch eine Abkürzung nehmen, um meine Überzeugung Realität werden zu lassen:

Ich fange an, bedingungslos zu lieben. Ich mache das Gefühl der Liebe zu einer Gewohnheit.

Ich stelle mir statt der Zitrone etwas Schönes vor. Ich stülpe sozusagen den anderen ein schönes Bild über und liebe sie. Auch mir selbst stülpe ich dieses Bild über und liebe mich.

Das Schöne an der Sache ist. Es ist kein Trick. Denn ich stülpe den anderen nicht wirklich etwas über, sondern beginne sie zu sehen, wie sie wirklich sind. Ich stülpe ihnen nichts über, sondern ich drehe sie um, wie man einen Handschuh umdreht. Das Innerste nach außen. Denn ganz tief drinnen ist jedes Wesen wunderbar, göttliche, reine Liebe. (Auch das ist eine Überzeugung.)


Ich mache es mir zur Gewohnheit, sie so zu betrachten und wahrzunehmen, als wären sie reine Liebe.

Ich höre auf, sie und mich selbst zu kritisieren und zu kontrollieren. Ich mache das für mein Seelenheil und meine Gesundheit und weil ich mich dadurch mit der Zeit wesentlich besser fühle.

Denn wenn ich mir Liebe und Frieden vorstelle, dann fühle ich das auch. Mein Körper produziert Glückshormone, anstatt Adrenalin auszuschütten und sich für den Kampf oder die Flucht zu wappnen. So kann im Laufe der Zeit dieser innere Friede meine innere Spannung ganz ersetzen.



Wer hilft mir dabei?


Wenn ich die Entscheidung treffe, auf Anspannung zu verzichten, helfen mir die Engel dabei, sie loszuwerden. Sie schicken mir Erfahrungen des Friedens, nämlich ein konfliktfreies Leben. Diese Konfliktfreiheit zieht sich dann durch alle Lebensbereiche. Das ist es doch, was Frieden bedeutet, oder nicht?

Die Engel sind jederzeit bereit, in uns das Gefühl des Friedens und der Liebe zu verstärken, wenn wir sie darum bitten. Sie erfüllen gern unseren Wunsch, ein konfliktfreies Leben zu führen.


Frei von Konflikten zu sein, macht aus meinem Leben vielleicht keinen Bestseller. Ich muss ja auch keine Heldin/kein Held mehr sein, keine emotionalen und physischen Tiefen durchleben, um mich auf die Höhen hinzuarbeiten. Ich darf mich einfach so jeden Augenblick meines schönen Lebens erfreuen. Ich darf mich jeden Moment auf die Liebe ausrichten und alles und jeden lieben.

In dem Maß, in dem meine Liebesfähigkeit steigt, steigt auch die Kraft, die der Liebe innewohnt, und ich fühle mich stark. Doch diese Stärke brauche ich nicht für den Kampf gegen Feinde oder ein widriges Schicksal. Die Kraft der Liebe ist Geduld, Vertrauen, Hingabe und Kreativität, die aus dem Eintauchen in die Einheit entsteht. Ich nehme dankbar die Informationen meiner höheren Anteile an und manifestiere sie liebevoll in Form von Kunst oder Wissenschaft. Ich brauche dabei nicht besser zu sein als die anderen. Ich stehe mit niemanden in einem Wettbewerb. Ich mache das, weil es mir und anderen Freude bereitet. Durch die Hingabe an den Höchsten Geist, brauche ich nicht selbst zu überlegen, ob etwas gut oder schlecht ist. Ich habe als inkarnierter Mensch ohnehin keinen Überblick. Ich kann aber darauf vertrauen, dass die Wesen, die ein größeres Bewusstsein als ich haben, einen Überblick haben und mir mitteilen, was gut für alle ist. Das ist Neptun in seiner reinsten Form.

Das ist ein schönes Leben als Geschenk für mich und die anderen: liebevoll, erfüllend, erfreulich, bereichernd, ruhig und gelassen, völlig frei von innerer Anspannung.


Vielleicht habt ihr Lust, eure Meinung dazu zu sagen. Tragt ihr in euch die Überzeugung, dass das Leben Höhen und Tiefen braucht? Zum Beispiel, damit wir lernen können, damit es interessant ist oder weil es so sein muss?

Könnt ihr euch vorstellen, dass diese Sätze eventuell nur alte Überzeugungen sind, die man durch neue Überzeugungen ersetzen könnte?

Könntet ihr euch vorstellen, auf die alten spannungsgeladenen Geschichten zu verzichten und stattdessen andere Geschichten zu erfinden, zu lesen und euch anzuschauen - solche, in denen sich von Anfang an alle lieben und Verständnis füreinander haben? Solche, in denen es keine Feinde und Gegner, Hindernisse und Krankheiten gibt?


Ich freue mich auf eure Antworten und

wünsche euch einen schönen Tag! 🔆


❤️ Alles Liebe, Brigitte

🙏 Namasté! 🕉

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  • Brigitte Evans

Beim Schreiben von Geschichten passiert es oft, dass ich steckenbleibe. Die Geschichte entwickelt sich nicht weiter. Ich habe das Gefühl, als würden die Figuren darauf warten, dass mir etwas einfällt. Sie stehen da, wie Schauspieler auf einer Bühne, die auf Anweisungen des Regisseurs warten. Ich versuche dann krampfhaft neue Szenen zu erfinden, neue Figuren einzubauen, um der Geschichte neues Leben einzuhauchen. Mein Schreibcoach hat mich gelehrt, dass das alles nicht notwendig sei. Wenn die Idee für eine Geschichte in sich stimmig ist und ein Entwurf mit einem Anfang und einem Ende festliegt, brauche ich nichts Neues mehr erfinden. Es ist bereits alles in der Idee der Geschichte enthalten. Ich müsse nur noch die Details ausarbeiten. Die Figuren besser kennenlernen, dann würde die Geschichte mit einer neuen Qualität weitergehen.

Jeder Mensch ist das Ergebnis einer Idee.

Der allumfassende Liebesgeist oder das göttliche Bewusstsein erschufen und erschaffen immer neue Wesen. Wir sind ein Teil dieser Schöpfung, entstanden aus Liebe, Bewusstheit und der Kraft, selbst schöpferisch zu sein mit einem freien Willen ausgestattet, uns auf verschiedenen Ebenen zu verwirklichen und Erfahrungen zu machen. Das ist ein besonderes Geschenk. Wir sind frei, Entscheidungen zu treffen, die gegen die Liebe verstoßen. Das ist vom göttlichen Bewusstsein so "vorausgesehen". In diesem Lebensexperiment "dürfen" wir uns selbst und andere verletzen. Um uns zu heilen, stehen unzählige Heilungsmittel zur Verfügung.

Unsere "kosmischen Eltern" strafen nicht. Sie lieben uns in einer Art und Weise, die wir wahrscheinlich kaum erfassen können. Welches Kind kann schon die Liebe erfassen, die Mütter und Väter empfinden? Und die Liebe unserer "kosmischen Eltern" übertriff noch die Liebe der irdischen Eltern um ein Vielfaches.

Was hat das mit den Geschichten zu tun und mit achtsamer Sprache?

Jeder Mensch hat die Möglichkeit, seine eigene Lebensgeschichte zu schreiben. Jede Geschichte hat einen Anfang, einen Mittelteil und einen Schluss. Wie wir diese Geschichte schreiben, hängt von unserem Bewusstsein ab. Machen wir eine Liebesgeschichte, ein spannendes Abenteuer oder einen Krimi daraus?

Wollen wir so leben, dass es eine Fortsetzung in einem nächsten Leben gibt oder wollen wir gern in eine andere Dimension wechseln? Worauf richten wir unseren Fokus in unserer Lebensgeschichte? Auf das Leiden, das wir durch Glücksmomente erträglich machen oder auf das Erreichen von dauerhaftem Glück? Wer in uns schreibt unsere Geschichte? Das Höhere Selbst, das mit dem göttlichen Bewusstsein und höheren Frequenzen verbunden ist oder das Niedere Selbst?

Holen wir uns Hilfe bei anderen Autoren, die ihre Lebensgeschichte schon geschrieben haben? Zum Beispiel bei aufgestiegenen Meistern und spirituellen Lehrern? Oder wollen wir einfach nur diese Geschichte hinter uns bringen, weil wir sowieso keine Lust auf dieses Leben hatten und uns die meiste Zeit wünschen, gar nicht geboren worden zu sein?

Alles, was wir erleben, ist ein Teil unserer Geschichte.

Was die Sache ein bisschen kompliziert macht, ist, dass wir zwischendurch immer vergessen, dass wir die Autorinnen und Autoren sind. Wir fühlen uns oft eher als Figuren in unserer Geschichte: manchmal als Protagonisten, dann wieder als Nebenfiguren oder sogar als Statisten. Manchmal haben wir den Eindruck, dass wir selbst unser Leben in der Hand haben, dann wieder glauben wir, dass wir nicht beachtet werden und nichts zu sagen haben oder dass andere uns manipulieren und wir von Gegnern umzingelt sind.

Wir wechseln die Perspektive

Immer, wenn wir das Gefühl haben, ausgeliefert oder Opfer einer Situation zu sein, sind wir von der Autorenrolle in die Figur geschlüpft. Wir identifizieren uns mit den Personen, die unser Geist erfunden hat. Wir sind so beeindruckt von unserer Geschichte, dass wir vergessen, dass sie ein Produkt unseres Willens und unserer Entscheidungen ist. Wir lieben die Spannung, das Abenteuer und die Möglichkeit, neue Lösungen zu finden. Das macht eine gute Story aus. Wir sind gerne Helden, die entweder durch Intelligenz, Superkräfte oder Liebe die Welt oder zumindest unsere Familien oder Freunde retten.

Um Spannung in unsere Geschichte zu bringen, brauchen wir Gegner, Hindernisse und Rückschläge. Denke daran, wie langweilig du ein Buch finden würdest, in dem alles von Anfang an glatt geht. Keine Spannung. Kein Held, kein Gegner. Wozu dieses Buch lesen? Du weißt ja schon von Anfang an, dass alles gut geht, dass die Prinzessin ihren Prinzen bekommt, in der es keine Schurken und Hindernisse gibt, weil sich alle selbst lieben und die anderen lieben. So eine Geschichte wird niemals ein Bestseller. Sie widerspricht der "Heldenreise", in der der Held nur durch Gefahren und Hindernisse sich selbst und die Welt begreifen kann.

Wir sind die Autoren und Autorinnen unserer Lebensgeschichte


Ich glaube, dass es sehr wichtig ist, sich der Rolle als Autor und Autorin bewusst zu sein. Auch wenn du kein Wort geschrieben hast - durch deine Gedanken, Worte und Handlungen setzt du jeden Moment eine neue Ursache für die Fortführung deiner Geschichte.

Und dann kann es schon passieren, dass du selbst eine dieser Figuren bist, die darauf wartet, wie es weitergeht. Du suchst jemanden, der dir ein Happy End ins Manuskript schreibt und dir den Weg vorgibt. Aber du suchst vergeblich. Denn je mehr du deinen Blick nach außen wendest, desto deutlicher wird dir bewusst, dass dir niemand hilft. Du wirst ständig auf dich selbst zurückgeworfen. Irgendwann erkennst du, dass du an einem bestimmten Zeitpunkt so sehr in deine Geschichte eingetaucht bist, dass du vergessen hast, dass du sie selbst erfunden hast. Du hast in der Vergangenheit Entscheidungen getroffen, die dich in die aktuelle Szene geführt haben. Du bist aus der Perspektive des Autors in die Rolle der Hauptfigur oder einer Nebenfigur geschlüpft und hast dich faszinieren lassen von den Empfindungen und Erfahrungen dieser Figur.


Du kannst jedoch jederzeit wieder die Perspektive ändern und in deine wahre Identität als Autor oder Autorin zurückkehren. Dann hast du auch wieder deine Kraft, um ein neues Kapitel zu schreiben. Als Kinder der göttlichen Eltern sind wir reines Bewusstsein, reine Liebe und Kraft, jeden Augenblick mit dem großen Ozean der allumfassenden Liebe verbunden. In diesem Zustand brauchen wir keine Dramen, die unser Leben spannend machen, weil wir erfüllt sind. Wir brauchen nichts zu lernen, weil wir Teil des Höchsten Bewusstseins sind. Wir brauchen keine Gegner, weil wir erkennen, dass wir alle Lichtwesen sind.



Durch den Wechsel der Perspektive erlösen wir die Welt vom Leiden.


Wenn wir als Menschen erkennen, dass wir uns frei entscheiden können, welche Art von Lebensgeschichte wir schreiben und erleben wollen, dann erlösen wir auch andere aus ihren Rollen. Wenn wir uns weder als Retter, Heiler, Helfer, Opfer oder Held fühlen, brauchen wir keine Menschen mehr, die anderen Schmerzen zufügen, die andere manipulieren oder unterdrücken. Wenn wir unseren freien Willen erkennen, der uns ermöglicht, unsere Story zu schreiben, sind wir in unserer Macht.

Auf energetischer Ebene wirkt sich diese Erkenntnis derart aus, dass ein starkes Energiefeld entsteht, das auch jene beeinflusst, die noch mit ihrer Rolle identifiziert sind. Sie können erwachen. Wir alle können erwachen in unsere Selbstbestimmung.

Wir haben uns Krankheiten, Leiden, Unterdrückung, Freiheitsentzug, Gewalt und Angst in unser Manuskript geschrieben, weil wir vergessen haben, wer wir sind. Die Erinnerung daran, dass wir selbst Schöpferkraft haben, erlaubt uns, uns eine neue Umwelt zu erschaffen.

Wir sind nicht jene, die jetzt in einer gewissen Situation stecken, sondern jene, welche die Macht haben, etwas zu ändern!

Und wir ändern wir etwas? Wir brauchen nichts Neues zu erfinden. Wir tragen schon alles in uns. Die Figuren in unserem Manuskript sind schon erlöst. Wir sind erlöst. Wir brauchen keine neue Szenarien, Lernerfahrungen, Hindernisse, Krankheiten oder Gegner. Wir brauchen keine Schläge des Schicksals, um uns zu besseren Menschen zu machen.

Wir sind schon in Ordnung. Wir brauchen nur unseren Blick zu ändern, unseren Fokus neu auszurichten. Wir brauchen keine Angst zu haben, dass uns ein böses Schicksal aus dem Hintergrund angreift, wenn wir keine Lust mehr auf Spannung haben.

Wenn wir uns mit einem Leben in innerem Frieden begnügen könnten,

wenn wir uns damit begnügen könnten, uns auf die innere Führung auszurichten,

wenn wir uns damit begnügen könnten, uns selbst zu lieben,

wenn wir uns damit begnügen könnten, die anderen von der Perspektive der göttlichen Eltern zu sehen und sie zu lieben.

Dann könnten sie sich nämlich auch entspannen - sie müssten keine Rollen mehr übernehmen, damit sie unserem Bedürfnis nach Dramen gerecht werden.

Ent-spannung heißt, dem Leben die Spannung zu nehmen und die Leere, die in der Meditation auftaucht, auszuhalten. Mehr noch: Diese Leere oder Stille als Grundlage unseres Lebens zu betrachten.

Entwicklung in der 5. Dimension geschieht gänzlich ohne Spannung

Veränderungen und Wachstum können auch ohne Spannung geschehen, wenn wir das wollen. Aber es bedeutet den Abschied von vielen lieb gewordenen Gewohnheiten und Figuren. Wir verabschieden uns von Helden und Superhelden, von Gegnern, Rettern und Kriegern und von den unzähligen Opfern und entscheiden uns für ein Leben in Frieden für alle.

Denke kurz einmal darüber nach, wie unser Welt ohne diese Spektakel aussehen würde! Wie Kunst aussehen würde ohne die Faszination des Leidens! Wodurch könnten wir Wettkämpfe, Kriege, Horrorfilme, Actionfilme, Krankheiten oder "spannende" Computerspiele ersetzen? Welche Berufe könnte es in einer Welt ohne Leiden geben? Womit würden wir uns identifizieren, wenn wir keine Helfer oder Heiler mehr sein müssten?

Wie können wir üben, die Perspektive zu wechseln und uns mehr als Autor und Autorin zu fühlen?


Beobachten der inneren Dialoge und unserer Sprache.


Wenn wir sagen oder denken: "Der macht das und jenes!" ist es meistens die Aussage einer Figur, mit der wir uns identifizieren. Vor allem dann, wenn wir eine starke Emotion in uns wahrnehmen.

Wir fühlen uns als jemand, der keinen Einfluss auf das Verhalten der anderen Person hat, als wäre das Benehmen der anderen Person unabhängig von uns. Wir fühlen uns als Figur einer Geschichte, die einem "ungerechten", "machtgierigen", "rücksichtslosen" Gegner gegenübersteht.

Unser Unterbewusstsein zieht nun alle Register, um diese Situation zu meistern. Das heißt, die Figur sucht eine Lösung aus all den Lösungswegen, die sie früher schon angewendet hat und schreibt die Geschichte in altbewährter Form weiter. Einen Gegner zu haben, bedeutet Kampf und Rebellion. Sieg oder Niederlage.


Wir können unsere Sprache derart ändern, dass wir uns selbst jedes Mal daran erinnern, dass niemand und nichts in der Außenwelt unabhängig von uns agiert und reagiert. Wir sind eins.

Also, anstatt zu sagen oder zu denken: "Der macht dieses und jenes", denken und sagen wir: "Ich beobachte, dass ich mich mit einer Figur identifiziere, die einer anderen Figur Macht einräumt und sich unterlegen fühlt."


Das klingt anfangs sehr kompliziert. Aber wenn wir das oft genug üben, lernen wir, unsere Handlungen, Gedanken und Gefühle von einer höheren Ebene aus zu betrachten.


Beispiel 1:

Eine Mutter hat schlaflose Nächte, weil ihr Kind schlechte Noten hat.

Sie wälzt sich von einer Seite zur anderen und jammert: "Ich mache mir solche Sorgen, dass mein Kind die Mathe-Schularbeit nicht schafft und "sitzenbleibt".

Aus der Sicht der Figur "Mutter" wird sie nun alle Hebel in Bewegung setzen, um ihrem Kind zu helfen, ein positives Zeugnis zu bekommen.

Wenn es die Frau schafft, die Perspektive zu wechseln und sich gleichsam selbst zusieht, was sie macht, wird sie anders reagieren.

"Ich erkenne, dass ich mich mit einer Figur in meinem Drama identifiziere. Ich erkenne die drei Aspekte: Ich als Wahrnehmende. Ich als Figur und der Gegner (die Schule oder das Kind).

Sie erkennt, dass sie selbst die Situation verursacht hat, indem sie die Figuren ihres Lebens "allein" handeln ließ. Sie hat die Verantwortung abgegeben - in diesem Fall an ein Schulsystem, das sie nicht selbst entworfen hat. Ja, sie hat nicht einmal daran gedacht, sich ein adäquates Schulsystem für ihr Kind auszudenken, das auf Liebe, Verständnis und Einheitsbewusstsein begründet ist.

Jetzt wäre Zeit, das nachzuholen und aktiv zu werden und in Berücksichtigung dieser Faktoren ein neues Skript zu schreiben, eine Vision zu haben und sie zu manifestieren.

Beispiel 2:

Ein Virus bedroht die Menschheit. Wie in jedem erfolgreichen Actionfilm treten Akteure auf den Plan, die jetzt eine Lösung suchen. Es gibt Menschen, die krank werden und leiden und sogar sterben. Es gibt Helden, die einen Impfstoff entwickeln und anwenden. Es gibt Politiker, die Angst schüren und solche, die Hoffnung geben. Es gibt Aussteiger, Querdenker, Mitläufer. Es gibt Journalisten, die einmal für die eine Seite, dann für die andere Seite schreiben. Lauter Figuren, die eine Geschichte spannend machen.

Steigen wir aus diesem Skript aus. Wir sind keine Figuren. Wir sind Autorinnen und Autoren.

Warum haben wir so ein Manuskript geschrieben? Einem Einzelnen würde das gar nicht einfallen. Aber wir lassen uns von kollektiven Strömungen beeinflussen. Wir haben schon so lange keine richtige Spannung in unserem Leben gehabt. Der letzte Krieg liegt weit zurück. Die Spannung und Action in Filmen ist kaum mehr zu steigern. Was soll Hollywood-Produzenten noch einfallen, um uns zu schockieren? Mein Sohn meinte vor vielen Jahren, als wir im Prater waren, nachdem er kopfüber in rasender Fahrt in einem der Fahrzeuge durchgewirbelt wurde, dass das alles öde sei. Es gäbe nun nichts mehr im Prater, das spannend wäre. Nun, er hat sich ein eine andere Spannung in seinem Kopf verursacht, die alle anderen Spannungen übersteigt. Er wurde psychisch krank.

Wir alle haben uns als Kollektiv Spannung geschaffen, die sich echter und direkter als ein Film, ein Buch oder ein Theaterstück anfühlen soll.


Gehen wir wieder in unser wahres Selbst und erkennen wir, dass unser Wunsch nach Drama die Dramen erzeugt. Dass unser Wunsch nach tiefgreifenden Erfahrungen uns dieses Drama heraufbeschworen hat.

Ob wir nun Politiker, Wissenschaftler, Ärzte oder andere Personen in unserem Corona-Drama als Gegner oder Verbündete betrachten, als "Schurken" oder "Retter". Wir bleiben im Drama verhaftet und empfinden uns als Teil der Geschichte.

Wachen wir auf und erkennen wir unsere Verantwortung. Kehren wir in unsere wahre Essenz zurück, die weiß, dass wir Figuren erschaffen haben, die glauben, dass Menschsein mit Leiden und Spannung verbunden sein muss.

Wir haben uns mit Figuren identifiziert, welche die Distanz von Gott als geil erleben. Diese Figuren haben gar nicht wirklich vor, in die Einheit zu gehen. Sie wollen diese Spannung. Sie brauchen die eigenen Krankheiten, um sich zu spüren und die Krankheiten der anderen, um uns als Retter zu spüren. Diese Figuren brauchen den Kampf, um zu siegen. Sie haben zutiefst Angst vor der Leere des Friedens und der Liebe. Sie wagen es gar nicht, sich eine eine Welt vorzustellen, in der alles und jeder in Liebe zerfließt. Wieder zum Ozean wird und sich der Liebe hingibt.

Wir als Autorinnen und Autoren, als Schöpfer unserer Welt können eingreifen. Wir können unseren Figuren (unserem Niederen Selbst) klarmachen, dass eine neue Zeit angebrochen ist, in der wir auf Dramen und Helden verzichten. Wir bewundern einfach nicht mehr jene, die besser, größer, klüger, weiter oder anders sind. Wir brauchen keine Stars und keine Wunderkinder. Wir brauchen gar niemanden mehr als Figuren in einer Geschichte, der irgendwie mit Leiden verbunden ist. Wir entscheiden uns als Autoren und Autorinnen unserer Lebensgeschichte für absoluten Frieden und Ent-Spannung. Für Liebe und das beständige Erleben von Liebe.

Wir sehen die anderen Menschen nicht mehr als Figuren, die sich selbst so ernst nehmen und die Fiktion, in der sie leben, nicht wahrhaben wollen. Mögen sie in Frieden ruhen. Sie sind Teil einer Vergangenheit, in der die Ungleichheit Spannung erzeugte.

In der Gegenwart erkenne ich die Einheit und Gleichheit. Es gibt nur das Licht, die Liebe und das Erleben von Licht und Liebe. Aus diesem Licht erschaffe ich neues Licht und neue Liebe für mich und alle. Und ich weiß, dass jedes Wesen die gleiche Möglichkeit hat, aus sich selbst heraus zu heilen, Licht zu sein und sich als Liebesgeist zu erfahren. Niemand braucht mich, um das zu wissen. Es kann nur sein, dass manche das vergessen haben, dass sie diese immense Kraft in sich tragen.


Die neue Art zu sprechen üben:

Der neue Sprachstil würde so aussehen: "Ich bin beobachtende/r Autor oder Autorin die sieht, dass viele Figuren in einem Drama verhaftet sind. Ich erkenne die Figur, mit der ich mich am meisten identifiziere. Ich erkenne das Gefühl dieser Figur und ihre Gedanken und Lösungsansätze. Ich beschließe, das Drama zu beenden und richte mich vollkommen auf inneren Frieden und allumfassende Liebe aus. Jedes Wesen, das an diesem Drama beteiligt ist, ist ein Lichtwesen. Jedes Wesen, das in diesem Drama agiert, ist Teil der allumfassenden Liebe. Egal, in welcher Rolle diese Menschen mit meiner inneren Figur in Verbindung getreten sind - ich vertraue ihrer inneren Licht- und Liebeskraft und ihrem eigenen Streben nach Frieden und der Rückkehr ins Licht."

Die Grundidee unseres Lebens ist: Liebe zu manifestieren, denn wir wurden selbst aus Liebesenergie geschaffen.

Wenn wir uns wieder als Autorinnen und Autoren unseres Lebens erkennen, können wir die Verantwortung für alle Geschehnisse übernehmen und haben die Gewissheit, dass wir nicht ausgeliefert sind, sondern auf der geistigen Ebene eine Wendung herbeiführen können. Alle Schöpfung entsteht aus einer Idee, einem geistigen Licht-Funken, einer Erleuchtung.


Entsprechend dem Gedanken des Ho'oponopono können wir uns wieder der Ebene der Ideen zuwenden.

Wir bitten um Verzeihung im Bewusstsein, dass uns immer schon verziehen worden ist. Es tut uns leid, dass wir aus der falschen Perspektive gehandelt haben, dass wir einen Fehler gemacht haben und uns von der Einheit getrennt erlebt haben und uns als Figur einer Geschichte erlebt haben, anstatt als Mitschöpferin des Universums.

Wir sind zutiefst dankbar, dass wir wieder zurückkehren dürfen in unsere höhere Frequenz und von dort aus neue Visionen, die auf Liebe und Freude basieren, erschaffen dürfen.

Wir genießen den Frieden in der Gegenwart der bedingungslosen Liebe.


Übung:

Welche Visionen hast du von einer Welt des Friedens? Wie genau sieht diese Welt aus? Es gibt nette Videos, die eine heile Welt zeigen. Aber stell es dir wirklich exakt vor. Was würde es geben, was nicht? Wie würdest du leben wollen? Was würdest du essen, trinken? Wie würdest du deine Zeit verbringen? Wie würdest du mit anderen Menschen umgehen?

Schreibe, fühle und erfahre deine Vision einer Welt des Friedens und der Liebe. Belebe sie mit deinem Atem, deiner Kraft und deinem Bewusstsein, damit sie sich manifestieren kann.


🙏🏼Namasté,

❤️in Liebe,

Brigitte


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  • Brigitte Evans


Seit einigen Monaten hält ein Wesen die Welt in Atem, das so klein ist, dass man es nur unter einem Mikroskop sehen kein, genannt der Corona-Virus. Warum hat gerade er die Macht, alles durcheinander zu bringen? Es gibt doch auch andere Krankheiten und Probleme, die ebensolche Schlagzeilen verdienen würden.

Doch scheint es so, als wäre dieser kleine Organismus zur richtigen Zeit gekommen, als hätte er die Aufgabe, uns etwas Bestimmtes bewusst zu machen. Seine Mission ist es, uns unsere Ängste bewusst zu machen.

Jeder einzelne Mensch wird jetzt mit seinen eigenen bewussten und unbewussten Ängsten konfrontiert.

Welche Ängste werden in uns angesprochen:

Die Angst, schwer krank zu werden,

die Angst, an einer schweren Krankheit zu sterben,

die Angst an den nicht kalkulierbaren Nebenwirkungen einer Impfung zu erkranken,

die Angst an den nicht vorhersehbaren Nebenwirkungen einer Impfung zu sterben,

die Angst vor einer leichten Krankheit durch den Virus und entsprechenden Unannehmlichkeiten,

die Angst vor wirtschaftlichem Ruin,

die Angst, von der Regierung betrogen und belogen zu werden,

die Angst, von der Regierung und Ärzten bevormundet zu werden,

die Angst, von der Regierung, Ärzten und Pharmakonzernen manipuliert zu werden,

die Angst um die Einschränkung persönlicher Freiheiten,

die Angst, dass Maskentragen zu ernsthaften Krankheiten führen kann,

die Angst, dass ohne das Tragen von Masken infiziert zu werden,

die Angst vor anderen Menschen, die sich "rücksichtslos" verhalten,

die Angst vor anderen Menschen, die sich erdrückend fürsorglich und kontrollierend verhalten,

die Angst um die Gesundheit der Kinder durch das Maskentragen,

die Angst um die psychische Gesundheit der Kinder durch soziale Isolierung,

die Angst um Eltern und Verwandte und deren Wohlbefinden,

die Angst vor dem Zusammenbrechen der Kultur und des Kunstbetriebes,

die Angst vor dem Verlust der Eigenverantwortung in Sachen Gesundheit,

die Angst vor weiteren Restriktionen durch die Regierung

die Angst vor Nachbarn, die einem denunzieren könnten,

die Angst davor, die eigene Meinung nicht mehr offen aussprechen zu dürfen.

Mir fallen im Moment keine weiteren Ängste mehr ein. Doch bei all diesen Ängsten so wie bei allen anderen Ängsten geht es doch darum, dass man eines nicht will: leiden.

Jede Angst ist die Furcht vor dem Leiden. Da wir alle in irgendeiner Form leiden, sind wir ständig mit der Abwehr des Leidens und der Angst vor neuem Leiden beschäftigt.

Warum leiden wir?

Die einzige Antwort - weil wir zu wenig lieben.

Unser Körper ist ein wunderbares Beispiel, dass Liebe die Antwort auf alle Fragen ist.

Der Körper ist ein System, das dann gut funktioniert, wenn er genügend positive Energien erhält. Je mehr Stress wir haben, desto "saurer" wird der Körper und reagiert mit Abwehr, die sich als Symptome äußeren: Verspannungen, Entzündungen und Geschwüre.

Wie lösen wir dieses innere Ungleichgewicht? Durch liebevolle Zuwendung. Wenn der Körper krank ist, müssen wir uns um ihn kümmern, ihn versorgen, gut zu ihm sein.

Warum machen wir das nicht immer, bevor er krank wird?

Weil wir ihn nicht lieben. Weil wir prinzipiell zu wenig lieben.


Wenn unsere Kinder Probleme haben, werden sie "sauer". Sie weisen unterschiedliche Symptome auf. Um die Kinder wieder in ihre Mitte zu bringen, müssen wir uns um sie kümmern, viel Zeit mit ihnen verbringen, auf sie eingehen und ihnen zuhören. Warum tun wir das nicht immer?

Weil wir sie nicht wahrhaftig lieben, weil wir uns selbst nicht lieben und weil wir viel zu wenig über die Liebe wissen.

Was hat das mit Angst zu tun?

Wir leben ständig in Angst vor allem. Angst produziert Stress, den wir häufig als Wut, Ärger oder Frustration spüren.

Hinter jedem Ärger steht eine Angst. Betrachten wir uns mit liebevollen fürsorglichen Augen, erkennen wir, dass wir ängstliche Wesen sind, die nach Sicherheit und Ordnung schreien. Auch jene, die in manchen Bereichen mutig sind, haben Ängste. Aus Angst vor Unterdrückung werfen sich manche Menschen mutig in den Kampf.


Schauen wir tief in uns hinein, finden wir viele Dinge, die wir ablehnen. Schauen wir noch tiefer, erkennen wir, dass es gerade die Dinge sind, die uns Angst machen. Angst kann sich als leichte Unzufriedenheit äußern oder als Panik. Es gibt sehr viele Menschen mit Panikattacken. Die Angst vor sozialem Abstieg, vor Verlust von Geld und Ehre, vor Krankheiten oder dem Tod, vor dem Alleinsein, vor zu viel Nähe, vor Überforderung und Unterforderung, vor den anderen oder vor sich selbst und den eigenen nicht kontrollierbaren Verhaltensweisen.

Angst ist ein ständiger Begleiter und Ursache für viele unserer kulturellen und wirtschaftlichen Errungenschaften. Sarkasmus und Ironie haben als Ursache Angst, die sich in scharfen Worten Luft macht. Spitzensport hat als Ursache die Angst, etwas nicht gut genug zu können und sich beweisen zu müssen, dass man etwas kann. Geiz und Verschwendungssucht haben als Ursache die Angst, zu kurz zu kommen. Parteipolitik hat als Ursache Angst, dass die anderen die Belange des Staates nicht richtig machen - und man selbst es besser machen könnte. Verschiedene Kirchen und Religionen sind aus unterschiedlichen Ängsten entstanden und schüren die Ängste der Menschen, ähnlich wie politische Führungen das gern machen.


Im Unterschied zur Religion, die mit Hierarchien, Unterwerfung und Unterdrückung eigener Erkenntnisse, Emotionen und Bedürfnisse einhergeht, steht die Spiritualität.


Spiritualität ist kein System, sondern der Wunsch des Menschen nach Lösung von allem Leiden und das Streben, alles zu lernen und zu praktizieren, was uns vom Leiden befreit.

Wie beenden wir mit Hilfe unseres spirituellen Strebens die Angst und damit das Leiden?

Der erste Punkt ist: Selbsterkenntnis. Erkenntnis ist wie Licht. Und wir wissen, dass Licht die Angst vertreiben kann. Ein dunkles Zimmer macht Kindern oft Angst. Doch wenn das Licht brennt, fürchten sie sich nicht mehr. Ein Wald im strahlenden Sonnenlicht wirkt definitiv anders auf die meisten Menschen als ein dunkler Wald bei Neumond. Diese Angst vor dem Dunkeln wird in Krimis, Horror- und Vampirgeschichten deutlich dargestellt.


Um unseren Ängsten auf die Spur zu kommen, müssen wir uns Fragen stellen. Wir müssen ehrlich zu uns ein und erkennen, auf welchen Ängsten und Unsicherheiten unser Leben basiert.

Was beunruhigt dich? Wo fühlst du dich unsicher? Wovor hast du panische Angst? Welche Vorstellungen und inneren Bilder verursachen ein flaues Gefühl im Bauch?

Lass dich auf deine Angst ein. Schau genau hin. Und nimm diese Ängste und Unsicherheiten ernst. Sie sind im Laufe vieler Jahre oder Inkarnationen entstanden und prägen zum einem sehr großen Teil dein Leben. Die Ängste haben sich in deine Weltsicht, in deine Überzeugungen und deine Beurteilung über das Leben im allgemeinen eingeschlichen.

Wenn du andere Menschen als Dummköpfe, Ignoranten, Pfeifen oder Despoten bezeichnest, ist das ein Zeichen für deine tiefsitzenden Ängste und dein Misstrauen den Menschen gegenüber.

Wenn du die Männer als ungehobelt, brutal, engstirnig oder dumm bezeichnest, hast du wahrscheinlich viele schlechte Erfahrungen gemacht und hast jetzt Angst vor Männern. Wenn du Frauen als dumm, unehrlich, fordernd oder flatterhaft bezeichnest, hast du wahrscheinlich negative Erfahrungen gespeichert. Angst und Unsicherheit prägen dein Verhältnis zu Frauen.

Wenn du es allein nicht schaffst, deinen Ängsten zu begegnen, sie zu erforschen und zu erkennen, lass dir von anderen Menschen helfen. Angst (= Unsicherheit, Zweifel, Beklemmungen, Panik) ist das Hauptthema aller Therapien.

Wie lösen wir unsere Ängste auf?

Es scheint schwer zu sein, Ängste aufzulösen, vor allem deshalb, weil die Gegenwart uns immer wieder zu bestätigen scheint, dass unsere Ängste, unser Misstrauen und unsere Vorsicht "richtig" seien. Und hier ist Vorsicht in Therapien geboten. Denn so sehr sich andere Menschen bemühen, dich von deinen Ängsten zu befreien, so tragen sie doch selbst auch Ängste in sich. Und da wir durch Spiegelungen lernen, treffen meistens Menschen mit ähnlichen Ängsten aufeinander. So kann es sein, dass du durch eine Therapie zwar ein Symptom deiner Angst verlierst, jedoch ein anderes Symptom aufnimmst.

Da hat niemand Schuld. Das ist Teil unseres Lernens. Wenn wir erkennen, dass wir in einer Therapie nicht weiterkommen oder dass wir neue Ängste und Unsicherheiten entwickeln, so heißt das, dass wir weitermachen sollen - vielleicht mit einer anderen Therapie. Aber wir haben etwas in uns angesprochen, zum Schwingen gebracht und eine Teilerkenntnis erlangt. Wir haben ein kleines Licht angezündet.


Licht vertreibt Angst

Wenn wir unsere Ängste vollständig auflösen wollen, müssen wir mehr Licht in unser Unterbewusstsein bringen. Damit heben wir den Energiepegel an. Das heißt, wir verstärken das Licht in unserer Aura und in unseren Zellen.


Das meiste Licht entfachen wir mit dem Praktizieren von bedingungsloser Liebe.


Wenn du ein Problem mit anderen Menschen hast, ist es nicht erstrebenswert, diese Menschen zu bekämpfen, weil dies das Gegenteil von Erkenntnis und Liebe ist und deinen Energiepegel wieder senkt -- auch wenn das Gefühl des Kämpfens ein Gefühl der Kraft vermittelt. Diese Kraft ist trügerisch, weil sie nicht auf inneren Frieden ausgerichtet ist, sondern auf mehr Kampf. Auch wenn wir für Frieden und gerechte Bedingungen kämpfen, ist die Kampfenergie derart, dass sie weitere Kämpfe führen will und sich Ursachen für weitere Kämpfe kreiert.

Also, wenn dir andere Menschen unsympathisch sind, erkenne deine Angst und Unsicherheit und grabe nach dem wahren Grund, warum sie dir unsympathisch sind -- vielleicht fühlst du dich unterlegen oder überfordert, nicht verstanden oder missachtet. Dann gehe weder in einen Verteidigungs- und Trotzmodus - noch in einen Angriffsmodus, sondern in dein Höheres Selbst und dein Herz.

Praktiziere vor allem Selbst-Liebe. Fühle die Liebe für dich selbst durch deinen Körper strömen und mache dich damit unabhängig von Bewertungen von außen. Erkenne dich als ein Geschenk des Lebens, als jemanden, der hier ist, um seine Freude und seine Herzensenergie zu erhöhen.

Angst ist das Fehlen von Liebe und höherer Erkenntnis

Ängste lassen sich meistens nicht von heute auf morgen auflösen. Zu tief sind sie in uns eingegraben. Doch das unerschütterliche Fühlen und Ausdrücken von bedingungsloser Liebe kannst du jetzt beginnen. Beginne damit, dich selbst zu loben und zu achten für alles, was du machst.

Wenn wir Liebe fühlen, kommen Lebensfreude, Kraft und das Gefühl sicher zu sein, automatisch mit. Ein höheres Energieniveau, das auf Liebe basiert, ermöglicht uns einen weiteren Horizont. Wir erkennen Zusammenhänge besser, was ja wieder eine Erkenntnis ist - und Erkenntnis ist Licht.


Liebe, Licht und Kraft gehören untrennbar zusammen. Wo das eine fehlt, fehlt auch das andere. Wahre Sicherheit beruht auf Weisheit und der Kraft der Liebe.


Die Kraft und die Wirkung von bedingungsloser Liebe kann ich nicht oft genug erwähnen. Liebe kann wahrhaftig Berge versetzen.

Versuchen wir doch, diesen Virus zu lieben.

Lieben wir ihn, weil er uns lehrt, uns unseren Ängsten zu widmen und uns bewusst werden können, wo wir nicht lieben.

Lieben wir alle, die andere Meinungen haben. Entschlüsseln wir ihre Ansichten und erkennen wir die Ängste dahinter. Meistens haben wir ähnliche Ängste.

Lieben wir jene, die uns eingrenzen wollen. Denn sie haben die Angst, dass zu viel Freiheit Chaos verursacht. Sie wollen Ordnung. Erkennen wir sie als Spiegel dafür, dass auch wir Ordnung und Sicherheit wollen.

Entziehen wir durch unsere Liebe, Geduld, unsere Erkenntnis der Eigenverantwortung für alles, was außen geschieht, dem Schrecken seine Macht. Drehen wir das Licht in unserem Unterbewusstsein auf.

Lassen wir die Sonne in uns scheinen und stärken wir die höheren energetischen Ebenen unseres Lebens durch die Macht der Liebe zu allem, was ist. Vor allem zu dem, was uns aufregt, ärgert und Angst macht.

Das Licht der Liebe entlarvt die Schrecken als Schreckgespenster und Projektionen unserer Ängste.


Die Macht der Liebe zu uns selbst ermöglicht uns, auf einer neuen energetischen Ebene zu leben und neue Situationen in unser Leben zu ziehen: Die Qualität unseres Energiefeldes verursacht die Qualität unseres Lebens. Je mehr Liebe und Erkenntnis dieses Energiefeld enthält, umso mehr Liebe und Erkenntnis strahlt es aus und zieht es an. Das bedeutet das Ende des Leidens.

Wie drücken wir die Liebe zu anderen Menschen aus?

Wenn du jemanden magst, fühlst du dich hingezogen. Du bist gern in der Nähe des anderen Menschen. Du freust dich, dass es den anderen Menschen gibt. Du bist dankbar, diesen Menschen kennengelernt zu haben, weil ihr so vieles teilt.

Zusammengefasst bedeutet das: Wenn du liebst, fühlst du Freude und Dankbarkeit. Du hast das Gefühl, dass ihr verbunden seid.

Wenn du es schaffst, diese Gedanken auf Menschen anzuwenden, die dich ärgern, stören oder die du nicht verstehst, dann bist du auf dem richtigen Weg, dich vom Leiden zu befreien.


Übung:

Stelle dir jemanden vor, mit dem du Konflikte hast, den du nicht magst oder der dir "egal" ist. Jemanden, den du nicht zu deinen engsten Freunden zählst und mit dem du keine Gemeinsamkeiten findest.

Dieser Mensch ist ein wunderbarer Spiegel, um dich selbst ganzheitlicher wahrzunehmen. Du nimmst an dieser Person Eigenschaften wahr, die du selbst noch nicht erlöst hast. Nimm dir Zeit, alle Gefühle wahrzunehmen, die du in Verbindung mit dieser Person spürst. Sie sind die Straße zu deiner Erlösung.

Fühle tiefe Freude, dass dieser Mensch in dein Leben getreten ist. Fühle Freude darüber, dass er existiert, dass auch er angetreten ist, um sich zu entwickeln, um sich vom Leiden zu befreien, um seinen Ängsten zu begegnen und die Liebe in der Welt zu verbreiten.

Mag sein, dass du schon ein Stückchen weiter bist. Dann beweise es. Wenn du schon mehr weißt, kannst du dir und der anderen Person bewusst helfen, indem du dein Energiefeld durch freudevolles Akzeptieren und freudevolles Weiterlernen hochhältst.

Freue dich, dass ihr einander Spiegel sein dürft. Freue dich aus ganzen Herzen und sei zutiefst dankbar. Das ist reine Liebe. Und vielleicht findest du dann doch die Gemeinsamkeiten, die ihr miteinander teilt und die tiefe Verbundenheit, die euch zusammengeführt hat.

Verfahre mit allem so, was dich stört und aufregt.

Das ist bedingungslose Liebe. Das ist das Ende der Ängste und des Leidens. Das ist das Leben in der "fünften Dimension".


Wenn du auf einer höheren Energieebene leben kannst, erwachen deine inneren Sinne. Du brauchst dann weniger Licht von außen (z.B. im dunklen Wald), weil deine Intuition geschärft wird. Du erkennst auch ohne andere Hilfsmittel den richtigen Weg. Du wirst von deinen höheren Selbst-Ebenen geführt.

Höhere Erkenntnisse gelangen in dein niederes Selbst und bauen neue Verbindungen in deinem Gehirn auf. Du erlebst Wunder über Wunder und wirst auch auf der irdischen-menschlichen Ebene sicherer und wahrhaftiger. Dein Verstand wird sich diesen höheren Ebenen anpassen und versuchen, deinem lichten Energiefeld entsprechend zu wirken. Je mehr Liebe du für dich selbst und die anderen empfindest, desto bedeutsamer wird dein Leben und desto glücklicher wirst du werden.


❤️ In Liebe und Vertrauen in dich und dein Herz,

Brigitte G. Evans


Ich freue mich über Rückmeldungen, Anmerkungen und Fragen.

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