• Brigitte Evans

Das Wesen der Gesundheit




Mein Leben lang beschäftige ich mit dem Thema Gesundheit. Nicht, weil ich selbst ständig krank war, zum Glück nicht. Es gab zwar brenzlige Situationen, aber sie haben meine Beschäftigung mit dem Thema Gesundheit nicht verursacht.


Es ist vielmehr meine Aufgabe und meine Berufung, mich um das Wohl der Menschen zu kümmern und auf vielerlei Art zu deren Wohlbefinden beizutragen. Sei es in meiner Arbeit als Energetikerin oder beim Anfertigen von Armbändern und Ketten aus Heilsteinen oder auch das Malen von Bildern, die Kraft und Inspiration geben. Aber auch bei den Texten für Erwachsene und die Kindergeschichten steht das Wohlergehen der Menschen im Mittelpunkt.

Das Wohl der Menschen schließt natürlich auch mein Wohlbefinden ein und das der Tiere und Pflanzen. Wenn man sich das "Wohlbefinden an sich" an die Fahne geheftet hat, erkennt man schnell, dass das Wohlergehen einer einzelnen Person mit dem Wohlbefinden aller Wesen zusammenhängt.

Wir atmen Luft, trinken Wasser und essen Nahrungsmittel. Wenn wir gesund sein wollen, muss die Luft "atembar" sein, also frei von Giften - sauber, klar und frisch. Das Wasser muss ebenso frei von Giften sein wie die Erde, in der unser Getreide und unser Gemüse wächst.


Da ich meinen Körper achte, achte ich auch die Luft, das Wasser und die Nahrungsmittel. Ich vermeide es, mein Umfeld zu vergiften. Mir liegt auch auch das Wohl der Tiere am Herzen. Deshalb lebe ich seit meiner Jugend vegetarisch und seit ungefähr fünf Jahren vegan. Kein Tier muss sterben, damit ich gesund leben kann. Mittlerweile beweisen Hunderttausende vegan lebende Menschen, darunter Spitzensportler, dass wir kein Fleisch essen müssen. Im Gegenteil: Eine biologische, bewusst abgestimmte pflanzliche Nahrung sorgt für Gesundheit, Kraft, Frische und jugendliches Aussehen!


Ich habe viele Jahre lang Menschen beraten und mit alternativen Behandlungsmethoden ihr Energiesystem harmonisiert. Ich glaube, dass ich weiß, wovon ich spreche. Wenn ich eine Ahnung von etwas habe, dann vom Wesen der Gesundheit.

Wie gesagt, kann ich keine dramatische Geschichte erzählen, wie ich von schwerer, langwieriger Krankheit erlöst wurde. Ich kann aber von anderen Menschen erzählen, deren Leben ich beobachten und begleiten durfte. Abgesehen von meinen Eltern, waren es hunderte Personen, die ich in den letzten 30 Jahren beraten und behandelt habe. Ich bin sehr dankbar für die Dankeskarten und überschwänglichen Dankesworte, die sie mir zukommen ließen, denn sie zeigen, dass ich mit meiner Art sie zu begleiten, richtig liege.

Das Wesen der Krankheit

Ich möchte diesen Text nicht allzu lang gestalten, sondern gleich auf die Kernaussage kommen. Das Wesen der Krankheit ist kein Geheimnis mehr. Zahlreiche Studien unterstützen die Theorie, dass jede Krankheit ihre Ursache im persönlichen Denken hat.

Jede Krankheit beginnt zuerst im Geist. Meistens unbewusst - und deshalb ist es so schwer, diese These zu beweisen.

Die meisten Menschen suchen die Schuld an Krankheiten im Außen. Wir suchen die Ursache unserer Krankheiten auf körperlicher Ebene. Wir bezichtigen Keime, Viren und Bakterien uns krank zu machen. Oder wir meinen, dass unsere ArbeitskollegInnen, unsere Eltern oder PartnerInnen Schuld an unseren Depressionen, an der Migräne, an den Bauchschmerzen oder was auch immer, seien.

Die moderne Schulmedizin unterstützt dieses Denken. Sie behandelt vor allem den Körper und einzelne Organe. Sie versucht Krankheiten vorzubeugen, indem sie das körperliche System zum Beispiel durch Impfungen beeinflusst. Obwohl es auch in der modernen Schulmedizin den Begriff der "Psychosomatik" gibt, wird dieses Thema von den meisten Ärzten und Ärztinnen übergangen oder sogar belächelt.

Seit vielen Jahren hat nun die chinesische Medizin mit Akupunktur und Akupressur bei uns Einzug gehalten. Leider nutzen nur wenige ÄrztInnen das wunderbare Wissen von den Energieleitbahnen (Meridianen) und Energiezentren. Die moderne Schulmedizin haftet an einem Denken, das noch sehr jung ist - und ihren Ursprung in der Zeit der Aufklärung hat, als man dazu überging, den Körper wie eine Maschine zu reparieren. Zweifellos wurden seitdem unglaubliche Fortschritte im medizinischen Bereich gemacht. Doch das Wesen der Krankheit wurde nicht erkannt. Weder das Wesen des Lebens und des Todes wurde erkannt - noch die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass es ein Leben ohne Krankheit geben könnte.

Die medizinischen Angebote und die Gesundheitsvorsorge werden besser. Das ist gut und so wird auch vielen Menschen geholfen. In gewissem Maße wird sogar eingeräumt, dass die Umwelt einen Faktor auf die Gesundheit hat - es werden entsprechende Maßnahmen in der Arbeits- und Freizeitwelt gesetzt. Die Lebenserwartung wird durch das Erkennen und Behandeln von Symptomen höher. Doch es gibt kaum einen Menschen, der gesund ist!


Fragt man sich da nicht, warum das so ist? Glauben nicht die meisten Menschen, dass Krankheiten ein unumstößlicher Faktor im Leben jedes Menschen sind? Warum wundern wir uns nicht, dass wir überhaupt krank werden?

Krankheiten sind uns eine Gewohnheit geworden. Wir zahlen Versicherung, weil wir davon ausgehen, dass wir sicher krank werden. Wer wagt es zu denken, dass er/sie ein Leben lang gesund sein könnte?


Es ist mein Anliegen, zu zeigen, dass jede Krankheit eine Ursache im persönlichen Denken und in den eigenen Überzeugungen hat. Und die stärkste Überzeugung ist, dass wir krank werden müssen. Diesem Denken möchte ich klar widerspreche