• Brigitte Evans

Ein Kapitel aus meinem Buch "Die Erde ist ein Paradies"

Botschaft von Erzengel Nathanael


Diese Botschaft kam 2013, als mich eine Freundin bat, ihr zu sagen, was sie tun könnte, um wieder ein ruhigeres Leben zu führen. Sie fühlte sich ausgelaugt und überfordert.

Vielleicht hast du manchmal auch den Wunsch auszusteigen und dich von der Hektik des Alltags zu befreien. Erzengel Nathanael erklärt ausführlich, wie wir unser Leben einrichten können, damit wir gelassen, ruhig und glücklich sind.



Erzengel Nathanael:

Worauf sollte man sich einstellen, wenn man versucht, dem Leben die schönen Seiten abzugewinnen? Was bedeutet ein Ausstieg aus dem Netz von Verpflichtungen und Aufgaben? Heißt das nicht auch, dass man sich allem entzieht, was man bislang glaubte zu brauchen? Würde das nicht auch heißen, Zeit in unendlichem Ausmaß zur Verfügung zu haben? Und wenn man gewohnt ist, die Zeit mit Tausenden Aktivitäten zu füllen, gäbe es dann nicht das Gefühl ohne Sinn zu leben, das Dasein zu verschwenden? Sich im Alltag zu verlieren ohne etwas zu tun, dessen man sich rühmen kann?


Liebes Kind, es ist nicht der Anstieg der Tätigkeiten, die euch zu Fall bringen und eure Lebenskraft erschöpfen, es ist der Grad an Enge in eurem Herzen und in eurem Geist, der euch zusetzt und ermüdet. Die Bewegung, dir ihr macht, ist eine nach außen gerichtete, ein Streben nach mehr und mehr, nach außen und weg von euch selbst – und das kostet Zeit, Geld, Kraft und Mut.

Die Verzweiflung, in der ihr steckt, ist das Maß der Entfernung von euch selbst zu euerer Seele und zu Gott.

Das, was ihr einen Ausstieg aus dem Alltag und den Pflichten nennt, wäre eigentlich eine Rückkehr zu Gott und zu eurer Hohen Seele.

Die Hohe Seele ruft nach euch und ihr rennt weit, weit weg. Ihr rennt davon, scheinbar gleichzeitig in alle Richtungen, auf der Suche nach euch selbst und nach der Hohen Seele, deren Rufen ihr vernehmt.

Wie kommt ihr nun zurück zu eurer Hohen Seele, die auf euch wartet und die in Stille steht und nicht rennt? Sie ruft, das vernehmt ihr in eurem Herzen oder in euren Ohren sogar – ist es das, was ihr Tinnitus nennt? Der Ruf der Hohen Seele? Was wäre zu tun?

Ein Innehalten wäre gut. Haltet inne und atmet tief ein und aus, lauscht dem Rufen der Hohen Seele in euren Ohren, hört das Schlagen eures Herzens, das Pochen eures Blutes, hört die Stille eures Körpers und den Widerhall der Welt in ihm.

Fühle die Hast, die in jedem Muskel steckt und in jeder Zelle wohnt. Fühle das Aufgewühltsein in deinem Darm, die Härte in deinem Magen, deinen Kiefern und in deinen Gliedmaßen, fühle tief in dich hinein und lasse das alles geschehen.

Beobachte welche Gefühle du dabei hast, wenn dein Körper so hastig rennt und gleichzeitig so starr und eng ist. Wohin drängt und zieht er? Gleichzeitig nach vorne und gleichzeitig zurück? Wohin glaubst du, kann das führen?


Wenn du nun an einen Ausstieg denkst, wohin willst du gehen? Was willst du tun, wenn du eine Aufgabe beendest? Zieht dein Körper, dein Geist nicht sofort in eine weitere Richtung? Und obwohl du aus deiner Arbeit ausgestiegen bist, spürst du keine Erleichterung.

Erkenne deshalb, dass es keinen Ausstieg gibt, sondern nur ein inneres Stillestehen und Anhalten des ewigen Ziehens und Gezogenwerdens in alle Himmelsrichtungen.

Auch der Wunsch mit uns zu sprechen, entspricht dem Ziehen in eine Richtung. Immer lasst ihr euch treiben und ziehen und schieben von euren inneren Peitschen, die euch jagen und peinigen.

Ihr wisst, dass wir euch auch bei eurer Jagd begleiten, wenn ihr es wollt. Schnell wie die Engelsflügel uns tragen, sind wir bei euch und euren Vorhaben. Noch ehe ihr einen Plan erdacht, kennen wir ihn und helfen euch so gut es eben geht, eure Wünsche zu erfüllen. Und ihr habt Tausende und Abertausende Wünsche und Bedürfnisse und eigentlich wäre es an uns auszusteigen und anzuhalten. Doch dann würdet ihr ins Leere rasen und verloren sein.

Frage: Kann ich darauf vertrauen, dass der Ruf meiner Hohen Seele hörbar ist, wenn ich etwas tun soll? Kann es sein, dass ich etwas versäume oder eine Aufgabe nicht erledige, weil ich glaube, dass mich die Hohe Seele ruft?

Die Seele ruft nur, um dich bei ihr zu haben. Sie führt dich nicht hinaus in die Welt. Die Hohe Seele ruht in sich und ruft ihre Anteile zusammen, sie treibt sie nicht auseinander.

Frage: Und wie geschieht das Leben auf Erden, wenn wir unsere Energie nicht nach außen richten?



Welches Leben auf Erden? Alles, was ihr macht, entsteht aus eurem Denken und in eurem Geist. Ihr kämpft gegen Geister und lebt ein fiktives Leben. Was willst du da tun?

Die Welt ist so real, wie du sie machst. Erschaffe eine Welt voller Pein und Qual und lebe darin, erschaffe ein Welt des Friedens und lebe in ihr.

In welcher Welt lebst du lieber? Wähle deine Welt, in der du existieren willst und richte deine Gedanken danach aus. Trug und Schein sind die Welten, in denen ihr eure Kraft investiert. Ihr wähnt die Welt der Filme und Träume als Trug, doch auch das, was ihr als materielle Welt bezeichnet, ist nur ein Teilaspekt der wahren Welt, etwas, das ihr in eurem Geist erschaffen habt und das ihr durch euren Geist eingrenzt und kontrollieren wollt.

Ströme hinaus in eine Welt des Friedens, der Farben und Düfte, der Freiheit und Freude, voller sonniger Tage in Frieden und Harmonie. Ströme hinaus in deine Hohe Seele, in den Augenblick einer Gegenwart, die immer währt und eine Ewigkeit des Glücks bedeutet, ein Einatmen und Ausatmen ohne Ende, Äonen voller Glückseligkeit, ein einziger Atemzug des inneren Friedens. Das ist die Welt, in der ihr leben könnt, wenn ihr aus euren alten Bildern und Vorstellungen aussteigt.

Es sind die inneren Muster der selbstgewählten Welt, die dich rufen, Aufgaben zu erledigen, nicht die Hohe Seele, die sich einzig nach sich selbst sehnt und nach dem inneren Frieden.

Frage: Heißt es nun ganz der Welt entsagen?

Nicht der Welt entsagen, sondern die Welt durchschauen. Dich nicht vereinnahmen lassen von all den Dingen, die scheinbar so real und unveränderbar sind, keine Angst haben vor all dem, was passiert und dich betroffen macht.

Überlasse es denen, die weiterhin die Welt gestalten wollen und müssen, weil sie noch nicht wissen, dass sie blind ihren Mustern folgen und noch lange nicht selbst entscheiden, was sie tun. Jeder Mensch, der glaubt, etwas aktiv zu tun, ist in Wahrheit ein Getriebener seiner Muster und inneren Ideen. Jede Tat, von der du glaubst, sie wäre einmalig, ist nur das Produkt vieler kollektiver und individueller Ideen, Impulse und Erfahrungen.

So lange du nicht in der inneren Ruhe deiner Hohen Seele lebst, hast du die Möglichkeit, in vielen Welten zu leben, entsprechend deiner inneren Bilder.

Darum ist es gut, die eigenen Gedanken zu erkennen und zu sehen, in welche Netze du verstrickt bist, um dich daraus zu befreien, auch wenn das der Weisheit letzter Schluss noch nicht ist. Die Entzauberung von dieser Welt tritt manchmal schnell, manchmal langsam ein.


Die Faszination an deinen Möglichkeiten, Schicksal zu schaffen, treibt dich immer weiter in die Welt und ihre fiktiven Bühnen und Szenarien. Und auch der Glaube, dich durch Tun von dieser Fiktion zu lösen, ist nur eine Illusion.

Lösen heißt immer, etwas zu verlieren, etwas loszulassen. Etwas aufgeben und fallen lassen. Ersetzt du eines durch das andere, so hast du nichts aufgeben, du hast nur getauscht. So löse dich von diesem und jenem und ersetze es nicht. Somit befreist du dich wirklich und löst dich aus den Fesseln der irdischen Materie. Sieh zu, wie alles entschwindet und gleichzeitig alles mehr wird.


Du denkst, du hast zu wenig Geld? So kaufe immer weniger ein – und merke wie dein Geld mehr wird. Du glaubst, du hast zu wenig Zeit? So tue weniger und sieh zu, wie die Zeit mehr wird. Sobald du wieder etwas kaufst, hast du weniger Geld. Sobald du wieder etwas tust, hast du weniger Zeit zur Verfügung. Wenn du Geld und Zeit behalten willst, so darfst du darüber nicht verfügen. Du musst sie lassen. Doch willst du das?

Ist das Leben nicht ein ständiges Tauschen? Das Handeln gegen die Zeit und die Dinge gegen Geld?


Wenn du Liebe haben willst, so darfst du nichts fordern. Fordere für dich und du hast weniger Liebe. Bleibe in der Liebe und du hast keine Kontrolle mehr. Wenn du in der Liebe bleiben willst, hast du bald gar nichts mehr. Deshalb ist die Liebe der schnellste Weg, um aus allem auszusteigen.

Bleibe in der Ruhe, dann musst du die Hast und dein Wollen loslassen. Wenn du viel Zeit hast und viel innere Ruhe, was machst du dann mit der Zeit? Nichts.


Wenn du viel Zeit hast, aber keine innere Ruhe, weil du so viele Ideen hast – was machst du dann mit der Zeit? Du verbrauchst sie schnell. Es ist nicht die Zeit, die schneller wird, es ist der Strom an Ideen und Gedanken, der weltweit mehr und mehr wird und ins Handeln drängt.

So läuft euch die Zeit nicht davon. Ihr verbraucht sie einfach. Für all das, was ihr verwirklichen wollt, für Schöpfung und Neugestaltung, für das Verwirklichen von Ideen. Im „Idealfall“ könnt ihr gar nicht mehr schlafen, weil euch die Ideen den Schlaf rauben. Wer hat schon Zeit zum Schlafen, die wird ja immer weniger....

Nun gibt es noch den Trick, die Zeit auszudehnen, auch das ist ein Konstrukt der Illusion. Natürlich kannst du die Zeit dehnen, damit du mehr Zeit hast, um all das zu tun, was du glaubst, tun zu wollen oder zu müssen.


Und du kannst die Welt nicht aufgeben, auch das ist eine Illusion. Du hast die Welt nicht, deshalb kannst du sie nicht aufgeben, du kannst dich nur langsam von einer Idee nach der anderen verabschieden und all das, wovon du glaubst, es tun zu müssen, weil.... nicht zu tun und dem Bedürfnis nicht nachgeben, dringend das oder jenes tun zu müssen.

Du kannst die Welt nicht aufgeben, solange du noch von ihr fasziniert bist, so lange da noch Ängste und Wünsche sind. Die Welt löst sich von selbst auf, wenn du ihr von innen heraus den Boden und die Nahrung entziehst – und du wirst sehen, wie viele Vorstellungen von Welt du hast und wie viele Facetten der Welt sich zeigen, bevor du deine Hohe Seele erreichen kannst.


Affirmationen:

Ich strahle Ruhe, Harmonie und Frieden aus und ziehe dadurch Menschen an, die ebenfalls Ruhe, Harmonie und Frieden in sich verwirklicht haben


Ich nehme immer mehr den Ruf meiner Hohen Seele wahr. Sie hilft mir, den Weg zu mir selbst zu finden. Sie ist der leitende Stern in meinem Leben, dem ich folge und dem ich vertraue. Von jetzt an und immer jetzt.



Das Buch "Die Erde ist ein Paradies", ein Lehr- und Hoffnungsbuch, könnt ihr gern bei mir bestellen.

  • Brigitte Evans



Weine.

Wenn du weinst, erlöst du dich selbst.

Weine, wenn du siehst, wie jemand leidet,

weine, wenn du siehst, dass jemand hungert,

weine, wenn du siehst, wie jemand friert.

Weine, wenn du siehst, dass jemand krank ist und stirbt,

weine, wenn du siehst, das jemand traurig ist.

Weine, denn deine Tränen sind Heilung für dich und die Welt.

Bleib nicht im Verstand, der deine Tränen stoppt und dich ablenkt.

"Nur nicht hinschauen, sonst wirst du traurig", sagt dein Verstand.

Er versucht dich zu schützen, indem er alles erklärt und schnell eine Lösung sucht.

Doch jede Erklärung ist ein Stein.

Dein Verstand baut eine Mauer auf, um dich zu schützen.

Doch diese Mauer trennt dich von deinen wahren Gefühlen und von den anderen.


Erkenne, dass all das Leid in dieser Welt nur einen Sinn hat: dich zum Weinen zu bringen.

Sieh das Leid und fühle, wie deine Tränen aufsteigen und dich überfluten.

Gib dich dem Weinen hin.

Deine Tränen lösen die Mauern auf, die zwischen dir und der wahren Welt stehen.


Weine. Lass deine Tränen fließen. Schluchze und erbebe. Und freue dich, denn so erbeben auch die Mauern um dein Herz und zerfallen zu Staub.

Wenn der Strom der Tränen versiegt, lächle und begrüße dich selbst.

Begrüße dein neues Leben in Freiheit, Liebe und Glückseligkeit.

  • Brigitte Evans


Die Außenwelt soll also ein Spiegel der Innenwelt sein?


Wie? Da draußen werden Kriege geführt. Es gibt Hunger und Not, Versklavung, Ausbeutung, Umweltverschmutzung, Katastrophen, Gier und Neid. Das soll ein Spiegel meiner Innenwelt sein?

Es gibt aber auch Genies, die Unglaubliches leisten, Erfindungen und Entdeckungen, die uns das Leben erleichtern, faszinierende Naturereignisse und herzerwärmende Situationen, liebevolle, freie Menschen. Auch das ist in mir?

Wir sollen wir das Resonanzgesetz verstehen?

Wir können davon ausgehen, dass alles, was existiert, in irgendeiner Form eine Entsprechung in uns hat.

Jedes Wesen ist mit allen anderen Wesen energetisch verbunden. Auf der kleinsten Ebene sind wir alle Schwingung und Bewusstsein, enthalten in einem übergeordneten Bewusstsein.


Aber was bringt diese Regel für unser Leben als inkarnierter Mensch?

Wir können sie als Richtschnur für unsere Entwicklung nehmen. Spirituelle Menschen wollen sich entwickeln. Sie haben ein großes Ziel - die Auflösung des individuellen Egos - bzw. die Auflösung der Annahme, dass wir ein individuelles Selbst haben - die Rückkehr in den Ozean des Seins, in die Einheit.

Die eigentliche Bedeutung des Resonangesetzes ist jene, dass wir ohnehin schon diesen Ozean in uns tragen. Wir können gar nicht anders, als in diesem Ozean des Seins zu sein. Wir sind immer Teil des allumfassenden Bewusstseins - und daher nie von diesem Ozean entfernt.

Das Resonanzgesetz ist also weniger eine Regel, wie wir "leben" sollen, als wie wir die Welt "wahrnehmen" können, um besser leben zu können.

Wenn alles, was ich außen wahrnehme, mich spiegelt - so ist die manifestierte Welt ein großer Spiegel. Und auch ich bin Spiegel für andere. Wer mich mag, trägt Anteile in sich, die mit mir harmonisch schwingen. Wer mich nicht mag, trägt Anteile ich sich, die mit mir disharmonisch schwingen.

Ob wir harmonisch mit der Umwelt schwingen, hängt von unserer inneren Schwingung ab. Je weniger energetische Blockaden wir haben, desto leichter fällt es uns, mit der Welt harmonisch mitzuschwingen. Wir sind im Einklang. Und dort wollen wir ja letztendlich hin.

Unsere Reise in die Einheit ist eigentlich keine zeitliche Abfolge. Die ergibt sich aus dem Widerstand, den wir der Einheit entgegenbringen. Wenn ich jetzt erkenne, dass ich ein Teil der Einheit bin, dass ich nie aus dem Ozean weg war, sondern nur dachte, nicht mehr mit der Einheit verbunden zu sein, kann ich augenblicklich wieder im Einklang sein. Und damit in innerem und äußerem Frieden.

Das ist leichter gesagt als getan, weil die inneren Muster, die wir so lange gehegt und gepflegt haben, die wir als unser Selbst bezeichnen, ein Eigenleben entwickelt zu haben scheinen. Wir lassen sie gewähren.


Was passiert tatsächlich?

Unsere Aufmerksamkeit wird von den Nebenschauplätzen angezogen. Wir betrachten die Welt der Erscheinungen als gegebene, starre Realität. Dabei ist sie nichts anderes, als eine Wahrnehmung durch den Filter meines Widerstandes gegen die Einheit. Und weil wir glauben, dass die Welt schlecht und hart ist - rüsten wir uns gegen diese böse Welt. Und werden selbst böse und hart. Wir sehen hinaus und haben Angst. Wir bauen Verteidigungsmechanismen auf und denken uns Gesetze und Strafen aus gegen alle, die unsere Gesetze übertreten.

Dabei ist alles nur eine Sache, die sich in unserer Wahrnehmung abspielt. Maya genannt. Eine Illusion.

Natürlich hat auch diese Illusion eine Existenz, aber keine dauerhafte. Sie ändert sich ständig. Wir suchen in dieser Illusion, die wir als reale Welt sehen, nach Sicherheit. Wir richten unseren Fokus auf diese Welt, als sei sie beständig und als müssten wir darin bestehen.

Es geht eigentlich nur darum, den Fokus zu ändern. Die manifestierte Welt als Ausdruck unseres Widerstandes gegen die Einheit zu sehen. Wir fühlen uns in einer Welt daheim, die sich unsere Widerstände gegen die Einheit eingerichtet hat.

Wenn wir jedoch den Fokus ändern, erkennen wir schnell die Illusion. Wir könnten jeden Augenblick im Strom des umfassenden Bewusstseins leben. Ab jetzt. Wenn wir aufhören, uns dagegen zu wehren.


Wir fühlen uns getrennt.

Alle unsere Probleme entstammen energetischen Blockaden. Energetische Blockaden sind die Abwehr von Liebe und Licht, in der Annahme, dass es etwas außerhalb der Einheit gäbe.

Wenn wir die Augen schließen, sehen wir den Spiegel nicht. Wir sehen gar nichts.

Und das fürchten wir. Wir wollen etwas sehen, erkennen.

Wir wollen etwas. Wir wollen. Wir. Ich will. Ich will etwas anderes als du.

Ich nehme meine Welt anders wahr als du. Ich will sie anders wahrnehmen, dass macht mich als Individuum aus. Und weil ich sie anders wahrnehme und ein anderer Mensch mit anderen Bedürfnissen und Wünschen bin, passen wir nicht zusammen. Wir können einander nicht lieben …

Erkenntnis

Schließen wir die Augen und nehmen erst einmal uns selbst wahr. Unseren Körper, unsere Gedanken und Gefühle. Wir nehmen wahr, nach welchen Kriterien wir die Welt sehen. Was fürchten wir? Was hoffen und erwarten wir? Wären wir schon bereit für eine Welt in der allumfassenden Liebe? Wären wir bereit für eine Welt, in der alle gleich sind, weil sie alle Teil des allumfassenden Bewusstseins sind?

Wenn wir erkennen, dass wir das Gefühl haben, anders zu sein, besonders, besser oder schlechter - unterscheiden wir und halten die Wahrnehmung von einer getrennten Welt aufrecht.

Vielleicht ist es als inkarnierter Mensch gar nicht möglich, auf Dauer im Zustand der Einheit zu leben - aber wir können uns immer wieder bewusst werden, dass die Annahme, es gäbe in der Außenwelt nur einen Funken, der unabhängig von uns existiert, nicht richtig sein kann.

Können wir damit leben, dass dieses Leben eigentlich ein Traum ist? Das allumfassende Bewusstsein mit seiner Fähigkeit, schöpferisch tätig zu sein, träumt uns.

Wenn wir erkennen, dass wir bereits ein Tropfen im Ozean sind, ewig verbunden mit dem Träumer, dann können wir aufhören, uns zu wehren, uns getrennt zu fühlen, sondern mitschwingen im Einklang des Universums.


Ich freue mich auf Rückmeldungen und wünsche euch eine schöne Zeit.

Namasté!

© 2017   Fotos und Gestaltung:  B. und D. Evans