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In dieser Zeit ist oft von der Angst die Rede. Menschen haben Angst vor der Krankheit, vor dem Tod, vor dem Alleinsein, vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes, vor dem Verlust von Geld und Besitz, vor dem Zusammensein mit PartnerInnen und Kindern, vor dem Bewegungsmangel, vor dem Verlust der Freiheit und Bürgerrechte …


Diese Krise zeigt, dass wir alle sehr, sehr viele Ängste haben, die wir im "normalen" Alltag gut vor uns selbst und den anderen verstecken.

In dieser Krise sollen wir Masken tragen. Doch eigentlich zeigen wir uns in diesen Tagen maskenloser als zuvor.

Wir schaffen es, von zu Hause aus in bequemer Kleidung zu arbeiten, anstatt uns normgemäß und pflichtbewusst einem unbequemen Business-Dress-Code unterzuordnen. Wir halten es aus, nicht alle paar Tage unseren Look zu verändern, zum Friseur, zur Maniküre, zur Kosmetikerin zu gehen, und uns den neuesten Modetrends zu unterwerfen. Fakt ist: Die neue Frühlingsmode ist die größte Nebensache überhaupt.

Zuhause leben wir in sicherem Abstand von den Normen der Außenwelt.


Wir brauchen das. Den Rückzug aus den Normen. Und doch sind es gerade strikte Regeln mit Strafandrohung, die uns in unsere Häuser und Wohnungen bannen. Können wir überhaupt noch ohne diese Anordnungen leben? Können wir uns ein Leben in Freiheit überhaupt noch vorstellen? Geht überhaupt noch etwas ohne Deadline und Terminkalender? Machen wir überhaupt noch etwas, ohne dass wir uns dazu genötigt und gezwungen fühlen? Zwanglos? Einfach so? Aus Lust an der Freude?


Warum verbringen wir so gern unseren Urlaub in Ländern, in denen es scheinbar noch anders läuft? Freier, fröhlicher, festlicher, friedlicher, locker und ungezwungen. Wann warst du das letzte Mal wirklich un-gezwungen, also frei?


Warum sind wir schon so daran gewöhnt, immer Normen und Pflichten zu erfüllen, dass wir es gar nicht mehr merken, dass wir Tag für Tag in einem Hamsterrad laufen? Einen Weg gehen, den das Kind in uns nie gehen würde, wenn man es nicht mit Strafandrohung und Liebesentzug zwingen würde?


Wie aber manövrieren sich Menschen in Zwänge? Und vor allem, wie kommen sie wieder heraus?

Die Länder, die wir gern bereisen, weil es so ungezwungen zugeht, sind wahrscheinlich nicht so reich wie Österreich und Deutschland. Unser Reichtum basiert auf gnadenloser Selbstausbeutung und Ausbeutung anderer seit vielen Jahrhunderten.

Wir haben die Selbstausbeutung und Ausbeutung anderer zur Norm erhoben.


Wie geht das? Indem man eng wird. Sich einen Panzer zulegt, die wahren Bedürfnisse sofort in den Keller des Unbewussten schiebt, wenn sie auftauchen.

Indem wir alles abwehren, was uns daran erinnern könnte, dass wir auch eine ungezwungene, freie Seele haben, die sich nach Entspannung, innerer Ruhe, Selbstbestimmung und kreativem Freiraum sehnt, und nach außen projizieren, um uns noch mehr davon zu distanzieren.


Wir alle sind innerlich zu Soldaten mutiert, folgsam den Anordnungen der Wirtschaft, wissenschaftlichen Experten und dem freien Markt ergeben. Auch wenn einige jetzt wegen der Anordnungen murren und aufbegehren. So ist das ein schwaches Aufbegehren. Denn eigentlich geht es doch nur darum, auf welcher Seite man steht. Auch jene, die jetzt aufbegehren, würden mit ähnlichen Mitteln ihre eigenen Überzeugungen vertreten und entsprechende Anordnungen treffen!



Seele und Herz bedingen einander


Wir haben unsere Angst an die oberste Stelle gesetzt und nicht die freie Entwicklung unserer Seele. Mit der Seele baumeln? Was ist das? Wir können nur mit der Seele baumeln, wenn wir ein sanftes, fühlendes Herz haben. Alles andere würde ich als ein Strampeln der Seele bezeichnen.


Auch jene, die jetzt den Ton angeben und uns sagen, was wir zu tun haben, strampeln mit der Seele. Man wird weder PolitikerIn, noch PolizistIn, noch SoldatIn, noch ExpertIn, ohne eine gewisse Härte sich selbst gegenüber. (Und damit auch anderen gegenüber). Man wird auch kein/e große/r PianistIn und kein/e berühmte/r MalerIn, TänzerIn oder SpitzensportlerIn ohne Härte sich selbst und anderen gegenüber.

Wir haben uns daran gewöhnt, dass wir Höchstleistungen anstreben, die wir durch Härte erreichen. Disziplin nennen wir das. Doch es gibt Grenzen der Disziplin - und die überschreiten wir ständig und haben das zum Lebenskonzept erklärt. Doch das ist ein Lebenskorsett, das uns den Atem nimmt.

Diese Krise ist eine Möglichkeit, uns mit uns selbst und unseren Grenzen zu konfrontieren, alle Korsette, die uns die Luft nehmen zu analysieren und den Druck, den wir uns selbst und anderen machen, aus dem Leben herausnehmen.


"Lebst du schon oder funktionierst du noch?" schreit uns die freie Seele zu - oder der Rest, der noch von ihr übrig ist.

Rebellion und Anpassung - zwei Seiten einer Medaille


Jede Rebellion ist nichts anderes als ein Streit von Überzeugungen. Wir lassen es so lange zu, dass man uns unterdrückt (dass wir uns selbst unterdrücken, in dem wir uns unseren eigenen innen Überzeugungen unterwerfen), bis das Fass überläuft. Dann schießen wir los. Natürlich auf die anderen - verbal und/oder mit Sanktionen jedweder Art.

Die Rebellion beginnt. Wir schreien den anderen unsere Überzeugungen entgegen und erwarten, dass wir gehört werden. Ein Kampf beginnt. Wie viele Kriege haben so begonnen? Und nach der Rebellion? Wie schnell entsteht eine neue Diktatur der Überzeugungen!


Bei jeder Art von Rebellion, glauben wir, dass wir uns von Fremdbestimmung befreien wollen. In Wahrheit will die Seele sich von den eigenen fixen Vorstellungen befreien. Diese fixen Vorstellungen entstehen, wenn wir unser Herz verschließen.

Wir verschließen unser Ruhebedürfnis und unsere Weichheit, unsere Sanftheit und unsere ungezwungene kindliche Freude hinter einer Fassade aus Normen und Pflichterfüllung - und wir ersticken daran.

Wir ersticken nicht an einem Virus oder an der schlechten Luft - die sind lediglich selbstverursachte nach außen projizierte Auslöser.

Wir ersticken an unserer eigenen Härte uns selbst und anderen gegenüber, an den harten Urteilen, die wir fällen - an den Verurteilungen.


Wir sind so hart geworden, dass wir bereit sind, andere Menschen zu verraten, die sich ungezwungen im Freien aufhalten. Und das passiert nicht nur jetzt. Wie oft werden Jugendliche und Kinder vertrieben, weil sie die "Erwachsenen" stören? Wie oft werden unangepasste Außenseiter vertrieben und angezeigt, weil sie die "Braven" stören?

Wir dürfen nicht vergessen, dass alles zwei Seiten hat - und dass wir das, was wir abwehren, immer wieder "serviert" bekommen.

Wahre Liebe als Lernziel in der Krise ?


Eine Lösung für unser Dilemma, in dem wir uns befinden, könnte sein,

dass jede einzelne Person weich und mitfühlend wird,

aus ihrem Herzen heraus lebt, sich der Liebe hingibt,

der wahren Liebe zu sich selbst und zu anderen,

und sich der Angst bewusst wird, die sie vor diesem Schritt abhält.


Härte erzeugt Enge. Enge erzeugt Angst. Angst erzeugt Härte …

ein ewiger Kreislauf, der mit dem Tod endet.


Wir töten uns und einander in Raten. Unsere Härte führt uns zu lebensvernichtenden Gewohnheiten und selbstzerstörerischem Verhalten.

Lebensbejahende und lebensstärkende (= gesundheitsfördernde) Maßnahmen:

Die Arme zu öffnen und das Leben, die Freude, die Liebe, die anderen Menschen aufzunehmen, ohne sie zu verurteilen oder von oben herab zu betrachten, ohne zu kritisieren, ohne sie zu verraten.

Denn jeder Verrat, den wir an anderen begehen - fällt letztlich auf uns zurück. Wir werden zu Verrätern an anderen, weil wir schon längst uns selbst verraten haben.

Wir bürden anderen Strafen auf, weil wir selbst die strengsten und härtesten Richter uns selbst gegenüber sind.

Wir opfern uns auf im Namen der Nächstenliebe in einer Scheinhilfsbereitschaft - weil wir es nicht wagen, unseren eigenen Bedürfnissen adäquat zu begegnen. Erkennbar wird das an dem wachsenden inneren Groll, am Suchtverhalten und offenen oder versteckten Forderungen an andere.

Denn wer möchte wirklich jeden Tag für andere da sein? Wir haben die Nächstenliebe zum Beruf erkoren und sind froh, dass einige (denen wir noch ein Helfersyndrom bescheinigen), diese Arbeit für uns erledigen.

Wie wäre es, wenn jeder Mensch auf sich selbst acht gibt, liebevoll und fürsorglich mit sich und anderen umginge? Wie viel weniger Menschen müssten im Gesundheitssektor arbeiten? Wie viel weniger kranke Menschen gäbe es?


Werden wir ehrlich zu uns selbst und weich, sanft, mitfühlend, einfühlsam, liebevoll, echt. Sorgen wir für uns. Sorgen wir für unseren Körper, unseren Geist und unsere Seele. Dann brauchen wir uns viel weniger Gedanken um die anderen zu machen.

Hören wir einander zu, bevor wir den anderen unsere eigene Überzeugung ins Gesicht schleudern. Versuchen wir jetzt, da die meisten mehr Ruhe und weniger Ablenkungsmöglichkeiten als sonst haben, uns selbst wahrzunehmen.

Erinnern wir uns an die Bedürfnisse, die wir als Kinder hatten. Nehmen wir wahr, dass wir uns bis jetzt vor allem darauf beschränkt haben, unseren Verletzungen auszuweichen, indem wir unsere Wunden mit dicken Pflastern zugeklebt haben. Diese Trostpflaster sind so mannigfaltig, dass wir gar nicht mehr wahrnehmen, dass es Trostpflaster für vergangene Verletzungen sind. Wir glauben, dass unser Streben nach einem besseren Job, nach der Traumfigur usw. unserem freien Willen entspricht und merken nicht, dass es letztendlich nur Trostpflaster sind, weil wir als Kind nicht die Liebe, Herzlichkeit und Weichheit ausdrücken durften, die wir fühlten.

Machen wir es jetzt. Lassen wir zu, dass unsere Wunden heilen - nicht, indem wir sie zupflastern (und uns selbst mit Arbeit, Sport, Leistung, Besitz … zupflastern), sondern, indem wir weich, sanft und damit frei von Abhängigkeiten werden.


Die Krankheit, die wir alle haben, heißt Härte und Angst.

Die Medizin dagegen heißt Liebe, Mitgefühl und Verständnis.





 
 
 



Vor circa 100 Jahren entwickelte Dr. Edward Bach die "Bach-Blüten-Methode", die heute immer noch anerkannt und angewandt wird.

Die momentane Situation fordert uns alle heraus, da unser Alltag sich radikal verändert hat. Nichts ist mehr, wie es vorher war!

Wir reagieren ängstlich, besorgt, verärgert, verzweifelt, ungeduldig oder apathisch. Und genau für diese inneren Gemütsverfassungen entwickelte Dr. Bach die Essenzen.

Ich verwende seit 35 Jahren Bach-Blütenessenzen und konnte ihre positive Wirkung bei sehr vielen Menschen beobachten.


Hinweis: Die Bach-Blütenessenzen sind kein Ersatz für medizinische Diagnose oder Therapie, sondern eine zusätzliche Möglichkeit, das eigene System energetisch zu unterstützen!

Im Krankheitsfall konsultieren Sie bitte einen Arzt/eine Ärztin.


Bach-Blütenessenzen - Mischungen:


Eine Essenzenmischung besteht gewöhnlich aus 5-6 Essenzen, die man sich in er Apotheke zusammenstellen lassen kann.


Anwendung:

5 x täglich 5 Tropfen auf die Zunge geben oder mit Wasser einnehmen.

Wenn Sie das Gefühl haben, die Essenzen öfters nehmen zu wollen - machen Sie das.

Die Essenzen führen nicht zur Abhängigkeit.

Sie sollten jedoch darauf achten, dass sie kurz vor und nach der Einnahme der Essenzen nichts essen.


Die Essenzen wirken in Ihrem Energiesystem.

Sie heben die Schwingung Ihres Energiefeldes durch Zuführen positiver Information und Energie an.

Sie sind keine Medikamente.

Ihre Wirkung kann innerhalb weniger Stunden zu bemerken sein oder erst nach einigen Tagen.

Sollten Sie keine Besserung verspüren, kann es sein, dass Sie die falschen Essenzen einnehmen.




Die Notfallstropfen


In den Apotheken schon fertig abgemischt erhältlich.

Darin enthalten sind folgende Bach-Blütenessenzen:


Star of Bethlehem - um Schock und Trauma leichter zu verarbeiten. Der Verlust eines Arbeitsplatzes, die völlig neue Situation, in die man hineingeworfen wird ...


Rock Rose - bei Angst und Panik - keine seltene Reaktion in Krisenzeiten


Impatiens - gegen die Ungeduld; wer hält es schon aus, wochenlang daheim zu bleiben? Egal, ob man krank im Bett liegt oder einen Angehörigen versorgen muss, ob man Tag und Nacht mit der gesamten Familie unter einem Dach verbringen muss - irgendwann reißt jedem/r der Geduldsfaden und man reagiert gereizt und unwirsch



Cherry Plum - gegen das Gefühl, es nicht mehr auszuhalten, auszuflippen, ausreißen oder die Wände hochgehen zu wollen.


Clematis - wenn man die Augen vor der Realität verschließen will und der Gegenwart und sich selbst zu wenig Aufmerksamkeit schenkt


Allein die Notfallstropfen können schon vielen Menschen helfen, ihre Gemütsruhe wiederherzustellen. Und wir wissen, dass wir leichter gute Lösungen finden und dass alles leichter von der Hand geht, wenn wir innerlich ruhig sind.





Weitere Essenzen:


Weitere Bach-Blütenessenzen, aus denen Sie sich eine Mischung erstellen lassen können - oder die Sie zusätzlich zu den Notfallstropfen einnehmen können:


Red Chestnut - wenn man sich um Angehörige Sorgen macht


Mimulus - wenn man Angst vor Krankheit, vor dem Verlust des Arbeitsplatzes oder Angst hat, keinen Job mehr zu bekommen


Gorse - wenn man das Gefühl hat, dass eh nichts mehr nützt, egal, was man tut ...; wenn Sie schon aufgeben wollen, an Ihrer Gesundheit und einem besseren Leben zu arbeiten

Sweet Chestnut - wenn man fast verzweifelt an der Welt, dem Schicksal usw.


Chicory - wenn die Sorge um die anderen einem völlig einnimmt und man nicht loslassen kann


Elm - gegen das Gefühl, den neuen Anforderungen nicht gewachsen zu sein


Cerato - für Menschen, die sich Ratschläge von allen Seiten holen, sich verwirren lassen und nicht auf die eigene innere Stimme hören


Pine - unterstützt Sie, wenn Sie das Gefühl haben, an allem Schuld zu sein (wenn die Kinder nicht so sind, wie Sie glauben, dass sie sein sollten; wenn jemand krank ist - oder Sie selbst krank sind und nicht "funktionieren")


Agrimony - wenn Sie ein fröhliches Gesicht zeigen, obwohl es Ihnen nicht gut geht; den Schein der Normalität aufrecht halten; sich krank fühlen, aber es nicht einmal vor sich selbst zugeben, dass Sie eigentlich Ruhe und Erholung brauchen

Hinweis: Auch wenn Sie eine Maske tragen - die Umgebung fühlt, dass etwas nicht stimmt.


Heather - wenn Sie merken, dass Sie wollen, dass sich alles um Sie dreht - ob Sie nun krank sind oder sich ausgeschlossen fühlen; wenn Sie es kaum aushalten, allein in der Wohnung zu sitzen und ihr Bedürfnis nach Kommunikation und Zuwendung vorübergehend nicht erfüllt werden kann;


Olive - gegen das Gefühl der Erschöpfung und übergroßer Müdigkeit; das Gefühl, nichts mehr zu schaffen entweder, weil man überfordert ist mit der Familiensituation oder auch wegern einer eigenen Krankheit


Willow - gegen das Gefühl, dass sich die ganze Welt gegen Sie gewendet hat; das Gefühl, ein Unglücksrabe zu sein und dass alle anderen Schuld an Ihrem Schicksal sind


Wild Rose - wenn Sie angesichts der aktuellen Lage apathisch werden und resignieren und sich unfähig fühlen, selbst etwas für eine Verbesserung Ihrer Situation zu tun


Rock Water - wenn Sie es nicht aushalten, wenn in Ihrer Familie nicht immer alles so läuft, wie Sie es für gut befinden und/oder wenn Sie glauben, dass nur Sie wissen, was gut für die anderen ist und sich selbst aufopfern und selbst verleugnen, um das unter Beweis zu stellen


Bach-Blüten für Kinder:


Die Bach-Blütenessenzen eignen sich auch für Kinder. Es bringt jedoch nichts, sie als Erziehungshilfe einzusetzen, wenn Sie das Gefühl haben, dass ihre Kinder zu viel Aufmerksamkeit brauchen oder ungeduldig reagieren usw.

Bevor Sie Ihre Kinder "in Ordnung bringen wollen", fühlen Sie bitte in sich selbst nach, ob Sie nicht selbst eine Blütenessenz benötigen :)

Kinder reagieren ja meistens auf unser Verhalten. Sie sind ein guter Spiegel, in dem wir uns selbst erkennen.

Wenn Eltern an ihrer Geduld, ihrem Realitätsbewusstsein, ihrer inneren Sicherheit, ihrem Mitgefühl und Humor arbeiten, schaffen sie ein angenehmes Umfeld für ihre Kinder, in denen sie sich bestmöglich entfalten (und benehmen) können.


Wichtiger Hinweis: Ich bin Humanenergetikerin und keine Ärztin oder Therapeutin. Ich schlage Ihnen die Bach-Blütenessenzen vor, damit Sie Ihr energetisches Gleichgewicht wiedererlangen. Eine energetische Balance kann sich positiv auf das Gesamtempfinden auswirken.



Falls Sie sich krank oder überfordert fühlen, wenden Sie sich bitte an ÄrztInnen und TherapeutInnen!




Falls Sie Fragen zu den Bach-Blütenessenzen haben oder Hilfestellung für Ihr energetisches Gleichgewicht brauchen, können Sie mich gern kontaktieren.


 
 
 



oder: das Ende der Projektionen


Wir sind meistens auf der Suche, oft sogar auf der Jagd.

Wir freuen uns manchmal, doch meistens ärgern, fürchten oder sorgen wir uns.

Wir stehen oft neben uns, sind verwirrt und fühlen uns ohnmächtig.

Wir tun manchmal so, als wären wir sicher und mächtig.

Wir tragen Masken vor den anderen - und ärgern uns, dass es uns nicht gelingt, ohne sie zu leben.

Wir suchen nach schönen Erfahrungen und angenehmen Gefühlen.

Wir suchen im Außen - und wenn wir nicht finden, was wir suchen, sind wir enttäuscht.

Wir verurteilen die anderen, die unsere Erwartungen nicht erfüllen.


Wir wissen jedoch auch, dass drei Finger auf uns weisen, wenn wir mit einem Finger auf die anderen zeigen.


Wir projizieren unsere Erwartungen und Wünsche auf Menschen und Tiere, auf die Umwelt, die Gesellschaft, auf Engel, Heilige, Naturwesen oder auf Gott.


Wir schreien in die Welt: Bitte rette mich!

Und da wir nicht erhört werden, versuchen wir mit zwei Mitteln, unseren Worten Nachdruck zu verleihen:

Wir geben den anderen das, was wir eigentlich haben wollen und werden als Retter und Helfer geehrt.

Wir nehmen den anderen, was wir haben wollen, und werden als Übeltäter geächtet.


Egal, wofür wir uns entscheiden, wir werden nicht glücklich und zufrieden werden, sondern neue Enttäuschungen erleben.

Jene, denen wir helfen, bedanken sich nicht genug und können uns nicht zufrieden stellen - und jene, denen wir etwas nehmen, können uns sowieso nicht unsere Wünsche erfüllen.



Unsere Suche nach dem Glück dauert Jahre, Jahrhunderte, viele, viele Leben.


Alles, was wir als Schicksal erleben, ist ein Ausdruck dieser Suche nach Zuwendung und nach erfüllenden Erfahrungen.

Doch wir werden in dieser Welt immer enttäuscht werden, auch wenn wir unsere Erwartungen herunterschrauben bis auf ein Minimum. Wir meinen, das Schicksal meint es nicht gut mit uns. Wir fühlen uns als Opfer, wo wir doch ohnehin nichts anderes wollen als ...

Wir glauben, dass wir die Welt manipulieren können, um unsere innere Suche erfolgreich zu beenden.

Das wird uns nicht gelingen. Es wird immer etwas geben, auf das wir zeigen, das wir anstreben und von dem wir glauben, ES gefunden zu haben.





Der Weg aus den Projektionen


In der Dualität werden wir nur Erfüllung finden, wenn wir unsere Wünsche transzendieren.

Das heißt nicht, dass wir die geistige Welt als Projektionsfläche benutzen dürfen. Denn das bedeutet neue Enttäuschungen. Auch die Engel, Meister und Götter werden uns eines Tages enttäuschen, wenn wir glauben, dass sie das Ziel unserer Suche sind.


Wir müssen den Sprung wagen, uns von unserem Verstand zu befreien und beginnen, auf das Herz zu hören. Durch unser Herz spricht das Universum. Es flüstert uns zu, was unsere Seele wirklich sucht. Und es sagt uns, dass wir es schon haben, immer hatten und immer haben werden.

Der Schatz, nach dem die Seele sucht, das sind wir in unserer reinsten Form.

Das sind wir als Ausdruck der Liebe und des Lichts.

Ist es nicht natürlich, dass uns alles, was wir in der materiellen und auch der geistigen Welt erleben, eines Tages enttäuschen muss?

Ist es nicht sonnenklar, dass eines Tages alle Spiegel zerbrechen müssen, in denen wir nur unsere Ideen über das Leben gespiegelt sehen können?


Jeder Mensch sucht sich selbst - und nimmt die Illusion, dass er nach etwas anderem sucht, mit in das nächste Leben und in das nächste und in alle folgenden Leben auch.


Manifestation ist in jeder Form eine Illusion. Warum haften wir so sehr daran?

Es sind die Gewohnheitsmuster in uns, die uns vorgaukeln, dass diese Welt, in der wir leben, eine ist, die wir bewältigen müssen, um unser Ziel zu erreichen.

Wir glauben, wenn wir in dieser Welt alles richtig machen, also den richtigen Partner, den richtigen Job und den richtigen Wohnort finden würden, dann wären wir glücklich. Doch jeder neue Erfolg wird früher oder später schal schmecken und in uns den Ruf nach neuen Zielen wecken. Die Suche geht weiter.


Unsere Suche führt uns eines Tages zu der Erkenntnis, dass wir uns selbst so viel spiegeln können, wie wir wollen, wir werden uns selbst nicht finden.

Hinter die Spiegel gelangen wir nämlich nicht mit dem Verstand - oder mit Strategien.

Hinter die Spiegel gelangen wir durch reine Hingabe und nicht durch Suchen.

Wir lassen uns fallen in eine Welt, die der Verstand nicht kennt.

Wir lassen uns auf etwas Neues ein.

Und das macht dem Verstand Angst. Hingabe ist so ganz und gar nicht seine Stärke.




Meditation ist Hingabe


Wenn wir in Schwierigkeiten stecken, können wir auf den einen Finger schauen, der in die Welt zeigt, und uns zu beweisen versucht, das wir nicht verantwortlich sind für unser Leben. Auf die Art verlängern wir unseren Weg der Enttäuschungen.


Oder wir betrachten die drei Finger, die auf uns zeigen.

Wir ziehen uns zurück und gehen in uns, fühlen unsere Gefühle, hören unsere Gedanken und wissen, dass sie nur Teil des dualen Spiels sind.

Irgendwann tritt Stille ein. In dieser Stille liegt die Kraft, Krisen zu bewältigen.


Hingabe heißt, nichts mehr im Außen suchen, weil alles hinter den Erscheinungen liegt. Wir lassen die Erscheinungen liegen, lassen sie vorbeiziehen und geben uns dem Atem der Schöpfung hin, dem Ein- und Ausatmen des Universums, dem kosmischen Geist, der Liebe.


Meditation ist das Tor, durch das wir hinter die Spiegel gelangen. Meditation ist Hingabe. Sie kann den ganzen Tag gelebt werden, vom Aufwachen bis zum Schlafengehen. Und eines Tages meditieren wir sogar im Schlaf.


Wenn wir so bei jeder Kleinigkeit verfahren, lösen sich die Projektionselemente in uns auf und wir erleben immer mehr die Welt, wie sie wirklich ist.

Wir haben unsere Suche beendet und sind bei uns angekommen.

Die Außenwelt muss uns nichts mehr beweisen und wir müssen niemanden mehr etwas beweisen.

Wir haben das Spiel / die Illusion beendet.


In herzlicher Verbundenheit,

Namasté!


 
 
 
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