• Brigitte Evans



oder: Was hat Weihnachten mit unserer Zukunft zu tun?

Unsere Gegenwart basiert auf alten Wünschen, Gedanken und Emotionen. Wir denken, handeln und fühlen jetzt so, wie wir damals denken, handeln und fühlen wollten. Das alte Programm ist ein "Überlebensmodus" mit einem Kampf- und Fluchtmodus.


Die aktuelle Zeit rührt auch in Ländern, in denen schon jahrzehntelang Frieden herrscht, an diesem Muster. Die Menschen haben jetzt keine Angst vor Krieg, aber sie haben Angst nicht weniger Angst vor dem Sterben als im Krieg. Der Angreifer ist nicht ein benachbarter Stamm oder ein benachbartes Königreich, das Grund und Boden will, sondern ein Virus, das für einige Menschen den Tod und für andere Krankheit bedeutet. Und Regierungen, die ihren Bürgern zahlreiche Gesetze und Vorschriften aufbürden, welche die Verhältnismäßigkeit oft übersteigen und die Mündigkeit und Selbstverantwortlichkeit der Bürger untergraben.

Der alte Kampf- und Fluchtmodus rührt sich wieder. Die Menschen begehren auf oder ducken sich in Angst.


Dass die uralten Programme bei uns auch in Friedenszeiten munter drauflos wüten, sehen wir daran, was die Menschen am liebsten haben: Wettkämpfe, spannende Filme und Bücher und Computerspiele, in denen es mehr oder wenig brutal ums nackte Überleben des Avatars geht. Der Spieler sitzt gemütlich an seiner Spielkonsole oder am Computer oder Handy und fiebert mit. Das alte Denken Kampf oder Flucht wird gefüttert, das Denken auf eine unwirtliche, feindlich gesinnte Welt konzentriert. Obwohl die Spieler sich bewusst sind, dass das Spiel eine Fiktion ist, wird ihr Gehirn beeinflusst. Der Glaube, dass die Welt gefährlich sei - wird zementiert!

Und alle, die nicht mit Computerspielen die Lebenszeit totschlagen, hält das alte Programm mit einem neuen Virus in Schach. Mental und emotional befinden wir uns noch in der Steinzeit. Trotz all der modernen Technologie zittern die meisten Menschen wie Espenlaub vor dem Virus oder den radikalen, teils diktatorisch anmutenden Verhaltensweisen der Regierungen. Der Überlebensmodus feiert "fröhliche Urständ".

Wenn wir wirklich etwas ändern wollen, müssen wir diesen alten Modus, mit seinen Flucht- und Kampfmechanismen, die unsere Gedanken, Emotionen und Hormone steuern, ändern. Und zwar schnell!


Wir leben nicht mehr in der Steinzeit. Definitiv nicht. Doch wir arbeiten uns dorthin zurück, wenn wir nicht lernen, aktiv einen neuen Lebens-Modus zu definieren und zu manifestieren.

Auch die Habgier der Superreichen ist ein alter Trick des Überlebensmodus. Denn ob man es glaubt oder nicht, Menschen, die sehr viel Geld haben, also objektiv betrachtet, nicht eine Sekunde lang Angst vor dem Verhungern haben müssten, fühlen sich nicht reich.

So wie junge Frauen, die sich zu Tode hungern, weil sie glauben, zu dick zu sein, obwohl sie bereits bis zu den Knochen abgemagert sind.


Der Überlebensmodus macht blind. Er ist eine Art Gewohnheit, die zum Selbstbild geworden ist, die sich zu einem inneren Monster entwickelt. Die Gedanken und Gefühle kreisen nur mehr um diese Sätze und Befürchtungen: "Ich bin arm. Ich bin in Gefahr. Ich bin habe nicht genug. Ich bin nicht genug."


Daraus ergibt sich eine Gesellschaft, die die höchsten Gewinne aus Produktion und Verkauf von Waffen, Medikamenten, Informationen und Spekulation auf Lebensmitteln und Grund- und Boden entsteht. Die Finanzwirtschaft dient dem kapitalistischem System, das einzig und allein auf dem Steinzeit-Überlebensmodus beruht. Wer mag sich darauf etwas einbilden?


Das alte Muster zeigt uns täglich, dass sich an der Situation seit Tausenden Jahren nicht viel geändert hat. Es gibt Verlierer und Gewinner. Kaum werden Gefahren gebannt, erschaffen wir im Handumdrehen neue. Mal ganz abgesehen von mehrfachen Overkill!


Wir brauchen DRINGEND EINEN NEUEN LEBENSMODUS.

Wir müssen uns von dem Überlebensmodus verabschieden. Und wir tun gut daran, es bald zu tun.

Das ist jedoch nicht so einfach, weil der alte Modus immer neue raffinierte Tricks erfindet, uns Angst und Schrecken vorzugaukeln.


Der neue Lebensmodus beruht darauf, dass die Welt gut und sicher ist. Das sie ein Ort des Friedens und der Liebe ist. Dieser Modus sitzt bereits in uns. Er macht sich als Sehnsucht bemerkbar, als Möglichkeit und Hoffnung.

Dieser Friedensmodus ist ein bewusster, erwachsener Umgang mit all den Chancen, die diese Welt uns bietet. Das Denken, Fühlen und Handeln aus diesem Modus heraus steht dem alten Muster diametral gegenüber. Das macht die Sache schwieriger. Denn wie soll ein so zartes Pflänzchen gegen den alten an Kampf und Sieg gewohnten Überlebensmodus antreten?


Es geht darum, den Fokus zu ändern. Ein für allemal das Herz sprechen zu lassen. Sich nur und ausschließlich auf das Schöne und Liebevolle zu konzentrieren und zu fokussieren. Wenn wir hin und her springen, einmal das Schöne betrachten und das zarte Pflänzchen Hoffnung/Frieden/Liebe in uns nähren, bei der kleinsten Ablenkung jedoch wieder in die "alte" Welt des Kampfes und Leidens abdriften, wird das Pflänzchen nicht genug Nahrung erhalten, um stark zu werden.


Physiologisch betrachtet, müssen wir das Gehirn mit Liebe, Frieden und Zuversicht, mit Lachen, Kreativität und Vertrauen füttern, OBWOHL die Außenwelt etwas anderes zeigt.

Die Außenwelt spiegelt in einem großen Ausmaß das alte Denken wider. Wir aber müssen schon so tun, als gäbe es die neue Welt des Friedens, der Liebe und des gegenseitigen Respekts. Wir müssen so tun, als gäbe es ein Paradies auf Erden. In unserem Herzen wünschen sich viele Menschen ein goldenes Zeitalter. Doch ihr Verstand zweifelt an der Umsetzung, vor allem, weil ihr Verstand nicht müde wird, immer wieder die Schreckensbilder der Außenwelt zu präsentieren. Er scheint wie ein böses Gespenst hinter uns zu stehen und uns genau in die Richtung zu drehen, wo Situationen sind, die in uns alte Ängste und Unsicherheiten, Zweifel und Ärger rühren. Klarer Fall, ein Modus, der uns das Überleben sichern will, ist selbst auf Überleben ausgerichtet!


Die Parole in der Übergangsphase lautet: Nicht hinschauen. Helfen, wenn notwendig, aber sich nicht mit den alten Rollen des Helfers, Retters, Opfers oder Täters identifizieren!

Ich weiß, dass es schwer ist, denn es reißt mich selbst fast täglich von der kleinen Pflanze weg.

Ich vergesse sie zu gießen und lasse mich in den Sog des alten Musters ziehen, ärgere mich, schimpfe, spüre Ängste und Zweifel aufsteigen.



Meine Lösung:


Ich verbinde mich mit meinem Höheren Selbst, mit den Engeln, mit meinem höchsten Bewusstsein, mit der Kraft in meinem Herzen.


Das neue Denken hat eine neue Frequenz. Es schwingt hoch und bringt uns mit neuen Menschen, Informationen und Situationen in Berührung. Es berührt Anteile in uns, die wir bislang nicht kannten, weckt neue innere Erfahrungen und stimuliert das gesamte Körpersystem.

Die Ausrichtung auf höhere Frequenzen fördert die Fähigkeit zu meditieren und erhöht in einem großen Maße unsere Feinfühligkeit. Plötzlich weiß und spürt man mehr und ahnt Dinge voraus. Die Synchronizitäten vermehren sich. Was im alten Modus als Wunder galt, wird zum Alltag. Es ist nicht mehr ungewöhnlich, dass Menschen, an die man denkt, anrufen oder schreiben, dass Krankheiten quasi über Nacht verschwinden oder chronische Beschwerden sich im Nichts auflösen. Es ist normal, dass man genau das erhält, was man braucht. Und das, was man braucht, wird weniger. Das heißt, dass die eigene Bedürftigkeit nachlässt! Man fühlt sich wertvoll und genug, auch ohne Statussymbole. Man hat keinen Hunger mehr nach Anerkennung - vor allem wählt man genau, wessen Anerkennung einem etwas wert ist. Wir werden nicht von Personen Anerkennung erwarten und erheischen, die noch im alten Denkmuster verhaftet sind. Das passt einfach nicht mehr zur neuen Lebensfrequenz, in der es nicht um Wettkampf, sondern um Liebe geht!



DIE SUPERKRAFT UNSERES HERZENS:


Die Kraft in unserem Herzen ist viel stärker als jene im Gehirn. Sie wirkt wir ein Magnet und zieht alle Ereignisse in unser Leben, die der Herzensqualität entsprechen. (Studien entsprechend kann man die Energie des Herzens weit außerhalb des Körpers messen!)

Diese Herzenskraft, mit der ich mich verbinde, wenn das alte Muster auftaucht und Zweifel oder Unsicherheit auftreten, hilft mir immer, mich wieder dem kleinen Keim zuzuwenden und ihn zu nähren - mit Vertrauen, Liebe und Hoffnung.



DAS VERMÄCHTNIS - DIE VERANTWORTUNG:


Auch wenn es uns nicht gelingen sollte, im Laufe unseres eigenen Lebens dauerhaften Frieden zu erschaffen, indem wir alle von dem alten Denkmuster befreit und geheilt werden, so sollten wir den Samen des neuen Lebensmodus pflegen! Für unsere Kinder und die nächsten Generationen.

Denken wir an die Geschichte des alten Mannes, der einen Baum pflanzt. Nicht für sich, denn er selbst würde wahrscheinlich nicht in den Genuss kommen, im Schatten dieses Baumes zu sitzen. Er pflanzt den Baum für die nachfolgenden Generationen und erfreut sich an der Vorstellung, dass einst seine Enkel und Urenkel unter diesem Baum sitzen werden. Was für eine verantwortlicher und positiv gestimmter Einstellung!



Gehen wir in die Verantwortung, die wir für uns und die Zukunft haben:


Hören wir auf damit, unsere Kinder auf ein hartes Leben vorzubereiten, in dem sie sich durchsetzen müssen. Lehren wir sie nicht zu kämpfen und Erste zu werden - lehren wir sie, dass das Leben freundlich, einfach und leicht zu leben ist. Dass für alle genug da ist. Und dass sie selbst wunderbar richtig sind, genau so wie sie sind. Denn in ihrem Herzen wissen unsere Kinder, dass es sich so verhält - wenn sie nicht anders konditioniert werden!


Lehren wir unsere Kinder, dass sie niemanden etwas beweisen müssen, weder sich selbst, noch ihren Eltern oder Großeltern, noch anderen Personen. Sie sind gut, voller Liebe im Herzen, mit einem wachen, kreativen Geist ausgestattet. Erlauben wir ihnen, sich auf die Führung aus ihrem Herzen zu verlassen. Lehren wir sie, der sanften inneren Stimme zu vertrauen, anstatt sie mit unserem alten Denk- und Lebensmustern in die falsche Richtung zu leiten.


Ändern wir selbst unsere Prioritäten. Hüten wir uns vor der Bequemlichkeit, die uns in das alte Kampf- und Flucht-Muster zurückzieht. Und leben wir den Kindern vor, was es heißt, friedlich, entspannt, mit Leichtigkeit und Freude zu leben. Leben wir ihnen vor, was es heißt, sich jeden Tag dafür zu entscheiden, das Leben als wertvolles Geschenk zu betrachten.


Üben wir uns darin, Gedanken des Friedens, der Liebe und der Wertschätzung zu denken; versuchen wir, uns selbst und die anderen aufrichtig zu verstehen; das Anderssein als Bereicherung zu sehen und nicht als falsch oder krank; wagen wir es, alle Menschen dieser Welt als wertvoll betrachten - und nicht bei den Grenzen des eigenen Landes damit aufzuhören.


Folgen wir der Sehnsucht in unserem Herzen, hören wir auf das Flüstern der Seele, die nichts anderes will, als genährt zu werden mit Schönem, Gutem und mit Freude und Einfachheit. Wir brauchen niemandem zu imponieren, niemanden zu überzeugen, niemanden zu besiegen und niemanden zu fürchten.


Unser Herz ist gut und zieht das Gute an. Es ist schön und zieht das Schöne an. Es ist klug und zieht das Richtige an. Und es erkennt, dass alles mit allem verbunden ist. Es trägt Verantwortung für sich selbst und die gesamte Schöpfung.

Das Herz hat einen stärkeren Magnetismus als das Gehirn, wo unser altes Denken sitzt. Es kann viel schneller Möglichkeiten aus dem Bewusstseinsfeld, das uns umgibt, manifestieren als der Verstand! Das Herz schafft es sogar, den Verstand miteinzubeziehen, so dass im Laufe der Wochen und Monate, in denen wir den neuen Lebensmodus einüben, auch unser Denken mitmacht und die Widerstände immer kleiner werden.

Langsam aber sicher wächst das Pflänzchen Liebe/Hoffnung/Vertrauen in uns zu einer großen Pflanze und wir begegnen immer mehr dem Leben, im dem wir uns wohl und sicher fühlen.



WAS HAT WEIHNACHTEN DAMIT ZU TUN?


Wir haben uns ein, zwei Tage im Jahr geschaffen, an denen die Liebe auf einem Podest steht - Weihnachten und Valentinstag. Besonders Weihnachten möchte ich erwähnen, das mittlerweile auf der ganzen Welt als Fest der Liebe und des Friedens gefeiert wird, auch außerhalb eines religiösen Zusammenhanges.

Wie wäre es, wenn wir die Liebe und den Frieden nicht gleich am 26. Dezember wieder von ihrem Podest holen würden, um sie mitsamt den Christbaumkugeln in den Keller oder auf den Dachboden zu räumen? Wie wäre es, wenn wir den Geist der Weihnacht das ganze Jahr über fühlen, denken und manifestieren könnten?


Mein Herz jubelt bei dieser Vorstellung! Es wäre wunderbar! Der Geist der Weihnacht ist etwas Besonderes. Er repräsentiert genau das, was unser Herz will: Freudevolle Erwartung des Besten, Erfüllung unserer großer Wünsche; ein Fest mit Familie und Freunden feiern, sich aufeinander einlassen und miteinander glücklich sein, sich gegenseitig beschenken und aneinander denken, sich selbst etwas schenken und gut zu sich und den anderen sein; sich Zeit nehmen, um sich selbst und andere zu verwöhnen und auch jene zu beschenken, denen es nicht so gut geht.


Wenn wir uns angewöhnen, den Geist der Weihnacht das ganze Jahr über im Herzen zu bewahren, nähern wir uns diesem Paradies, von dem unsere Seele träumt. Es bedarf einiger Übung, aber es lohnt sich!


❤️Alles Liebe,

Brigitte



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  • Brigitte Evans



Mein Leben lang beschäftige ich mit dem Thema Gesundheit. Nicht, weil ich selbst ständig krank war, zum Glück nicht. Es gab zwar brenzlige Situationen, aber sie haben meine Beschäftigung mit dem Thema Gesundheit nicht verursacht.


Es ist vielmehr meine Aufgabe und meine Berufung, mich um das Wohl der Menschen zu kümmern und auf vielerlei Art zu deren Wohlbefinden beizutragen. Sei es in meiner Arbeit als Energetikerin oder beim Anfertigen von Armbändern und Ketten aus Heilsteinen oder auch das Malen von Bildern, die Kraft und Inspiration geben. Aber auch bei den Texten für Erwachsene und die Kindergeschichten steht das Wohlergehen der Menschen im Mittelpunkt.

Das Wohl der Menschen schließt natürlich auch mein Wohlbefinden ein und das der Tiere und Pflanzen. Wenn man sich das "Wohlbefinden an sich" an die Fahne geheftet hat, erkennt man schnell, dass das Wohlergehen einer einzelnen Person mit dem Wohlbefinden aller Wesen zusammenhängt.

Wir atmen Luft, trinken Wasser und essen Nahrungsmittel. Wenn wir gesund sein wollen, muss die Luft "atembar" sein, also frei von Giften - sauber, klar und frisch. Das Wasser muss ebenso frei von Giften sein wie die Erde, in der unser Getreide und unser Gemüse wächst.


Da ich meinen Körper achte, achte ich auch die Luft, das Wasser und die Nahrungsmittel. Ich vermeide es, mein Umfeld zu vergiften. Mir liegt auch auch das Wohl der Tiere am Herzen. Deshalb lebe ich seit meiner Jugend vegetarisch und seit ungefähr fünf Jahren vegan. Kein Tier muss sterben, damit ich gesund leben kann. Mittlerweile beweisen Hunderttausende vegan lebende Menschen, darunter Spitzensportler, dass wir kein Fleisch essen müssen. Im Gegenteil: Eine biologische, bewusst abgestimmte pflanzliche Nahrung sorgt für Gesundheit, Kraft, Frische und jugendliches Aussehen!


Ich habe viele Jahre lang Menschen beraten und mit alternativen Behandlungsmethoden ihr Energiesystem harmonisiert. Ich glaube, dass ich weiß, wovon ich spreche. Wenn ich eine Ahnung von etwas habe, dann vom Wesen der Gesundheit.

Wie gesagt, kann ich keine dramatische Geschichte erzählen, wie ich von schwerer, langwieriger Krankheit erlöst wurde. Ich kann aber von anderen Menschen erzählen, deren Leben ich beobachten und begleiten durfte. Abgesehen von meinen Eltern, waren es hunderte Personen, die ich in den letzten 30 Jahren beraten und behandelt habe. Ich bin sehr dankbar für die Dankeskarten und überschwänglichen Dankesworte, die sie mir zukommen ließen, denn sie zeigen, dass ich mit meiner Art sie zu begleiten, richtig liege.

Das Wesen der Krankheit

Ich möchte diesen Text nicht allzu lang gestalten, sondern gleich auf die Kernaussage kommen. Das Wesen der Krankheit ist kein Geheimnis mehr. Zahlreiche Studien unterstützen die Theorie, dass jede Krankheit ihre Ursache im persönlichen Denken hat.

Jede Krankheit beginnt zuerst im Geist. Meistens unbewusst - und deshalb ist es so schwer, diese These zu beweisen.

Die meisten Menschen suchen die Schuld an Krankheiten im Außen. Wir suchen die Ursache unserer Krankheiten auf körperlicher Ebene. Wir bezichtigen Keime, Viren und Bakterien uns krank zu machen. Oder wir meinen, dass unsere ArbeitskollegInnen, unsere Eltern oder PartnerInnen Schuld an unseren Depressionen, an der Migräne, an den Bauchschmerzen oder was auch immer, seien.

Die moderne Schulmedizin unterstützt dieses Denken. Sie behandelt vor allem den Körper und einzelne Organe. Sie versucht Krankheiten vorzubeugen, indem sie das körperliche System zum Beispiel durch Impfungen beeinflusst. Obwohl es auch in der modernen Schulmedizin den Begriff der "Psychosomatik" gibt, wird dieses Thema von den meisten Ärzten und Ärztinnen übergangen oder sogar belächelt.

Seit vielen Jahren hat nun die chinesische Medizin mit Akupunktur und Akupressur bei uns Einzug gehalten. Leider nutzen nur wenige ÄrztInnen das wunderbare Wissen von den Energieleitbahnen (Meridianen) und Energiezentren. Die moderne Schulmedizin haftet an einem Denken, das noch sehr jung ist - und ihren Ursprung in der Zeit der Aufklärung hat, als man dazu überging, den Körper wie eine Maschine zu reparieren. Zweifellos wurden seitdem unglaubliche Fortschritte im medizinischen Bereich gemacht. Doch das Wesen der Krankheit wurde nicht erkannt. Weder das Wesen des Lebens und des Todes wurde erkannt - noch die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass es ein Leben ohne Krankheit geben könnte.

Die medizinischen Angebote und die Gesundheitsvorsorge werden besser. Das ist gut und so wird auch vielen Menschen geholfen. In gewissem Maße wird sogar eingeräumt, dass die Umwelt einen Faktor auf die Gesundheit hat - es werden entsprechende Maßnahmen in der Arbeits- und Freizeitwelt gesetzt. Die Lebenserwartung wird durch das Erkennen und Behandeln von Symptomen höher. Doch es gibt kaum einen Menschen, der gesund ist!


Fragt man sich da nicht, warum das so ist? Glauben nicht die meisten Menschen, dass Krankheiten ein unumstößlicher Faktor im Leben jedes Menschen sind? Warum wundern wir uns nicht, dass wir überhaupt krank werden?

Krankheiten sind uns eine Gewohnheit geworden. Wir zahlen Versicherung, weil wir davon ausgehen, dass wir sicher krank werden. Wer wagt es zu denken, dass er/sie ein Leben lang gesund sein könnte?


Es ist mein Anliegen, zu zeigen, dass jede Krankheit eine Ursache im persönlichen Denken und in den eigenen Überzeugungen hat. Und die stärkste Überzeugung ist, dass wir krank werden müssen. Diesem Denken möchte ich klar widersprechen.


Wir brauchen, sollen und müssen nicht krank werden. Jeder Mensch kann, darf und soll gesund und fit bleiben.


Jeder Körper hat unzählige fein aufeinander abgestimmte Mechanismen, die ihm ermöglichen, mindestens 150 Jahre gesund zu leben. Es gibt mittlerweile die Kenntnis, welche emotionalen, mentalen und chemischen Prozesse uns altern lassen wir altern. Das heißt, wir könnten auch lernen, nicht mehr zu altern. Wir wissen mittlerweile, wie diverse Krankheiten ausgelöst werden und wie sich jeder Körper selbst regenerieren kann.

Dazu gibt es viele Studien und WissenschaftlerInnen, die all diese Prozesse erklären können. Es gibt bereits das Wissen, dass jede Krankheit im Geist beginnt. Auch wenn uns dieser Vorgang nicht bewusst ist. Das bedeutet, dass wir lernen können, den Alterungsprozess und das Krankwerden zu verhindern!


Wir wenden diesen Grundsatz sonst auch an. Wenn wir erkennen, warum ein Gerät defekt wird, können wir Maßnahmen setzen, dass es länger hält.

Wenn wir erkennen, wie bestimmte Pflanzen auf ihre Umwelt reagieren, können wir ihnen eine Umwelt bieten, in der sie gedeihen.

Wir müssen dieses Denken auch auf unseren Körper anwenden. Wir wissen bereits, was abläuft - also wäre es nur logisch, dieses Wissen zu unserem Vorteil zu nutzen. Warum wir es nicht tun? Die Erklärung folgt später.


Der erste Schritt zur Gesundheit: Erkenntnis


Sobald meine Mutter erkannte, warum sie krank geworden war, brauchte sie weder Chemotherapie noch Bestrahlungen, um wieder gesund zu werden - und das vor vierzig Jahren, als die Sterberate bei Brustkrebs noch sehr hoch war. Sie war ehrlich zu sich selbst und zu ihren Bedürfnissen und erkannte den wahren Grund, warum sie nicht mehr gesund sein wollte. Sie richtete sich auf eine neue, veränderte Zukunft aus - und wurde gesund. Mein Vater hinterfragte nicht einen Moment lang seine Krankheit. Er hatte Darmkrebs und starb zwei Monate nach der Diagnose. Er wollte nichts wissen, nicht, warum er krank war oder was er wirklich hatte oder was er tun könnte, um gesund zu werden. Beide hatten Krebs. Beide wurden operiert. Mein Vater starb mit 57 Jahren. Meine Mutter lebte gesund noch 40 Jahre weiter. Das war kein "Schicksal". Es war die Wirkung der Gedanken und der Einstellung!

Ich sah andere Menschen sterben, FreundInnen, Verwandte und KlientInnen. Und es war nicht der Krebs, der sie tötete, den konnte man behandeln. Es waren ihre tiefsten Überzeugungen und negativen Gefühle, die sie trotz ihrer Genesung vom Krebs dem Tod in die Arme warfen.

Ich bin heute noch sehr traurig und erschüttert, wenn ich an eine Freundin denke, die so froh war, dass meine Kollegin und ich ihr helfen konnten, den Krebs zu besiegen, obwohl sie "austherapiert" war. Ich werde den Moment nicht vergessen, als sie in unsere Praxis kam, um sich zu bedanken und noch eine energetische Behandlung wollte. Sie saß auf dem Massagebett und tobte vor Zorn, weil ihr ein Ex-Freund ein paar Tausend Euro schuldete. Ihr Gesicht war verzerrt vor Wut. Keine Spur von ihrer spirituellen Einstellung. Da waren nur mehr Hass und Ärger - und kein Wille, sich das Thema genauer anzusehen, Frieden zu schließen, um dem Körper die Möglichkeit geben, zu regenerieren. Ich konnte nicht mehr zu ihr durchdringen, um ihr zu erklären, dass ihr Körper ein basisches, das heißt ein ruhiges Milieu brauchte, um zu heilen. Sie starb kurz darauf an einem Herzinfarkt.

Eine andere Freundin starb ebenfalls, obwohl der Krebs kleiner wurde und wir einige tief sitzende Vorstellungen lösen konnten. Sie konnte sich nicht von ihren negativen Gefühlen lösen, die sich gegen ihren Ex-Mann richteten. Zwei wunderbare, intelligente, liebevolle Frauen, die sich von negativen Gedanken und schädlichen Gefühlen überfluten ließen und damit dem geschwächten Körper keine Chance gaben, gesund zu werden.

Ich könnte eine lange Liste anführen. Hinter jeder schweren Krankheit und hinter jedem Tod stehen negative Gefühle und lebensfeindliche Überzeugungen!

Das denke ich mir nicht aus. Immer, wenn ich meine Klientinnen darauf anspreche, bestätigen sie mir das. Aber sie sitzen tief in der Falle ihrer gewohnten Überzeugungen und halten am Widerstand fest, diese zu ändern. Die Erkenntnis allein nützt nichts.

Es muss ein zweiter Schritt folgen:



Der zweite Schritt zur Gesundheit: Bewusst eine Veränderung wagen


Noch ein Beispiel aus meinem eigenen Erleben. Nach der Geburt meines zweiten Sohnes war ich hin- und hergerissen zwischen dem Vater des Kindes und meiner Mutter. Sie konnten einander nicht ausstehen. Ich saß zwischen den Sesseln und hätte doch eine harmonische Atmosphäre gebraucht. Da ich den Zwist emotional und mental nicht lösen konnte, tat mein Körper, was er gelernt hatte: Er fand eine Lösung auf seine Art. Er wurde krank. Ich erlitt eine Nierenkolik und krümmte mich weinend vor Schmerzen. Der Notarzt kam und ich wurde mit Blaulicht, das Baby im Tragekorb neben mir, ins Krankenhaus gebraucht. Die erste Ultraschall-Untersuchung ergab große Fragezeichen bei allen. Mein Nierenbereich war auf dem Bild nicht einmal mehr zu erkennen, so das die ÄrztInnen keine Diagnose erstellen konnten.

Ich wurde in ein Einzelzimmer gemeinsam mit meinem Baby gelegt. Die Schwestern waren hingerissen von dem Kleinen - es war eine sehr angenehme Atmosphäre, ganz anders als zu Hause. Ich telefonierte mit meiner Freundin Margit, die mir sofort Reiki schickte. Das half. Natürlich halfen auch die Infusionen, die ich gegen die Schmerzen erhielt. In diesem ruhigen Zustand konnte ich meine Erkenntnis in den Willen aufbauen, meine Situation zu verändern. Auch auf die Gefahr hin, jemand anderen in die Schranken zu weisen. Ich wollte nicht mehr zwischen den Sesseln sitzen und entschied mich für meine Ehe.

Als meine Mutter kam, erlöste ich mich von meiner Position zwischen den Fronten und schickte sie weg. Ich sagte ihr, dass sie kein Recht hätte, sich einzumischen und mich mit ihrer Art in diese Situation regelrecht getrieben hätte. Sie war sehr böse auf mich und hielt mir das noch Jahre danach vor. Doch ich war erleichtert. Nach Dr. Bach ist Einmischung das Schlimmste, was man Kindern antun kann.

Ich verbrachte eine beinahe schmerzfreie Nacht im Krankenhaus, wissend, dass meine Freundin mich behandelte und war nicht verwundert, als die Untersuchung am nächsten Tag wieder kein Ergebnis brachte. Dieses Mal war mein Nierenbereich glasklar zu sehen. Keine Spur irgendeiner Krankheit. Ich war wieder gesund. Die ÄrztInnen murmelten etwas von einem Stein, der wahrscheinlich abgegangen war und hatten keine Antwort parat, was da geschehen war.

Man sagte mir, dass viele Frauen nach der Geburt wegen einer Nierenkolik ins Krankenhaus mussten. Ich frage mich, wie vielen Frauen wird ihr Recht auf eigene Entscheidung abgesprochen? Wie viele Frauen stehen jahrelang immer zwischen den Fronten? Zwischen Ehemann, Kindern, eigenen Eltern, Schwiegereltern und anderen Menschen, die alles besser wissen? Wundert es einen da noch, dass so viele Frauen Nierenbeschwerden haben?



Der dritte Schritt zur Gesundheit: Finde immer wieder einen Grund gesund zu sein!


Ein besonderer Faktor, der zur Krankheit und Tod führen kann, ist der fehlende Lebenssinn. Auch hier möchte ich von meiner Mutter erzählen. Sie starb mit 82 Jahren. Sie war zwar vom Krebs genesen, aber ihr Denken war ein Leben lang geteilt zwischen Liebe und Kampf. Zu wenig Selbstliebe, zu viel Widerstand gegen das Leben an sich und gegen viele Menschen und ihr Verhalten. Obwohl sie eine starke Intuition hatte und Menschen durch Handauflegen von ihren Schmerzen befreien konnte, war sie innerlich kein glücklicher Mensch. Als sie älter wurde, hatte sie keine Ziele mehr und sprach immer öfter davon, "nicht mehr zu wollen" oder "gehen zu wollen".

Der Körper reagiert auf das, was unser Geist sagt. Wenn wir keinen Sinn mehr in unserem Leben sehen, erlöst er uns von diesem Leben.

Was also können wir machen, um lange und gesund zu leben?


Wir ändern unsere Einstellung! Wir stellen die Gesundheit und ein langes, glückliches Leben als leitenden Stern an unseren Himmel.

Alles andere wird diesem Thema untergeordnet. Alles, was krank machen könnte, wird nicht akzeptiert.

Alle Glaubenssätze, die in uns verborgen sind und Krankheiten eine Bedeutung verleihen, werden erforscht und durch neue Glaubenssätze überschrieben.

Solche Glaubenssätze sind zum Beispiel: "Jeder muss krank werden. Ich brauche eine Krankheit, um zu lernen. Wenn ich nicht wirklich krank bin, kann ich mich nicht von der Arbeit freistellen lassen. Nur wenn ich schwer krank bin, werde ich beachtet und ernst genommen." Wir sprechen auch von einem "Krankheitsgewinn".


Zu Schritt 1: Erkenntnis


Beobachten und erforschen wir unsere Gedanken und Gefühle.

Wieviel Angst, Ärger, Groll und Frustration habe ich in mir?

Wem bin ich böse? Von wem glaube ich, schlecht behandelt zu werden oder in der Vergangenheit schlecht/unfair behandelt worden zu sein? Habe ich das Gefühl, das mir jemand etwas schuldet oder dass mir das Leben etwas schuldet? Wie viele Enttäuschungen habe ich noch nicht verkraftet? Wie viel Trauer um den Verlust anderer Menschen oder Haustiere ruhen in mir?


Ich habe einmal eine junge Frau energetisch behandelt. Ich war sehr überrascht, als ich in ihrem Herzchakra ein kleines, geschmücktes, von einem niedrigen Zaun eingerahmtes Grab gesehen habe. Sie litt noch Jahre nach dem Tod ihres Hundes an seinem Dahinscheiden. Ist es ein Wunder, dass sie sich krank und unglücklich fühlte?

Weitere Fragen an uns selbst:

An welchen Erinnerungen haften unsere Gedanken und Gefühle? Welche Überzeugungen vom Leben tragen wir in uns?

Haben wir das Gefühl, das Leben sei ein Geschenk oder eine Bürde? Welche Beeinflussungen haben wir von unseren Eltern und Großeltern erhalten? Welchen Vorbildern folgen wir? Hinterfragen wir, was wir in der Welt vorfinden?

Sind wir schon Philosophen geworden? Psychologen? Kennen wir unseren Körper, seine Funktionen und die Zusammenhänge zwischen Geist und Körper?

Oder nehmen wir einfach das auf, was uns andere über uns sagen?

Lieben wir uns selbst? Achten wir uns und die Natur? Haben wir intellektuelles und emotionales Verständnis für die Zusammenhänge in der Welt? Kennen wir die universalen Gesetze, nach denen das Leben sich ausrichtet und organisiert?


Ich denke, es ist mittlerweile klar, warum sich Krankheiten so lange halten und trotz der Schulmedizin und der alternativen Behandlungsmethoden noch wüten: Weil kaum jemand bereit ist, sich all diese Fragen zu stellen. Leider stellen sich nicht einmal alle Ärzte/Ärztinnen, ApothekerInnen oder TherapeutInnen diese Fragen. Dabei wäre das der erste Schritt für einen Ausstieg aus dem kollektiven Glaubenskonzept "Krankheit".


Wenn Du, liebe Leserin, lieber Leser daran interessiert bist, gesund zu werden und gesund zu bleiben, dann fange an, dein Denken zu erforschen. Welche Gedanken und Überzeugungen hast du in Bezug auf Gesundheit und Krankheit?

Wenn es dir schwer fällt, dich selbst zu erforschen, suche jemanden auf, der/die dir dabei hilft. Energetisches Coaching hilft dir, deine Fragen zu beantworten.



Ist das Karma Schuld an Krankheiten?

Ach ja, noch ein letzter Hinweis: Oft kommt das Argument, dass Kinder und Neugeborene ja noch keine Überzeugungen haben können. Warum werden auch Kinder krank?

Kinder kommen nicht als unbeschriebenes Blatt zur Welt. Sie tragen bereits Prägungen in sich, die sie in den Monaten der Schwangerschaft über die Mutter erhalten. Sie tragen eine gewisse Prägung in ihren Genen - und sie werden in ein bestimmtes Umfeld geboren, das sie prägt. Kinder nehmen ALLES unbewusst auf, was sie umgibt. Jeden Blick, jede Mimik, jede Geste. Ihr Unterbewusstsein ist schon mit drei Jahren voll von Prägungen ihrer Bezugspersonen. Ihr Geist ist noch nicht ausgereift, um etwas zu hinterfragen. Sie haben sich bis zum fünften Lebensjahr schon ein großes Repertoire an Verhaltens- und Reaktionsweisen und Gewohnheiten angeeignet, darunter auch die Bedeutung von Krankheiten. Ihr Gehirn hat gelernt, dass Krankheit zum Leben dazu gehört. Das Kleinkind erfährt sich in einer Welt, in der Krankheit einen hohen Stellenwert hat, wenn zum Beispiel jemand in der Familie krank ist, und deshalb besonders geschont wird oder auch verurteilt und ausgegrenzt wird. Das Kind lernt, wie seine Bezugspersonen mit kranken Personen und Krankheit an sich umgehen und wird diese Überzeugung beibehalten und anwenden - bis es lernt, diese Überzeugung zu hinterfragen.

Und was ist mit Kindern, die schon krank zur Welt kommen?

Wenn diese Frage auftaucht, muss ich noch einen Schritt weitergehen und das Thema Reinkarnation ins Spiel bringen. Die meisten Lebensfragen lassen sich nicht in einem engen Bezugsrahmen beantworten. Physiker und Philosophen brauchen einen weiten Bezugsrahmen, um Antworten zu erhalten, auch wenn dieser Bezugsrahmen wissenschaftlich nicht fundiert ist. Die Quantenphysik und String-Theorie beruht auf vielen noch nicht nachgewiesenen Faktoren! So ist es auch mit dem Leben an sich. Wenn wir davon ausgehen, dass das menschliche Leben mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle beginnt, erhalten wir keine Erklärungen über das Leben selbst. Geistige Fragen brauchen einen geistigen Bezugsrahmen. Und der Geist ist wissenschaftlich noch nicht hinreichend definiert.


Gesundheit und Krankheit sind Erscheinungen, deren Ursache im Geist liegen. Der Geist ist nicht materiell. Also wo beginnt und wo endet er?

Wenn wir vom Geist sprechen, landen wir in der Spiritualität, die die Lehre vom Geist ist. Viele Physiker gehen davon aus, dass unser Universum ein Bewusstseinsfeld ist und bestätigen damit uralte spirituelle Traditionen.

Die wissenschaftliche Beweisführung folgt strengen Regeln. Nach diesen Regeln ist vieles nicht beweisbar, auch wenn es logisch erscheint und die einzige Art ist, Ereignisse in der materiellen Welt, darunter auch Krankheit, Gesundheit und das Schicksal im Allgemeinen zu erklären. Die Wissenschaft erkennt "Intuition" und eigene innere Erfahrung noch nicht als Beweis an, obwohl die meisten Entdeckungen und Erfindungen auf "Eingebungen" beruhen.

Reinkarnation

Das Prinzip der Seelenwanderung oder Reinkarnation hat eine sehr lange Tradition und wird in vielen Ländern der Welt als gegeben angesehen und bietet eine gute Erklärung, warum manche Kinder krank geboren werden. Es beantwortet auch die Frage, warum Kinder, die im selben sozialen Umfeld aufwachsen, sich anders verhalten.


Für mich selbst gibt es keinen Zweifel daran, dass es ein Leben vor dieser Geburt gibt und dass es ein Leben nach diesem Tod gibt. Ich habe viele eigene Erfahrungen gemacht, dir mir persönlich beweisen, dass es die Reinkarnation gibt. Durch die Annahme oder die Erfahrung, dass wir mehrere Leben haben, lässt sich vieles erklären.


Warum nun werden Menschen krank geboren oder warum reagiert jedes Kind anders bei ähnlichen und gleichen Lebensverhältnissen?

Die Seele sammelt in vielen Inkarnationen Erfahrungen und Reaktionsmuster, die sie ganz oder teilweise in das nächste Leben mitnimmt. Seele wählt Krankheit oder Behinderung als Form des Lebens, um selbst etwas zu lernen oder/und um ihren Bezugspersonen etwas näherzubringen. Das heißt, dass im Geist der Seele, die inkarnieren will und im Geist der Eltern, die dieses Kind zeugen, der Glaube an den Sinn von Krankheiten stark verankert ist.

Die Seele sieht keine andere Möglichkeit, als sich über das Kranksein zu definieren. Sie will etwas Bestimmtes erfahren und wählt die Krankheit oder Behinderung als Lektion.


Wenn wir es jedoch schaffen, das, was wir durch eine Krankheit erreichen wollen, auch ohne Krankheit zu integrieren - z.B. Geduld, Achtsamkeit, Liebe, Zuwendung, Disziplin, Ausdauer, die Fähigkeit, anzunehmen usw. - brauchen wir keine Krankheit!



Wir wählen oft eine Krankheit, um uns selbst Grenzen zu setzen, weil wir glauben, dass wir es ohne diese Grenzen nicht schaffen können. So wie wir keine Schokolade mehr daheim haben, weil wir sie sonst auf einmal aufessen würden. Wir glauben nicht daran, dass wir diszipliniert genug sind, um nur ein Stückchen pro Woche zu essen.

Wir begrenzen uns oft, weil wir mehr von unseren "schlechten" Seiten überzeugt sind als von unseren Fähigkeiten!

Das ist auch der Grund, warum Krankheit noch immer so einen großen Stellenwert hat. Wir brauchen und "gebrauchen" sie als Ausrede, als Mittel, um uns selbst zu einem bestimmten Verhalten zu zwingen. Wir engen uns aus mangelnder Selbstliebe ein und vertrauen der Krankheit als Lehr- und Zuchtmeisterin.

Könnten wir bitte mit dem Unsinn aufhören?

Zu Schritt zwei: Handeln/Veränderung

Wir brauchen, sollen und müssen nicht krank werden. Wir dürfen, sollen und können gesund bleiben und trotzdem persönlich und spirituell wachsen. Wir brauchen keine künstlichen Begrenzungen, um uns selbst zu regulieren!

Wir brauchen einen klaren Geist. Den brauche wir uns nicht aneignen. Er ist schon da. Er ist nur von falschen Vorstellungen und Überzeugungen überlagert!

Wir brauchen ein offenes, liebendes Herz. Auch das ist schon längst da. Nur wird auch unsere Liebesfähigkeit von falschen Vorstellungen und Überzeugungen überlagert.

Wir brauchen uns in unserem Leben nichts Neues aneignen.


Wir müssen nur etwas loswerden, nämlich die alten Überzeugungen, die Krankheiten verursachen und Gesundheit verhindern!

Auch die Gesundheit folgt dem universalen Prinzip: Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Wenn wir tatsächlich Gesundheit und ein glückliches, langes Leben als Ziel wählen, werden wir es erhalten!

Denn dieses Ziel schließt ein für allemal krankmachende Ideen, Überzeugungen, Vorstellungen, Gedanken, Gefühle und Handlungen aus.


Nicht Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen, ÄrztInnen, TherapeutInnen oder Versicherungen halten uns gesund.


Allein unser Geist hat die Macht über unser Schicksal und darüber, ob wir gesund oder krank sind.


Wäre es nicht wunderbar, wenn wir viele Gesundheitsberufe nicht mehr brauchten? Wenn all die Menschen, die im Krankenbereich tätig sind, einen anderen Beruf ausüben könnten, der sie nicht ständig mit dem Leiden der Menschheit in Verbindung bringt?

Sehen wir nicht, wie krank die Menschen in helfenden Berufen sind? Überfordert und ausgelaugt - aber nicht nur durch die schwierigen Arbeitsbedingungen, sondern allein deshalb, weil das Thema "Krankheit" die oberste Priorität in ihren Köpfen hat!

Wenn wir alle unsere Gesundheit selbstverantwortlich in die eigenen Hände nehmen würden und auch unseren Kindern und Enkelkindern die Grundlagen für ein gesundes Leben übermitteln und vorleben würden, könnten wir uns die Krankheiten ersparen und all die Menschen, die jetzt so fleißig und bemüht die Kranken pflegen könnten lustvolle, kreative Tätigkeiten ergreifen!

Dies ist auch ein Grund, warum ich mehr und mehr vom energetischen Behandeln zum zum Coaching gewechselt habe. Ich möchte ein Wissen und ein Umfeld zur Verfügung stellen, in dem Gesundheit "normal" ist, der "normale" Zustand unseres Körpers.



Klingt das alles befremdlich für dich? Nicht an Krankheit zu glauben, ist eine Rebellion, ein Sakrileg. Zu sagen, dass es nicht notwendig ist, krank zu werden - rüttelt an inneren Bastionen!


Lass uns gemeinsam an diesen inneren Bollwerken rütteln!

Wenn du an wirklicher Gesundheit interessiert bist und bereit, dich deinem Denken zu stellen und ehrlich zu dir selbst zu werden - so wie es meine Mutter in ihrer Krankheit wurde und deshalb wieder von ihrem Krebsleiden vollkommen genesen konnte - kannst du mich kontaktieren und einen Termin für eine Coaching-Sitzung vereinbaren. Du bekommst dabei Einsicht in dich selbst und erhältst Werkzeuge, die dir dabei helfen, dich von Krankheiten zu befreien und selbstständig für dich zu sorgen.


Ob du nun ein Coaching-Gespräch mit mir vereinbarst oder nicht - es ist auf jeden Fall gut, wenn du selbständig aktiv wirst - und dich in Büchern und Videos über das Wesen der Gesundheit informierst, um ein neues Verständnis über die und die Welt aufzubauen.

Die traditionelle Weisheit des Ostens und die moderne Wissenschaft haben sich wieder gefunden! Und dieses Wissen ist nun kein Geheimwissen mehr. Es ist allen zugänglich geworden, so dass eigentlich niemand mehr leiden müsste!



Donnerstag-Impuls-Treffen


Ich lade dich ein, an meinen kostenlosen vierzehntägig stattfindenden "Donnerstag-Impulsen" auf Zoom teilzunehmen.


Du lernst die Schritte 1-3: Erkenntnis, Veränderung/Handeln und Sinnhaftigkeit


Du lernst die Gesetze des Lebens kennen und erfährst in praktischen Übungen und Meditationen, wer du bist und wie du ein glückliches und gesundes Leben führen kannst. Du lernst, ein Gegenwartsbewusstsein zu entwickeln, um achtsamer dir selbst und deinem Umfeld gegenüber zu werden.

Du lernst, dich selbst besser zu verstehen und daher deinen Bedürfnissen gerecht zu werden. Und du lernst auch aus den Erfahrungen der anderen TeilnehmerInnen. Wir müssen nicht alles selbst erleiden. Wir dürfen uns auch auf die Erkenntnisse anderer stützen und davon profitieren, so wie die anderen aus unseren Erfahrungen lernen.


Ich freue mich auf dich!


Die nächsten Termine: Do. 4.2. und 18.2.2021, 18:30-20:00 Uhr

Wenn du Interesse hast, sende ich dir den Link zum Zoom-Meetingraum.


Namasté!

Ich grüße den grenzenlosen Geist und die bedingungslose Liebe in dir!


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  • Brigitte Evans



Was macht eine gute Geschichte aus?


Jede Geschichte hat einen Anfang, in dem wir die Personen kennenlernen: die Hauptfigur und ihre Freunde, das Problem, das sie hat und die Menschen, die dieses Problem verursachen. Indem die Hauptfigur gefährliche oder leidvolle Erfahrungen macht, lernt sie sich selbst besser kennen und erhält die notwendigen Fähigkeiten, um das Problem zu lösen und die Gegner zu besiegen. Je mehr Spannung die Geschichte aufweist, umso lieber wird sie gelesen. Spannung entsteht dadurch, dass sich der Leser mit der Hauptfigur identifiziert. Er "fühlt" und "leidet" mit ihr mit und freut sich mit ihr, wenn sie Erfolg hat. Je größer die Gefahr ist, umso größer die innere Anspannung. Wird er/sie es schaffen? Und je größer die Gefahr, die Krankheit oder das Leid ist, desto größer ist die Erleichterung und Freude der LeserInnen, wenn der Held/die Heldin es endlich schafft, alle Hindernisse zu überwinden.

Und kaum liest man den letzten Satz und schlägt den Buchdeckel zu, freut man sich schon auf das nächste spannende, emotional aufwühlende Buch. Oder den nächsten spannenden Film.



Wo liegt der Fehler?


Geschichten sind Abbilder des Lebens. Aber sie sind auch Vorbilder für unser Leben. Die Geschichten und ihre Handlungsabläufe sind entstanden, weil Autoren den Ablauf des menschlichen Lebens analysiert und ihre Drehbücher dem Erleben der Menschen nachempfunden haben. Aber mit jeder Geschichte, die uns die Reise eines Helden nahebringt, verankern wir in uns mehr den Glauben, dass das Leben so sein müsste. Spannungsgeladen, voller Konflikte, Gefahren und Missverständnisse, voller emotionaler Tiefen und Höhen, die in einem glücklichen Ende aufgelöst werden.

Der Wunsch nach Spannung scheint sich in unseren Zeiten zu verstärken. In meiner Ausbildung zur Autorin werde ich angeleitet, in jeder Szene einen Konflikt einzubauen - denn die LeserInnen erwarten Konflikte. Seitenlange Beschreibungen von Landschaften oder innerer Zustände sind tabu. Action auf jeder Seite - dazwischen kleine Verschnaufpausen für den Helden, eventuell mit Romantik versehen, dann geht es wieder weiter mit Spannung, Schlag auf Schlag.


Ein spirituelles Leben, das auf bedingungsloser Liebe basiert, ist für uns schwer vorstellbar, weil wir dabei auf ein actiongeladenes Leben verzichten müssen. Wir wünschen uns zwar Zeiten der Ruhe und des Rückzugs, doch so ganz ohne Spannung und großen Emotionen wollen wir nicht leben. Wir sind süchtig nach Spannung.

Doch wenn wir das Wort "Spannung" genauer betrachten, ist es etwas, das uns krank macht. Ein spannender Moment bringt uns in innere Aufruhr. Unser System sucht einen Ausweg. Es schaltet in einen Flucht- oder Angriffsmodus um. Es hat Angst um sein Leben. Und wir wissen ja, dass unser Gehirn keinen Unterschied macht zwischen einer Vorstellung und einem tatsächlichen Ereignis. Wir kennen das Beispiel mit der Zitrone. Kaum denkt man daran, in eine Zitrone zu beißen, schon läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Das setzt natürlich voraus, dass man eine ähnliche Erfahrung mit einer Zitrone gemacht hat.


Wenn wir einen Thriller lesen, oder einen Horrorfilm ansehen, spannende Computerspiele spielen, verstärkt das unseren inneren Stresslevel. Wir denken, es würde uns entspannen - so ein Krimi, ein spannendes Fußballmatch, ein Box-Kampf, die Nachrichten oder ein aufregendes Quiz - was auch immer wir am Abend ansehen, soll zu unserer Entspannung beitragen.

Dass hier etwas nicht stimmt, liegt auf der Hand. Spannung kann Spannung nicht heilen. Um uns wirklich zu entspannen, brauchen wir andere Maßnahmen. Viele Menschen trinken ein Gläschen Wein, rauchen einen Joint, nehmen Medikamente oder haben Sex, um sich zu entspannen. Andere hören Musik (von Punk, Heavy Metal bis zur Klassik findet jeder Mensch eine andere Musik, die er/sie als entspannend bezeichnet). Andere machen Yoga und meditieren - vielleicht machen sie auch alles gleichzeitig oder hintereinander.

Aus astrologischer Sicht ist es interessant, dass wir automatisch zu den Mitteln greifen, die dem Planetenprinzip Neptun zugeordnet sind, um uns zu entspannen und abzuschalten.

Alkohol, Drogen, Medikamente, Yoga, Musik, Meditation und Filme gehören ins Wirkungsfeld des Planeten Neptun, dessen höchste Ausdrucksform die bedingungslose Liebe ist.



Was will uns das zeigen?


Etwas in uns kennt das Prinzip, das die Anspannung aus unserem Leben nehmen würde. Aber etwas in uns wehrt sich dagegen und nimmt stattdessen lieber die scheinbar ungefährlichen Formen des Neptun in Anspruch.

Anstatt zu lieben, nehmen wir Drogen, trinken Alkohol, sehen wir uns Action-Filme an und meditieren. Gut, da gibt es natürlich Unterschiede. Meditation ist wahrscheinlich besser als ein Vollrausch und ein Drogentrip. Doch auch das kann man nicht pauschalisieren. Viele Menschen erleben sich im Rausch liebevoll und wollen die ganze Welt umarmen. Und andere Menschen werden durch ihre spirituellen Praktiken zu Menschen, die auf andere herabschauen oder sich zurückziehen, um mit der Welt nichts mehr zu tun haben zu müssen.


So viel wir auch machen, wir lösen uns ungern aus den Dramen des Lebens. Nach jedem Rausch kommt ein böses Erwachen, nach jeder Meditation erwartet uns das "normale" Leben mit seinen Höhen und Tiefen. Und wir wollen es ja gar nicht anders, wenn wir ehrlich zu uns sind.

Interessanterweise werden uns auch spirituelle Inhalte sehr theatralisch präsentiert (wie z.B. "The Secret" oder "What the Bleep do we know?"). Wir werden da abgeholt, wo wir sind. Mitten in einem Drama, das Drama verehrend und vergötternd.


Und natürlich mache ich mir auch Gedanken über die Geschichten, die ich selbst schreibe. Ist es noch zeitgemäß, spannende Geschichten für Kinder zu schreiben? Sollten die nicht in eine andere Welt hineinwachsen? In eine Welt ohne Anspannung und Stress?

Wenn ihnen die Erwachsenen jedoch ihre Auffassung von Leben vermitteln, werden sie keine Chance auf ein friedliches, stressfreies Leben haben! Sie werden auch daran glauben, dass Aufregung und Spannung das Salz des Leben ist. Sie werden ebenso kämpfen und siegen wollen.



Was bedeutet ein Leben in Frieden?


Wenn man genau darüber nachdenkt, was es bedeutet, ein Leben ohne Leiden zu führen, kann man schon erschrecken. Es bedeutet erst einmal, auf vieles zu verzichten, was man bislang als wichtig erachtet hat. Und viele Menschen scheuen sich verständlicherweise, diesen Schritt zu machen. Sie erkennen zwar, dass sie durch ihr Denken und durch ihre Glaubenssätze Stress und Krankheiten, Konflikte und Probleme in ihr Leben ziehen. Doch sie nehmen lieber das Leiden in Kauf, als auf das zu verzichten, was sie sich erkämpft, erarbeitet und erwünscht haben - auch wenn es auf falschen Grundlagen beruht.

Eine falsche Grundlage wäre es, wenn man aus Angst vor finanzieller Not einen Beruf ausübt, bei dem man sich selbst oder anderen Schaden zufügt oder zufügen kann. Eine falsche Grundlage ist es deshalb, weil man dadurch nicht die Angst besiegt, sondern nur nach hinten schiebt. Die Angst bleibt und will gesehen werden. Da kann es dann geschehen, dass es echt spannend wird und man einen vermeintlich sicheren Job verliert. Die Seele will, dass man sich der eigenen Gefühle und Blockaden bewusst wird und sie heilt.

Wir können Spannung nicht durch Ausblenden vermeiden. Wir können uns jedoch bewusst für inneren und äußeren Frieden und Heilung entscheiden und offen sein für die Veränderungen, die sich aus dieser Entscheidung ergeben. Das bedeutet unter Umständen ein völliges Umdenken, ein Ehrlichwerden, ein neues Zuhause, neue Freunde, neue Ernährungsgewohnheiten, ein neuer Beruf oder eine neue Ausbildung usw.

Wir lieben Spannung, aber so viel Unsicherheit wie ein Leben in bedingungsloser Liebe bringt, ertragen die wenigsten. Wenn wir nicht schon eine tiefgreifende spirituelle, mystische Erfahrung gemacht haben, sehen wir keinen triftigen Grund, uns komplett zu wandeln. Die Figuren in einem Film oder einem Buch haben meistens ein großes Ziel, das sie erreichen wollen. Sie werden innerlich zu diesem Ziel getrieben; sie haben keine andere Wahl, weil zu viel auf dem Spiel steht.

Wir sind uns nicht klar, was für uns auf dem Spiel steht. In Wahrheit steht unser Leben und unser Seelenheil auf dem Spiel, aber das verdrängen wir und streichen wir um den heißen Brei herum. Wir wagen es nicht, die Hauptfigur in unserem Leben zu werden und die inneren Hindernisse zu überwinden, die uns davon abhalten, in Liebe und Friede zu leben.


Wir projizieren die inneren Hindernisse nach außen und genießen es in masochistischer Art, Gefahren und Konflikte zu meistern. Wir verherrlichen die Helden und Sieger, anstatt zu erkennen, dass die Liebe zu sich selbst kein Heldentum ist, sondern reine Selbstfürsorge, Hingabe und Sanftheit, Geduld und Vertrauen.

Wenn wir in uns selbst die Faktoren erkennen, die uns in die äußeren Dramen führen, können wir sie durch andere Faktoren ersetzen. So wie unser Gehirn bei der Zitrone funktioniert, funktioniert es bei allen Vorstellungen.


Wenn wir an jemanden denken, den wir nicht mögen, reagiert der Körper augenblicklich mit einem negativen Gefühl: Ablehnung, Ärger, Wut, Hass, Ohnmacht, Verzweiflung, Verachtung, Angst, Unsicherheit. Diese Gefühle verursachen Stress für den Körper. Weil wir den anderen als Gegner wahrnehmen, reagiert der Körper mit allen Symptomen, als wäre unser Leben in Gefahr. Das nenne ich das Kampfbewusstsein. Der Körper fährt alle Systeme hoch, um uns in Sicherheit zu bringen. Das macht er meistens öfters am Tag.

Stell dir vor, du arbeitest mit einer Kollegin zusammen, die du nicht magst. Ein Teil von dir ist den ganzen Tag in diesem Kampfmodus, wartet nur darauf, dass die Kollegin einen Fehler macht, etwas Beleidigendes sagt oder dich verbal angreift. Dein Körper ist ständig im Stress. Du hast Kopfschmerzen, fühlst dich am Ende des Tages matt - und glaubst, dass es die Arbeit ist. In Wahrheit hat dein Körper einen Kriegstag hinter sich. Das ist ziemlich anstrengend! Vor allem, weil er kein Ventil findet. Er darf die Kollegin nicht angreifen und besiegen und nicht flüchten, obwohl er mehrmals täglich diese Szenarien zumindest ansatzweise macht: Sie nicht anlächeln, ihr Informationen vorenthalten, sie nicht um einen kleinen Gefallen bitten, der dir die Arbeit erleichtern würde; versuchen, ihr aus dem Weg zu gehen; schlecht über sie reden (denken sowieso); sie im Traum besiegen; mehr leisten wollen als sie; usw.


Sehr oft ist es so, dass wir die Menschen, die uns in den Kampfmodus versetzen, gar nicht persönlich kennen. Oder wer kennt schon den amerikanischen Präsidenten persönlich, der alle Gemüter erhitzt und zu vehementen Debatten oder spöttischen Aussagen Anlass gibt? Er ist für viele ein Feindbild.

Jeder von uns hat Feindbilder, die ihn im Kampfmodus halten. Die "geliebte" Spannung muss ja aufrecht erhalten bleiben. Feindbilder sitzen im Kopf. Wenn wir an jemanden denken, der als Feindbild eingeordnet ist, kommen wir blitzschnell in den Kampfmodus und bauen Spannung auf. Jede Anspannung braucht aber auch eine Entspannung. Also suchen wir im Kopf unsere Entspannungsbilder - wir essen etwas, rauchen eine Zigarette, trinken Kaffee oder Tee oder schauen gedankenverloren aus dem Fenster, plaudern über Belangloses usw. Das Spiel spielen wir den ganzen Tag!

Wen wundert es, dass sich die Welt so langsam ändert, wenn wir doch das Kampfbewusstsein (also Aufbau von Spannung und Abbau von Spannung) in uns so innig festhalten, es hegen und pflegen? Vertreten wir nicht die Meinung, dass Leiden und Schmerzen zum Leben dazu gehören?

Das ist eine Überzeugung, mehr nicht. Sie hat als solche nicht mehr Berechtigung wie andere Überzeugungen auch. Zum Beispiel jene


Neue Überzeugung:


In Kurzform: Das Leben ist ein Geschenk des Himmels!

Längere Ausformulierung: Das Leben ist ein Geschenk des göttlichen Bewusstseins, das mich unendlich und bedingungslos liebt. Es will, dass es mir und all seinen Schöpfungen gut geht. Deshalb sorgt es dafür, dass ich jeden Tag glücklich bin und dass alle Wesen alles haben, was sie zu ihrem Glück brauchen.

Mit dieser Überzeugung könnte das Leben ganz anders aussehen. Voller Vertrauen, Liebe und innerem Frieden. Mein Kopf wäre frei von Feindbildern. Mein System würde dankend auf Spannung verzichten und nichts anderes mehr erwarten als Liebe, Freude und inneren Frieden.

Überzeugungen bauen sich aus Erfahrungen auf. Für Menschen, die noch nie die Erfahrung von Liebe und Vertrauen gemacht haben, gestaltet es sich ungleich schwerer, ein positives inneres Bild zu produzieren. Wenn jemand von Kind an nur Leiden erlebt, ist er voller Feindbilder. Aber die meisten Menschen erleben doch beide Seiten: Freude und Leiden, Liebe und Verletzung.

Unsere Lust auf Spannung und der Glaube, dass sie zum Leben dazugehört, verführt uns dazu, das Schlechte zu speichern und das Gute als Belohnung für Leistung zu betrachten.

Viele Religionen und auch die klassische Psychologie beruhen auf der Annahme, dass Leiden zum Leben dazu gehört wie das Amen zum Gebet. Wir müssen lernen, damit umzugehen oder es überwinden. Aber auf ein Leben ohne Leiden hinzusteuern, wird von den meisten als Utopie hingestellt.


Die neueren Psycholgien gehen jedoch diesen Schritt weiter. Sie lehren, dass wir uns unser Leben im Kopf erschaffen, mit unserem Geist. Wir können wählen. Das ist ein neuer Zugang, der uns ermöglicht, die alten Überzeugungen abzustreifen wie einen abgetragenen Mantel.

Das neue Leben kann auf einer neuen Überzeugung aufbauen, nämlich auf der, dass das Leben ein Segen, ein Geschenk und eine reine Freude ist; eine breite Straße, auf der wir gemeinsam mit unseren Liebsten jeden Tag genießen dürfen. Die Erde endlich wieder als Paradies wahrnehmen und nicht als Arena für Ego-Kämpfe.



Wie geht der Aufbau einer neuen Überzeugung?


Denke an die Zitrone oder daran, wie es sich anfühlt, sich anzustoßen oder zur Abwechslung ein positives Bild, wie es sich anfühlt, verliebt zu sein!)


Wenn ich Frieden will, stelle ich mir eine friedliche Situation vor, und schon produziert mein Körper das Gefühl von Frieden. Wenn ich es mir zur Gewohnheit mache, zehnmal am Tag einen inneren Friedensfilm abzuspielen, produziert mein Gehirn zehnmal am Tag das Gefühl von Frieden! Das ist doch großartig, oder? Unsere Überzeugungen beruhen auf Gewohnheiten! Mit der Zeit erlebe ich nur mehr diesen Frieden. Er ist meine gewohnte Welt geworden! ❤️


Wenn ich das Gefühl habe, dass ich Anerkennung brauche, stelle ich mir eine Situation vor, in der ich Anerkennung erhalten habe - und sofort produziert mein Gehirn das passende Gefühl. Wenn ich das öfters am Tag wiederhole, nähre ich mich mit dem Gefühl der Anerkennung. Dazu ist es aber auch notwendig, nachzuforschen, ob ich glaube, dass mir die anderen Anerkennung schulden. Sollte dies der Fall sein, trage ich eine Frustration in mir, die sich mit noch so viel Anerkennung nicht aufwiegen lässt. Ich werde nicht satt werden, wenn ich nicht anfange, dieser Frustration entgegenzuwirken. Frustration entsteht aus nicht erfüllten Erwartungen. Ich erwarte, dass mir die anderen etwas geben. Und zwar nicht zu knapp. Hier folgt gleich die nächste Frage: Wieviel Anerkennung gebe ich den anderen? Und wem und wofür? Wenn ich von anderen viel erwarte, erwarte ich das auch von mir selbst und werde ständig unzufrieden sein. Niemand kann es mir recht machen. Und wenn ich andere nicht achte, was bringt mir dann deren Anerkennung? All diesen Gedanken muss man sich stellen, bis man klar erkennt, worum es einem wirklich geht.



Die Antwort ist immer dieselbe:


Ganz tief am Grunde jeder Selbstbefragung steht die Liebe - die Liebe zu sich selbst und zu anderen. Hinter jedem inneren Konflikt steht ein Mangel an Liebe. Ihr könnt es ausprobieren. Entweder lieben wir uns selbst zu wenig oder die anderen.

Und wenn ich das erkenne, könnte ich doch eine Abkürzung nehmen, um meine Überzeugung Realität werden zu lassen:

Ich fange an, bedingungslos zu lieben. Ich mache das Gefühl der Liebe zu einer Gewohnheit.

Ich stelle mir statt der Zitrone etwas Schönes vor. Ich stülpe sozusagen den anderen ein schönes Bild über und liebe sie. Auch mir selbst stülpe ich dieses Bild über und liebe mich.

Das Schöne an der Sache ist. Es ist kein Trick. Denn ich stülpe den anderen nicht wirklich etwas über, sondern beginne sie zu sehen, wie sie wirklich sind. Ich stülpe ihnen nichts über, sondern ich drehe sie um, wie man einen Handschuh umdreht. Das Innerste nach außen. Denn ganz tief drinnen ist jedes Wesen wunderbar, göttliche, reine Liebe. (Auch das ist eine Überzeugung.)


Ich mache es mir zur Gewohnheit, sie so zu betrachten und wahrzunehmen, als wären sie reine Liebe.

Ich höre auf, sie und mich selbst zu kritisieren und zu kontrollieren. Ich mache das für mein Seelenheil und meine Gesundheit und weil ich mich dadurch mit der Zeit wesentlich besser fühle.

Denn wenn ich mir Liebe und Frieden vorstelle, dann fühle ich das auch. Mein Körper produziert Glückshormone, anstatt Adrenalin auszuschütten und sich für den Kampf oder die Flucht zu wappnen. So kann im Laufe der Zeit dieser innere Friede meine innere Spannung ganz ersetzen.



Wer hilft mir dabei?


Wenn ich die Entscheidung treffe, auf Anspannung zu verzichten, helfen mir die Engel dabei, sie loszuwerden. Sie schicken mir Erfahrungen des Friedens, nämlich ein konfliktfreies Leben. Diese Konfliktfreiheit zieht sich dann durch alle Lebensbereiche. Das ist es doch, was Frieden bedeutet, oder nicht?

Die Engel sind jederzeit bereit, in uns das Gefühl des Friedens und der Liebe zu verstärken, wenn wir sie darum bitten. Sie erfüllen gern unseren Wunsch, ein konfliktfreies Leben zu führen.


Frei von Konflikten zu sein, macht aus meinem Leben vielleicht keinen Bestseller. Ich muss ja auch keine Heldin/kein Held mehr sein, keine emotionalen und physischen Tiefen durchleben, um mich auf die Höhen hinzuarbeiten. Ich darf mich einfach so jeden Augenblick meines schönen Lebens erfreuen. Ich darf mich jeden Moment auf die Liebe ausrichten und alles und jeden lieben.

In dem Maß, in dem meine Liebesfähigkeit steigt, steigt auch die Kraft, die der Liebe innewohnt, und ich fühle mich stark. Doch diese Stärke brauche ich nicht für den Kampf gegen Feinde oder ein widriges Schicksal. Die Kraft der Liebe ist Geduld, Vertrauen, Hingabe und Kreativität, die aus dem Eintauchen in die Einheit entsteht. Ich nehme dankbar die Informationen meiner höheren Anteile an und manifestiere sie liebevoll in Form von Kunst oder Wissenschaft. Ich brauche dabei nicht besser zu sein als die anderen. Ich stehe mit niemanden in einem Wettbewerb. Ich mache das, weil es mir und anderen Freude bereitet. Durch die Hingabe an den Höchsten Geist, brauche ich nicht selbst zu überlegen, ob etwas gut oder schlecht ist. Ich habe als inkarnierter Mensch ohnehin keinen Überblick. Ich kann aber darauf vertrauen, dass die Wesen, die ein größeres Bewusstsein als ich haben, einen Überblick haben und mir mitteilen, was gut für alle ist. Das ist Neptun in seiner reinsten Form.

Das ist ein schönes Leben als Geschenk für mich und die anderen: liebevoll, erfüllend, erfreulich, bereichernd, ruhig und gelassen, völlig frei von innerer Anspannung.


Vielleicht habt ihr Lust, eure Meinung dazu zu sagen. Tragt ihr in euch die Überzeugung, dass das Leben Höhen und Tiefen braucht? Zum Beispiel, damit wir lernen können, damit es interessant ist oder weil es so sein muss?

Könnt ihr euch vorstellen, dass diese Sätze eventuell nur alte Überzeugungen sind, die man durch neue Überzeugungen ersetzen könnte?

Könntet ihr euch vorstellen, auf die alten spannungsgeladenen Geschichten zu verzichten und stattdessen andere Geschichten zu erfinden, zu lesen und euch anzuschauen - solche, in denen sich von Anfang an alle lieben und Verständnis füreinander haben? Solche, in denen es keine Feinde und Gegner, Hindernisse und Krankheiten gibt?


Ich freue mich auf eure Antworten und

wünsche euch einen schönen Tag! 🔆


❤️ Alles Liebe, Brigitte

🙏 Namasté! 🕉

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